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Fr. 23 Feb. 2024
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Kleines Volleyballwunder in Aachen

Die Ladies in Black konnten den Tiebreak für sich entscheiden

Aachen. In einem packenden Match auf Augenhöhe gelang den Ladies in Black ein 3:2 Sieg (26:24, 13:25, 24:26, 25:18, 15:10) gegen den noch geschwächten, aber trotzdem hoch favorisierten Dresdner SC. Die knapp 1.200 Zuschauer erlebten einen kurzweiligen und zugleich aufregenden Volleyballabend im Aachener Hexenkessel.

Der erste Satz begann zu weiten Teilen ausgeglichen. Mal hatten die Gäste leicht die Nase vorn, dann wieder Aachen. Bis in die Crunchtime blieben beide Teams auf Augenhöhe, Aachen schlug stark auf und war auch im Angriff mutig. Dresden konnte sein Potenzial nicht so ganz zur Geltung bringen und Aachen nutzte die Gelegenheiten diesmal auch aus. Luisa Keller war es, die mit Auge und feinem Händchen das 26:24 genau an der Seitenlinie platzierte und Aachen den ersten Satzgewinn beschwerte.

Den zweiten Durchgang konnte Annie Cesar im Interview nach dem Spiel auch nicht so recht erklären. Aachen hatte das Momentum auf seiner Seite, machte aber zu viele Eigenfehler. Die Dresdnerinnen schlugen gut auf, griffen konsequent an und hatten diesen Satz deutlich im Griff. Aachen musste das 13:25 akzeptieren und mit 1:1 nach Sätzen gingen die Teams in die Zehn-Minuten-Pause.

Auch den dritten Satz begann Dresden druckvoll. Mareike Hindriksen hatte ihr Team bereits bei 3:7 an die Seitenlinie gerufen. Dann fing sich Aachen und Nicole Van de Vosse und Luisa Keller boten ein ums andere Mal sehenswerte und auch erfolgreiche Angriffe. Zur Schlussphase des Satzes lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Ein beeindruckender Hinterfeldangriff von Lara Berger und der darauffolgende kluge Angriff von Jennifer Janiska sicherten den zweiten Satzgewinn Dresdens. Aachen musste diesmal das 24:26 hinnehmen.

Dann kam der Satz der Ladies in Black. Es gelang praktisch alles. Aachens Aufschläge saßen wie Maßanzüge und über weite Strecken gingen die Ladies in Black selbstbewusst in allen Elementen zu Berge. Das führte zu mehr Eigenfehlern der Gäste und es hieß am Satzende zu Recht 25:18. Damit war der Tiebreak gesetzt.

Und diesen Tiebreak beendeten die Gastgeberinnen stark. Ein Aufschlagfehler Aachens verhalf Dresden zur Führung beim Seitenwechsel. Die Ladies in Black spielten die zweite Hälfte des Tiebreaks konzentriert herunter und gewannen schließlich 15:10 diesen letzten Satz.

Als beste Spielerinnen des spannenden Duells wurden Aachens Diagonalangreiferin Nicole Van de Vosse und Dresdens Mittelblockerin Tia Naomi Jimerson geehrt.

Die zwei gewonnenen Punkte sorgten dafür, dass Aachen punktgleich mit Münster, aber mit einem Sieg mehr die Hauptrunde beendete.

Für die Ladies in Black ist die Hauptrunde damit beendet. Über die Spielpaarungen und Ansetzungen entscheidet nun die letzte Partie, die Tabellennachbar USC Münster noch bei den Roten Raben in Vilsbiburg spielen muss.

Das erste Zwischenrundenspiel wird auf jeden Fall ein Derby mit dem USC Münster werden und am zweiten Februarwochenende stattfinden. Am Samstag oder Sonntag und ob in Münster oder Aachen, wird am 3. Februar in der Vilsbiburger Ballsporthalle entschieden.

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