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Sa. 13 Apr. 2024
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Neue Ideen für eine Ecke in Stolberg-Atsch

Große Beteiligung beim 12. Architekturwettbewerb der FH Aachen und der S-Immo

Der gemeinschaftliche Architekturwettbewerb der Sparkassen Immobilien GmbH (S-Immo) und der FH Aachen fand in diesem Jahr zum 12. Mal statt und hielt für die Studierenden eine ganz besondere Aufgabe bereit. Unter dem Motto „Markante Ecke – Modelle für Stolberg-Atsch“ sollten sie die Bebauung eines Eckgrundstücks, auf dem zur Zeit noch ein ehemaliger Drogeriemarkt steht, neu planen. Dort sollten Wohnungen entstehen, die in Stolberg mehr denn je gebraucht werden.

Eckgebäude bieten besondere Herausforderung

Eckgebäude als Wohngebäude sind in vieler Hinsicht besonders, hieß es in der Aufgabenstellung der FH Aachen unter der Leitung von Professor Ulrich Eckey. Im städtischen Kontext seien sie schon durch die Lage an Wegkreuzungen oder Gabelungen präsenter als gereihte Gebäude und damit wichtige Orientierungspunkte. Die besondere Geometrie fordere individuelle Lösungen, provoziere besondere Baukörper, besondere Räume und Fassaden.In diesem Jahr hatten sich 29 Bachelor-Studierende beteiligt und dabei ganz unterschiedliche Wohnmodelle für das Eckgrundstück entwickelt.

Siegerin mit klarem Konzept

Bürgermeister Patrick Haas war begeistert von den Ideen. „Ich kenne die Ecke gut und die ist jetzt gerade nicht so schön. Und ich hätte nicht gedacht, dass es so kreative und gute Wohnmodelle gibt. Das ist genau das, was wir jetzt für Stolberg brauchen.“ Gewinnerin Janina Rakipi hatte sich nicht nur wegen des Wettbewerbs für dieses Bachelorthema interessiert. „Ich fand es interessant mich mal mit etwas Neuem zu beschäftigen. Ich habe mich auch viel mit neuen Wohnformen befasst und fand es spannend mal an einer nicht so bekannten Lage eine dieser Wohntypen zu planen. Es sind Clusterwohungen mit konventionellen Wohnungen gemischt, ergänzt um einen Pflegebereich. Der Sinn war es, verschiedene Wohnformen so zu vereinen, dass den Bewohnern zusätzlich auch Gemeinschaftsflächen zur Verfügung stehen.

Preisgeld als zusätzlicher Ansporn

Auch die anderen Teilnehmer wählten häufig Wohnformen, bei denen es gemeinsame Aufenthaltsbereiche gibt. Hier ist ein Trend erkennbar. Bei den Materialien hingegen gab es sehr unterschiedliche Entwürfe. Von Holzbauten bis hin zu komplett recyclebaren Gebäuden reichte das Spektrum der vielen innovativen Vorschläge. Am Ende vergab die Jury dann fünf Auszeichnungen für die Studierenden. Die S-Immo (Sparkassen Immobiliengesellschaft Aachen) lobt die Aufgabe als Studierendenwettbewerb im Bachelor-Studiengang Architektur der FH Aachen mit einer Preisgeldsumme von 2.500 EUR aus. Thomas Salz, Vorstand der Sparkasse Aachen und Mitgeschäftsführer der S-Immo betonte die Wichtigkeit solcher Wettbewerbe. Zum einen fördern sie den Praxisbezug der angehenden Architekten und Architektinnen und zu anderen tragen sie innovative Ideen in die Region und in die dortigen kommunalen Gremien. Aus diesem Grund wird die S-Immo auch in Zukunft dieses Wettbewerbsformat weiter unterstützen.

Die Preisträger:

  • 1. Platz: Janina Rakipi, 1.000 €
  • 2. Platz: Paulina Funke, 600 €
  • 2. Platz: Greta-Luisa Heidig, 600 €
  • 3. Platz: Robin Fröschen, 300 €
  • Innovationspreis: Moritz Beck, 300 €

Die Jury:

  • Prof. Horst Fischer, Architekt, Preisgerichts-Vorsitzender
  • Dipl.-Ing. Elke Ostenda, Architektin und Prokuristin der Sparkassen-Immobiliengesellschaft Aachen
  • Ralf Esser, Immobilienmanagement Sparkasse Aachen
  • Ben Michel, Architekt, „pvma Aachen“
  • Nicole Dürler, Geschäftsführerin Stolberger Stadtentwicklungsgesellschaft mbH
  • Dipl.-Ing. Wilfried Sterck, Architekt, Abteilungsleiter Hochbau Stadt Stolberg

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