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	<title>Wohnen Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Wohnen Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>„Energetisch sanieren – vom Keller bis zum Dach“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 05:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[energetisch Sanieren]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
		<category><![CDATA[VHS Rur-Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düren. Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW den kostenlosen Vortrag „Energetisch sanieren – vom Keller bis zum Dach“ mit anschließender Diskussion an. Die Veranstaltung findet von 17:45 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse statt. Mit Blick auf die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Düren. </strong>Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW den kostenlosen Vortrag „Energetisch sanieren – vom Keller bis zum Dach“ mit anschließender Diskussion an. Die Veranstaltung findet von 17:45 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Energiepreise und die Klimakrise kommen viele Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien zu dem Schluss: Es ist Zeit für eine energetische Sanierung. Im Vortrag zeigt ein Energieberater auf, welche Maßnahmen für die energetische Sanierung einer eigenen Immobilie sinnvoll sind. Außerdem gibt er einen Überblick über Materialien, Bauteile und Systeme. Zusätzlich werden auch die Themen „Kosten“ und „Förderung“ besprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Live-Schaltung zum Vortrag der Verbraucherzentrale steht der Klimaschutzmanager der Stadt Düren für Fragen vor Ort zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schriftliche Anmeldungen werden per Anmeldekarte oder online unter <a href="http://www.vhs-rur-eifel.de">www.vhs-rur-eifel.de</a> entgegengenommen. Für Fragen steht die VHS Rur-Eifel telefonisch unter 02421 25-2577 oder per E-Mail an <a href="mailto:vhs-rur-eifel@dueren.de">vhs-rur-eifel@dueren.de</a> zur Verfügung.</p>
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		<title>Konzeptverfahren: Stadt ermöglicht großes Wohnbauprojekt in Brand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 10:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbaupolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt Aachen betreibt eine aktive Wohnungsbaupolitik. Ziel ist es, das Wohnungsangebot zu erweitern und so dem angespannten Wohnungsmarkt entgegenzuwirken. Hierfür haben Verwaltung und Politik in den vergangenen Jahren zahlreiche wegweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht, damit Wohnraum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse geschaffen wird. Ein wichtiger Bestandteil: öffentlich geförderte Mietwohnungen. Ein Projekt entsteht nun in [&#8230;]</p>
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<h6 class="wp-block-heading">Die Stadt Aachen betreibt eine aktive Wohnungsbaupolitik. Ziel ist es, das Wohnungsangebot zu erweitern und so dem angespannten Wohnungsmarkt entgegenzuwirken. Hierfür haben Verwaltung und Politik in den vergangenen Jahren zahlreiche wegweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht, damit Wohnraum für die unterschiedlichsten Bedürfnisse geschaffen wird. Ein wichtiger Bestandteil: öffentlich geförderte Mietwohnungen. Ein Projekt entsteht nun in Aachen-Brand.</h6>



<p class="wp-block-paragraph">Dort beginnt die Stefan Frey AG mit der Realisierung des neuen Wohnquartiers „MY:BRAND“ an der Schagenstraße 60. Geplant sind 69 öffentlich geförderte Mietwohnungen mit einem vielfältigen Wohnungsangebot sowie eine integrierte sechsgruppige Kindertagesstätte mit rund 1.093 Quadratmeter Nutzfläche. Bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstag (2. April) zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons sehr zufrieden mit dem Fortschritt des großen Wohnbauprojekts. „Dieses Projekt ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir in Aachen dringend benötigten Wohnraum mit sozialer Infrastruktur und einem klaren Fokus auf Familienfreundlichkeit verbinden können. Der gelungene Nutzungsmix aus gefördertem Wohnen und einer modernen Kindertagesstätte schafft ein Umfeld, in dem sich insbesondere Familien langfristig zuhause fühlen können. Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich“, sagte Ziemons. Zusammen mit dem städtischen Wohnungsdezernenten Thomas Hissel und Christoph Kemperdick, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement, tauschte sich Ziemons mit der Vertreterin des Projektentwicklers, Corinna Kalscheuer, in Brand aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lob für gute Zusammenarbeit<br></strong>Die Gebäude entstehen im energetischen Standard BEG 40 Netto Null und erfüllen damit höchste Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz. Das Quartier verfügt über 31 Tiefgaragenstellplätze und 17 oberirdische Stellplätze. Die geplante Bauzeit beträgt laut Investor rund 24 Monate. Alle Beteiligten lobten das Konzept bis zur bereits im letzten Jahr erteilten Baugenehmigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergebnis einer Standort- und Bedarfsanalyse des Quartiers lag der Schwerpunkt des Anfang 2024 unter Federführung des städtischen Fachbereichs Immobilienmanagement gestarteten Konzeptverfahrens beim Thema Kinder- und Familienfreundlichkeit. Vorgabe war die Errichtung einer KiTa mit Gruppen für Kinder unter und über drei Jahren sowie die Schaffung von bezahlbaren Wohnraumangeboten auch für Mehr-Kind-Familien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Auswahl des besten Konzepts folgten in der sogenannten Anhandgabephase Abstimmungen zwischen dem Projektträger und den städtischen Fachbereichen in enger und konstruktiver Zusammenarbeit. Es schlossen sich die Planung und Förderanträge an. Der Bauantrag wurde schließlich im März 2025 eingereicht. Mit dem Ratsbeschluss im Juli 2025 zum Abschluss des Erbbaurechtsvertrags und der im Oktober 2025 erteilten Baugenehmigung ist der Weg nun frei für die Umsetzung. Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft sagte: „Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Aachen ist weiterhin sehr hoch und wächst spürbar. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam mit starken Partnern konkrete Projekte auf den Weg bringen. Mit Frey Immobilien ist es gelungen, ein überzeugendes Konzept für ein familienfreundliches Quartier mit gefördertem Wohnraum und ergänzender sozialer Infrastruktur zu realisieren. Die Zusammenarbeit zwischen dem Projektentwickler und den beteiligten Fachbereichen der Stadt war dabei durchweg konstruktiv, lösungsorientiert und vorbildlich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in unserer Stadt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Corinna Kalscheuer betonte als Vertreterin des Bauherren Stefan Frey: „Das Projekt MY:BRAND zeigt beispielhaft, wie gut Stadt und Entwickler gemeinsam zukunftsfähigen Wohnraum schaffen können. Wir danken der Stadt Aachen für die hervorragende, lösungsorientierte Zusammenarbeit – geprägt von Vertrauen, Dialog und gemeinsamer Verantwortung.“ Das Wohnbauprojekt wurde zuletzt auch im Rahmen des Aachener Wohnraumgipfels im Rathaus vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste vorbereitende Arbeiten laufen<br></strong>Der Förderantrag im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes NRW wurde seitens der Städteregion Aachen bereits im November 2025 genehmigt und die Fördermittel werden seitens des Landes NRW zur Verfügung gestellt. So entsteht in Aachen-Brand ein modernes, nachhaltiges Quartier, das bezahlbaren Wohnraum mit sozialer Infrastruktur verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der erteilten Baugenehmigung sind bereits die vorbereitenden Arbeiten erfolgt und der Übergang in die Hochbauphase ist im Februar angelaufen.</p>
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		<title>Wohnberechtigungsschein kann jetzt auch online beantragt werden</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/dueren/wohnberechtigungsschein-kann-jetzt-auch-online-beantragt-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 07:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Düren]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Beantragung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnberechtigungsschein]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreis Düren. Die Beantragung des Wohnberechtigungsscheins für Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren (mit Ausnahme der Städte Düren und Jülich) ist nun auch online möglich. Bürgerinnen und Bürger aus Düren und Jülich können den Wohnberechtigungsschein bei ihrer jeweiligen Stadt beantragen. Im Zuge der Digitalisierung der Kreisverwaltung Düren wurde ein Online-Verfahren entwickelt, das schnell, sicher und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><a>Kreis Düren. Die Beantragung des Wohnberechtigungsscheins für Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren (mit Ausnahme der Städte Düren und Jülich) ist nun auch online möglich.