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„Sport hebt die Stimmung“

Beratung mit Roland Jentschura und „Mister Universe“ Maik Thies: Gezielte Hilfen durch Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung in ganzheitlich operierenden „Sportwelten Schäfer“ in Bad Münstereifel und Kommern – Betreiber: „Hängende Köpfe sind die Folge von Corona-Pandemie, Flut, Krieg und Teuerungen - Sport macht glücklich“

„Körpertraining, Ernährung und Stärkung der psychischen Gesundheit durch Stressmanagement und Regeneration sind überlebenswichtig“: Sportwelt-Betreiber Franz-Peter Schäfer kommt sich in einer aktuellen Welt der gesenkten Häupter und Niedrigstimmung manchmal vor, wie der Mahner in der Wüste.

Wohlergehen und Gesundheit seiner Mitmenschen liegen ihm ernsthaft am Herzen. Er plädiert für eine ganzheitliche Präventionsstrategie. „Eine politische und gesellschaftliche Herausforderung“, so Schäfer. Dazu gehöre auf jeden Fall der persönliche Lieblingssport, sei es Tennis, Fußball, Handball oder Basketball. Der „Sportwelt“-Chef: „Bleiben Sie auch im Alter aktiv, zum Beispiel bei Bewegung im Freien mit den Enkeln.“

Um die Vorteile seiner ganzheitlichen Methode vor Augen zu führen, hat Schäfer in seinen Trainings- und Gesundheitszentren, den Sportwelten in Bad Münstereifel und Kommern, immer wieder hochkarätige Verbündete an Bord wie Professor Dr. Ingo Froböse, Professor Dr. Elke Zimmermann und Dipl.-Sportwissenschaftler Andreas Bredenkamp.

Jetzt waren Ex-Mister-Universe Maik Thies und Dipl.-Oecotrophologe Roland Jentschura am Start, die über das Zusammenspiel von Training und Ernährung informierten. Erst ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt befreite den Muskel-Champion seinerzeit von massiven körperlichen Problemen. „Man kann das Ernährungswunder wirklich auf den Slogan »Power statt sauer« bringen.“

Für Donnerstag, 28. September, hat Schäfer den bekannten Arzt und Heilpraktiker Dr. Kurt Mosetter eingeladen. Er ist Leiter der interdisziplinären Therapiezentren in Süddeutschland. Auf Initiative des US-Nationaltrainers Jürgen Klinsmann kümmerte er sich von 2011 bis 2016 als Mannschaftsarzt um die Gesundheit und die Fitness der Spieler der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft. Gemeinsame Wege beschritt Mosetter lange mit Ralf Rangnick in dessen Zeit als Trainer und Sportdirektor (TSG Hoffenheim; RB Leipzig).

Stress durch Nichtstun

Schäfer und seine Mitstreiter plädieren für das Zusammenspiel von körperlicher und geistiger Gesundheit. Der Spruch des römischen Dichters Juvenal sei keineswegs überholt: „Mens sana in corpore sano“, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Im krassen Widerspruch stehe die unlängst veröffentlichte Studie der Deutschen Krankenversicherung AG mit der Deutschen Hochschule Köln: „Deutsche lassen ihre Gesundheit sitzen!“

„Es ist schon viel gewonnen, wenn die Deutschen körperlich aktiver wären, auf ihre Ernährung achten, weniger rauchen und Alkohol trinken und ihr Stressempfinden senken“, sagte Franz-Peter Schäfer im Vorfeld des Referats von Roland Jentschura vor hundert Zuhörern in seiner Bad Münstereifeler Trainingsstädte im Goldenen Tal: „Das führt in der Summe zu vielen positiven Effekten, zum Beispiel subjektiv deutlich sinkenden Belastungssymptomen.“

„Keinen Stress haben heißt nicht, nichts tun“, konstatiert Franz-Peter Schäfer: „In Gesellschaften mit den meisten Hundertjährigen wird bis ins hohe Alter gearbeitet!“ Menschen bauten rasant und massiv ab, wenn sie sich im wahrsten Sinne zur Ruhe setzten. Im so genannten Rentenalter sei keineswegs jede Form von Betätigung und Bewegung verpönt. Im Gegenteil: In den Sportwelten Schäfer in Bad Münstereifel und Kommern werde man gecheckt, beraten und angeleitet, einen vernünftigen und gesundmachenden Lebens-, Aktivitäts- und Ernährungsstil zu entwickeln und beizubehalten.

9,2 Stunden auf dem Hintern

Der aktuelle DKV-Report zeige eine Reihe besorgniserregender Tendenzen, so Schäfer: Die Deutschen sitzen von Jahr zu Jahr immer länger, 9,2 Stunden pro Tag, die kombinierten Bewegungsempfehlungen aus Ausdauer und Muskelaktivität werden nicht erreicht und die Ergebnisse zum psychischen Wohlbefinden seien „alarmierend“.

„Bei Ausbruch von Corona haben wir gedacht, die Pandemie überwinden wir und dann ist wieder alles wie vorher, aber das war ein Trugschluss“, konstatiert Franz-Peter Schäfer: „Da kam noch die Flut obendrauf, dann der Krieg, die Inflation, die allgemeine Despression. Das hat uns psychisch so angeknackst, dass viele sich auch körperlich hängen lassen.“

25 Prozent der Befragten der DKV-Studie wiesen ein kritisches psychisches Wohlbefinden auf, viele seien auf dem Weg in eine Depression, Frauen mehr noch als Männer. „Ein möglicher Weg hin zu mehr Wohlbefinden ist regelmäßige Bewegung“, so die DKV-Studie. „Wer sich wohl fühlt, bewegt sich mehr“, so Franz-Peter Schäfer: „Und wer sich mehr bewegt, fühlt sich wohler.“

Nur 40 Prozent der Befragten trainieren zweimal die Woche ihre Muskeln: „Dabei profitieren vor allem Ältere stark von einem regelmäßigen Muskeltraining“, so der Sportwelt-Chef. Er zitiert Prof. Dr. Ingo Froböse, der unlängst in der Sportwelt Bad Münstereifel bei ihm zu Gast war: „Mit Muskeltraining können wir dagegen arbeiten und einen wichtigen Schutzfaktor gegen Pflegebedürftigkeit im Alter aufbauen.“ Auch Pausen und bewusstes Atmen böten zudem viel Potential zum Erhalt der Gesundheit.

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