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Fr.. 23 Jan.. 2026
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Nächstes Schlüsselspiel in Hoffenheim

Am Samstag trifft die Alemannia um 14:00 Uhr im Kraichgau auf die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim. Gegen die spielstarke junge Hoffenheimer Mannschaft soll der erste Sieg im Kalenderjahr 2026 gelingen.

Für die Alemannia steht das erste Auswärtsspiel des neuen Jahres an. Die Auftaktniederlage gegen den VfL Osnabrück war natürlich frustrierend. Dennoch zeigt die Mannschaft laut Trainer Mersad Selimbegovic eine gute Energie auf dem Trainingsplatz und richtet den Blick weiter nach vorne. Gemeinsam müsse man weiter Gas geben, weiter investieren und weiter kratzen, bis am Ende der Sieg auf der Habenseite stehe.

Kritisch merkte Selimbegovic an, dass es dagegen nicht sein könne, dass Gegner aus zwei Halbchancen zwei Tore erzielen, während die Alemannia ihre – teils größeren – Möglichkeiten nicht nutzt. Hier brauche es aktuell noch mehr Entschlossenheit.

Keine größeren Änderungen in der Aufstellung geplant

Für das kommende Spiel bei der Hoffenheimer Zweitvertretung möchte Selimbegovic die Startformation nicht allzu sehr verändern, um der Mannschaft Konstanz zu geben. Danilo Wiebe wird aufgrund seiner fünften Gelben Karte jedoch definitiv fehlen.

Positive Nachrichten gibt es dagegen von Pierre Nadjombe. Der Schienenspieler musste aufgrund seiner im Trainingslager zugezogenen starken Erkältung im vergangenen Spiel noch pausieren, konnte nun aber wieder intensiv am Mannschaftstraining teilnehmen und ist somit eine Alternative für die kommende Partie. Auch Gianluca Gaudino, der gegen den VfL Osnabrück in den Schlussminuten zum Einsatz kam, ist wieder eine Option und könnte auch von Beginn an starten. Hier müsse man jedoch noch die Gespräche mit dem Spieler selbst abwarten. Zwar bringe Gaudino eine gute Ballkontrolle mit, aufgrund seines zuvor starken grippalen Infekts sei die Belastbarkeit aber noch ein Thema.

Hoffenheimer Zweitvertretung hat am liebsten selbst den Ball

Mit der TSG Hoffenheim II erwartet die Alemannia ein junges und sehr spielstarkes Team. „Wir spielen gegen eine Mannschaft, die den Ball liebt und es im Mittelfeld richtig gut macht“, erklärt Selimbegovic.

Eine Mannschaft, die stark vom eigenen Ballbesitz lebt, müsse man so bearbeiten, dass sie keine Ideen entwickeln könne. Gleichzeitig brauche die Alemannia eigene Ballbesitzphasen. Zwar habe Hoffenheim viele Stärken, zuletzt gegen Havelse aber auch Schwächen gezeigt – unter anderem in der Box-Verteidigung, bei Zuordnung und im direkten Mann-gegen-Mann-Verhalten.

Vorne agieren die Gastgeber oft Mann gegen Mann. „Das ist unangenehm, aber wir müssen den Mut haben, mit dem ersten oder zweiten Pass das Spiel zu öffnen“, sagt Selimbegovic. Sobald Gegenspieler herausgezogen seien, gelte es, die entstehenden Räume zu finden und sich immer wieder anzubieten. „Mit dem Ball müssen wir flexibel sein. Das Allerwichtigste ist, dass sich keiner versteckt.“

Gerade beim letzten oder vorletzten Pass habe zuletzt die nötige Ruhe gefehlt. „Wir waren zu oft zu hektisch in der letzten Entscheidung. Jeder muss den Ball haben wollen – dann können wir auch Fußball spielen.“

Personalsituation und Rahmenbedingungen

Lamar Yarbrough und Florian Heister trainieren derzeit reduziert und sind neben Danilo Wiebe damit auch keine Option für das kommende Spiel. Sasa Strujic (Leistenprobleme), Jeremias Lorch (Knieprobleme) und Valmir Suljemani (Probleme mit der Patellasehne) fehlen ebenfalls. Fabio Torsiello macht dagegen immer mehr Fortschritte im Mannschaftstraining – ein Einsatz kommt aber auch für ihn noch zu früh.

Wie immer kann sich die Alemannia in der Fremde auf ihre Fans verlassen. 1.200 Schwarz-Gelben treten die Reise in den Kraichgau mit an. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream oder bei MagentaSport.

Es ist erst das zweite Aufeinandertreffen mit der TSG Hoffenheim II. Im Hinspiel musste die Alemannia eine 2:4-Niederlage inklusive eines sehr umstrittenen Platzverweises hinnehmen. Jetzt haben die Schwarz-Gelben die Möglichkeit, die Bilanz auszugleichen. Schiedsrichter der Partie ist Justin Hasmann. Asmir Osmanagic und Lukas Jungfleisch unterstützen ihn an den Linien. Vierter Offizieller ist David Kern.

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