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgerinnen und Bürger aus Düren und Jülich können den Wohnberechtigungsschein bei ihrer jeweiligen Stadt beantragen. Im Zuge der Digitalisierung der Kreisverwaltung Düren wurde ein Online-Verfahren entwickelt, das schnell, sicher und ortsunabhängig bedient werden kann. Alle erforderlichen Unterlagen können unmittelbar in den Online-Antrag integriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a>Menschen mit geringem Einkommen können den Wohnberechtigungsschein beantragen und somit öffentlich geförderte Wohnungen oder Häuser beziehen. Deren Miete ist im Vergleich günstiger. Die jährliche (Netto-) Einkommensgrenze für einen Einpersonenhaushalt liegt bei 23.540 Euro im Jahr, bei zwei Personen bei 28.350 Euro; für jede weitere Person liegt die Grenze zuzüglich bei 6.530 Euro.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Informationen zu den Voraussetzungen, der Antragstellung und zum Online-Formular gibt es unter <a href="https://www.kreis-dueren.de/kreishaus/amt/Amt65/Wohnberechtigungsschein.php">https://www.kreis-dueren.de/kreishaus/amt/Amt65/Wohnberechtigungsschein.php</a></p>
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		<title>Neubau läuft nur mit angezogener Handbremse</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/neubau-laeuft-nur-mit-angezogener-handbremse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 07:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[fehlender Wohnraum]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsdefizit]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mangelware Wohnung: Die Städteregion Aachen hat ein Wohnungsdefizit. Aktuell fehlen rund 10.400&#160;Wohnungen. Gleichzeitig stehen in der Städteregion Aachen 4.490&#160;Wohnungen bereits seit einem Jahr oder länger leer. Wer eine Wohnung sucht, sollte sich darauf aber keine Hoffnungen machen: Wohnungen, die lange Zeit leer stehen, gehen kaum wieder in die Vermietung. Die Zahlen für die Städteregion Aachen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mangelware Wohnung: Die Städteregion Aachen hat ein Wohnungsdefizit. Aktuell fehlen rund 10.400&nbsp;Wohnungen. Gleichzeitig stehen in der Städteregion Aachen 4.490&nbsp;Wohnungen bereits seit einem Jahr oder länger leer. Wer eine Wohnung sucht, sollte sich darauf aber keine Hoffnungen machen: Wohnungen, die lange Zeit leer stehen, gehen kaum wieder in die Vermietung. Die Zahlen für die Städteregion Aachen gehen aus der aktuellen regionalen Wohnungsmarkt-Untersuchung hervor, die das Pestel-Institut gemacht hat. Die Wissenschaftler haben dabei den Wohnungsbestand, die Bevölkerungsentwicklung sowie Prognosen für den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung in der Städteregion Aachen analysiert.<br><br>„Vom Arbeitskräftebedarf über die Geburten bis zu den Sterbefällen: Es wird sich in der Städteregion Aachen eine Menge tun – und auf dem Wohnungsmarkt tun müssen. Das bedeutet konkret: In den nächsten fünf Jahren müssen rund 3.170&nbsp;neue Wohnungen in der Städteregion Aachen gebaut werden – und zwar pro Jahr“, sagt Matthias Günther.<br><br>Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts hält dieses Wohnungsbaupensum für die Städteregion Aachen allerdings für „nicht machbar“. So habe es im ersten Halbjahr dieses Jahres nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lediglich 499&nbsp;Baugenehmigungen für neue Wohnungen in der Städteregion Aachen gegeben. „Das reicht natürlich nicht. Der Neubau von Wohnungen in der Städteregion Aachen läuft mit angezogener Handbremse. Da muss vor allem bundespolitisch mehr passieren, um den Neubau von Wohnungen wieder anzukurbeln. Und das möglichst schnell“, so Matthias Günther.<br><br>Dabei gibt es für den Leiter des Pestel-Instituts vor allem ein effektives Instrument, das den Wohnungsbau auch in der Städteregion Aachen flott in Fahrt bringen würde: „Dringend notwendig ist günstiges Baugeld. Der Bund muss ein Zins-Programm auflegen: Maximal 2&nbsp;Prozent Zinsen – teurer darf die Finanzierung beim Wohnungsbau nicht sein. Dann wären deutlich mehr private Bauherren, aber auch Investoren endlich wieder in der Lage, neue Wohnungen in der Städteregion Aachen zu bauen. Vor allem würde das schnell einen Effekt bringen: Mit einem Niedrigzins-Baugeld würde der Bund einen wirklichen Turbo für den Neubau von Wohnungen starten“, ist der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts überzeugt.