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Zebras kommen zum Tivoli

Alemannia Aachen trifft im Heimspiel unter Flutlicht auf den MSV Duisburg

Eines der Highlightspiele der aktuellen Drittligasaison steht an: Alemannia Aachen empfängt den MSV Duisburg auf dem heimischen Tivoli. Das Flutlichtspiel wird vor ausverkauftem Haus am morgigen Freitag um 19 Uhr angepfiffen und läutet damit auch den 35. Spieltag ein.

Die Kaiserstädter sammelten 33 Punkte aus den letzten 15 Spielen und sind damit das zweitbeste Team der Rückrunde. Am Freitag treffen die Schwarz-Gelben auf das viertbeste Rückrundenteam sowie insgesamt viertplatzierte Team der Liga – den MSV Duisburg. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei der Alemannia.

„Sie ist wie immer riesig. Es macht einfach Spaß, in diesem Stadion zu spielen. Wir haben aktuell eine gute Serie“, erklärte Cheftrainer Mersad Selimbegovic mit Blick auf fünf Heimsiege in Folge und führte weiter aus: „Vor dem Spiel kann jeder Spieler noch einmal in sich gehen und überlegen, wovon er als Kind geträumt hat. Genau das erleben sie morgen Abend. Sie müssen sich bewusst sein, wie privilegiert sie sind, denn sie leben den Traum von Millionen Kindern. Ein voller Tivoli ist immer ein Spektakel und wir werden alles dafür tun, dass unsere Fans glücklich nach Hause gehen.“

Die Hinspielniederlage spielt für den Aachener Trainer dabei keine Rolle mehr. „Das ist nicht mehr in unserem Kopf. Es hat sich seitdem einiges an unserer Spielweise verändert.“ Die Entwicklung der Mannschaft sei deutlich sichtbar, was auch mit dem gewachsenen Selbstvertrauen zusammenhänge. Neue Spieler, zurückgekehrte Verletzte und positive Ergebnisse hätten ihren Teil dazu beigetragen.

Gerade spielerisch präsentiert sich die Alemannia aktuell in starker Form. Für Selimbegovic steht jedoch fest, dass dies kein Selbstläufer ist: „Das Spielerische kommt nur, wenn wir bereit sind, viel zu investieren. Ohne Einsatz und Intensität funktioniert das nicht.“

Klare Marschroute gegen Duisburg

Diese Grundtugenden fordert der Alemannia-Trainer auch für das Duell mit dem MSV Duisburg ein. „Unsere Intensität muss unsere Identität sein. Dann kommt alles andere von selbst. Wir müssen bereit sein, die Ärmel hochzukrempeln, zu laufen und zu kämpfen“, fordert Selimbegovic.

Dabei warnt er davor, sich ausschließlich auf spielerische Lösungen zu verlassen: „Gerade gegen Duisburg darf man sich nicht zu schade sein, auch andere Mittel zu wählen.“ Gleichzeitig wünscht er sich vor dem Tor noch mehr Entschlossenheit. Die Mannschaft solle noch galliger werden und öfter selbst den Abschluss suchen, anstatt den nächsten Mitspieler zu suchen.

Mit dem MSV erwartet die Alemannia eine Mannschaft, die vor allem über Energie, Zweikampfstärke und Umschaltmomente kommt. „Sie sind sehr intensiv, sehr robust und im Umschaltspiel extrem gefährlich. Dazu haben sie im Winter noch einmal Qualität dazubekommen und sind dadurch variabler geworden“, analysiert Selimbegovic. Besonders über die Außen verfüge der Gegner über große individuelle Stärke, während sie insgesamt eine Mannschaft seien, die aktuell „auf einer Welle reitet“ und voll im Aufstiegsrennen steht.

Personal und Rahmenbedingungen

Die Alemannia muss im Spiel gegen den MSV Duisburg auf Matti Wagner und Maries Wegmann verzichten. Beide kassierten in der letzten Partie ihre fünfte Gelbe Karte und fehlen somit gesperrt. Manuel Riemann und Gideon Jung fehlen verletzt. Felix Meyer ist wieder Teil des Trainings – Florian Heister nimmt dagegen an diesem nur individuell Teil.

Zum ersten Mal in dieser Saison ist der Tivoli ausverkauft. Somit werden 30.600 Fans zum Flutlichtspiel erwartet. Auch die Fans des MSV freuen sich auf die Partie: Etwa 6.000 Duisburger treten die Reise in die Kaiserstadt mit an. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Schwarz-Gelb gegen Blau-Weiß ist ein echtes Traditionsduell. 57 Mal sind beide Vereine bereits aufeinandergetroffen. 18 Begegnungen gingen an die Alemannia – 14 davon wurden in Aachen errungen. 16 Spiele endeten in einer Punkteteilung und 23 Mal setzte sich der SV durch.

Schiedsrichter des Spiels ist Lukas Benen. Seine beiden Assistenten an der Linie sind Niklas Simpson und Fynn Kohn. Vierter Offizieller ist Philipp Hüwe.

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