<br><br>Die Wissenschaftler haben die regionale Wohnungsmarkt-Analyse im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt. Dessen Präsidentin fehlen klare Signale – Anreize, die kurzfristig wirken: „In Sachen Wohnungsbau passiert bei der neuen Bundesregierung zu wenig. Nur das Schlagwort ‚Wohnungsbau-Turbo‘ geistert seit Monaten durch die Republik. Doch von einem ‚Turbo‘ kann keine Rede sein. Die Maßnahmen wirken nur mittel- bis langfristig. Jedenfalls ist von dem versprochenen ‚Turbo-Effekt‘ in der Städteregion Aachen und auch sonst nirgendwo etwas zu merken“, sagt Katharina Metzger. Selbst da, wo es ein Plus bei den Baugenehmigungen gebe, passiere dies auf „denkbar niedrigem Niveau“.<br><br>Dabei sei der Wohnungsbau ein wichtiger Motor der Binnenkonjunktur: „Läuft der Wohnungsbau, dann läuft auch die Wirtschaft. Deshalb ist es höchste Zeit, dass Bundeskanzler Merz den Wohnungsbau jetzt zur Chefsache macht“, fordert die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels. Passiere nichts, dann sacke der Neubau weiter ab. Schon jetzt verliere der Bau Tag für Tag Kapazitäten: „Bauunternehmen gehen in die Insolvenz. Bauarbeiter verlieren ihre Jobs“, so Metzger.<br><br>Außerdem sei das Bauen zu kompliziert und zu teuer geworden, kritisiert der Baustoff-Fachhandel. Ein Punkt, den auch das Pestel-Institut unterstreicht: „Deutschland muss dringend wieder einfacher bauen. Wenn der Bund alle Auflagen und Vorschriften der letzten zehn Jahre komplett zurücknehmen würde, dann könnten in der Städteregion Aachen ziemlich schnell wieder deutlich mehr und deutlich günstigere Wohnungen gebaut werden. Und zwar Wohnungen mit einem guten Standard. Manchmal ist weniger eben mehr“, sagt Matthias Günther.<br><br>Der Chef des Pestel-Instituts wirft dem Bund vor, dem Wohnungsbau „zehn Jahre lang durch immer schärfere Gesetze und Verordnungen viel unnötigen Ballast zugemutet zu haben“. Das habe die Kosten im Wohnungsbau und damit auch die Mieten regelrecht nach oben getrieben, so der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. „Vor allem völlig überzogene Energiespar-Auflagen beim Neubau haben unterm Strich für die Umwelt wenig gebracht, das Wohnen aber enorm viel teurer gemacht“, sagt BDB-Präsidentin Katharina Metzger.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2025</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/der-aktuelle-wohnungsmarktbericht-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 06:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraumförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmarktbericht 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die strukturelle Anspannung am Aachener Wohnungsmarkt hält weiterhin an. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen, Alleinerziehende, ältere Menschen und Familien suchen zunehmend vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Zwar wurden in den vergangenen beiden Jahren so viele Förderanträge im öffentlich geförderten Wohnungsbau bewilligt wie nie zuvor. Dennoch reichen diese Erfolge nicht aus, um die Bedarfe auszugleichen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/der-aktuelle-wohnungsmarktbericht-2025/">Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist trotz neuer Rekorde in der Wohnraumförderung kaum Entspannung in Sicht. Leidtragende sind vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen, Familien und Ältere sowie Menschen mit Behinderung.</li>



<li>Raum für Neubauten ist knapp, weshalb in den Bestand investiert werden muss. Das städtische Zwei-Säulen-Modell mit Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und gleichzeitiger Stärkung der gewoge soll Abhilfe schaffen.</li>



<li>Die Erkenntnisse des Wohnungsmarktberichts eignen sich aufgrund der breiten Datenbasis als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die strukturelle Anspannung am Aachener Wohnungsmarkt hält weiterhin an. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen, Alleinerziehende, ältere Menschen und Familien suchen zunehmend vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Zwar wurden in den vergangenen beiden Jahren so viele Förderanträge im öffentlich geförderten Wohnungsbau bewilligt wie nie zuvor. Dennoch reichen diese Erfolge nicht aus, um die Bedarfe auszugleichen. Zugleich verschärfen hohe Baukosten, steigende Zinsen und die anhaltend starke Nachfrage die Konkurrenz um bezahlbare Wohnungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anhand vieler Herausforderungen Verantwortung übernehmen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders im unteren und mittleren Preissegment ist der Markt stark unter Druck. Die Investition in den Bestand, gezielte Förderung und die Schaffung sozial orientierter Strukturen bleiben zentrale wohnungspolitische Aufgaben. „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Der Wohnungsmarkt in Aachen ist hart umkämpft. Das Angebot wächst nicht mit der Nachfrage mit“, sagte Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, in einem Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Wohnungsmarktberichts. „Leidtragende sind vor allem Haushalte mit geringem Einkommen. Wir müssen hier als Kommune Verantwortung übernehmen, um den öffentlich geförderten Wohnungsbau zu stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Städtisches Zwei-Säulen-Modell</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Baustein auf diesem Weg ist das politisch beschlossene Stärkungspaket mit der Umsetzung eines städtischen Zwei-Säulen-Modells: Neben der Stärkung der Gewoge im Verbund mit den weiteren Aktionären wurde die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft beschlossen. „Mit diesem Modell werden wir den Bestand sanieren, verdichten, aber auch erweitern“, sagt Hissel. Damit leisten Stadt Aachen und gewoge nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Aachener Bevölkerung mit leistbarem Wohnraum, sondern auch zur Sicherung des Bestands.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfolge in der Wohnraumförderung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die soziale Wohnraumversorgung bleibt, trotz aller ergriffenen Maßnahmen, eine zentrale Herausforderung. Deshalb ist es erfreulich, dass im vergangenen Jahr so viele Förderanträge positiv beschieden wurden wie nie zuvor. „578 neue geförderte Wohneinheiten wurden 2024 bewilligt. Es sind 67,5 Millionen Euro in den öffentlich geförderten Wohnungsbau geflossen. Dieser stellt aktuell 60 Prozent aller Neubauten dar“, sagte Bürgermeister Norbert Plum, Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses. „Das ist nur durch den engen Schulterschluss zwischen Politik, Stadt Aachen, der StädteRegion Aachen als Bewilligungsbehörde, dem Ministerium und den Wohnungsmarktakteuren möglich. Die Zusammenarbeit ist wirklich vorbildlich.“ Der Aachener Quotenbeschluss – 40 Prozent geförderter Wohnungsbau bei neuen Bebauungsplänen – trage seinen Teil dazu bei, betonte Plum. „Der Quotenbeschluss wirkt und sichert nachhaltig geförderte Anteile im Neubau. Wir müssen nur konsequent bleiben und dürfen nicht abweichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Angebot und Nachfrage im Ungleichgewicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser positiven Dynamik bleibt die die Gesamtlage weiterhin durch ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage geprägt. Die Wohnraumnachfrage in Aachen trifft auf ein stagnierendes bis rückläufiges Angebot, das sich zunehmend in Richtung hochpreisiger Segmente verschiebt. Rolf Frankenberger, Fachbereichsleiter für Wohnen, Soziales und Integration, gab einen Einblick in die Situation: „Wir steuern sehr viel und schauen natürlich – auch in Abstimmungen mit den Bauherren – genau auf die Zielgruppen des öffentlich geförderten Wohnungsmarktes“. Ganz aktuell liegt das Augenmerk auf Familien mit Kindern sowie älteren und pflegebedürftigen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Junge Familien finden in Aachen selten oder nur sehr schwer eine bezahlbare Wohnung. Eine Situation, die zu Abwanderung führt. „Gerade Familien zieht es vermehrt ins Umland. Wir müssen familiengerechte, große Wohnungen in zentralen Lagen schaffen“, sagt Frankenberger. Das Projekt „Urbanes Wohnen mit Kindern“ soll hierzu Leitlinien – Zimmeranzahl, Anbindung, Nähe zu Kitas und Schulen – entwickeln. Auch der rasante Anstieg bei der Mietpreisentwicklung im nicht geförderten Wohnungsbau ist unübersehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer entscheidender Aspekt des aktuellen Wohnungsmarktberichts ist das altersgerechte und barrierefreie Wohnen. „Der Demografische Wandel wirkt massiv auf das Thema ein. Wir müssen die Zielgruppe der Älteren und Menschen mit Behinderung in den Blick nehmen, Wohnungen barrierefrei bekommen. 87 Prozent der Menschen mit Pflegebedarf leben in den eigenen vier Wänden“, sagt Frankenberger. Den Zusammenhang von Wohnen und Pflege, die Bedeutung von altersgerechtem Wohnen und eine entsprechende Weiterentwicklung der Quartiere wird aktuell in einem Demografiekonzept erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neubauprojekt an der Burtscheider Brücke</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Pressegespräch zum neuen Wohnungsmarktbericht fand in einem Neubauprojekt der gewoge AG an der Burtscheider Brücke statt. Ulrich Warmer, Vorstand der gewoge, gab einen Ausblick: „Mitte 2026 wird die Burtscheider Brücke mit Leben gefüllt sein.“ Die Wohnungsgesellschaft wird dort mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro 197 Wohnungen und Wohnplätze, zum größten Teil öffentlich gefördert, fertigstellen. „Entgegen dem Markt baut die gewoge nach wie vor“, sagte Warner. „Die Förderbedingungen lassen es zu, dass wir das tun können.“ Im Jahr 2025 werden 114 Wohnungen nach Kernsanierung fertiggestellt, weiterte 339 Wohnungen die aktuell im Bau sind und weitere 169 Wohneinheiten in Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Planungsgrundlage für verschiedene Wohnungsmarktakteur*innen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßig analysiert der Wohnungsmarktbericht des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen auf breiter Datenbasis Trends und langfristige Entwicklungen auf dem Aachener Wohnungsmarkt. Seine Erkenntnisse eignen sich als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente. Grundlage ist hierbei das Handlungskonzept Wohnen, das sich momentan in der Umsetzungsphase befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wohnungsmarktbericht 2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gedruckte Ausgabe des Wohnungsmarktberichts 2024 kann beim Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241/432-56306 oder der Mail-Adresse <a href="mailto:komwob@mail.aachen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">komwob@mail.aachen.de</a> &nbsp;angefordert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Internet ist der Wohnungsmarktbericht unter <a href="http://www.aachen.de/wohnungsmarktbericht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.aachen.de/wohnungsmarktbericht</a> zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/der-aktuelle-wohnungsmarktbericht-2025/">Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Wohnen in Gemeinschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 07:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[4. Aachener Wohnprojektetag]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungsankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 4. Aachener Wohnprojektetag startet am 24. Mai im Depot in der Talstraße und steht unter dem Motto „Neue Wohnprojekte für alte Häuser“. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“. Die Nutzung bestehender Gebäudesubstanz kann aus verschiedenen Gründen eine [&#8230;]</p>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Der 4. Aachener Wohnprojektetag startet am 24. Mai im Depot in der Talstraße und steht unter dem Motto „Neue Wohnprojekte für alte Häuser“. Der Wohnprojektetag fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten, Initiativen, Projektgruppen und Expert*innen rund um das Thema „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung bestehender Gebäudesubstanz kann aus verschiedenen Gründen eine Chance für gemeinschaftliche Wohnprojekte sein. Zum einen, um vorhandene Ressourcen zu nutzen, zum anderen, weil es in Aachen wenig verfügbare Grundstücke für Neubau gibt. Umnutzung, Nachverdichtung oder Übernahme von bestehenden Häusern für ein Wohnprojekt ist so ein guter Weg, den Wunsch nach Wohnen in Gemeinschaft zu realisieren. Der Wohnprojektetag zeigt dazu eine Bandbreite von Möglichkeiten auf: vom großen Mehrgenerationen-Wohnprojekt in einem Mehrfamilienhaus bis zum ganz kleinen Wohnprojekt, wie einer Wohngemeinschaft in einem zu groß gewordenen Einfamilienhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim diesjährigen Wohnprojektetag, organisiert von der Koordinationsstelle „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ der Stadt Aachen, können Interessierte von 10 bis 14.30 Uhr an Kurzvorträgen, einer Podiumsdiskussion zu Erfahrungen von Wohnprojekten und Modellen für Wohnprojekte sowie unterschiedlichen Workshops für Interessierte, die überlegen ein eigenes Projekt anzugehen, teilnehmen. Beim Markt der Möglichkeiten präsentiert sich die Aachener Wohnprojektszene mit bestehenden Wohnprojekten und dem Netzwerk Aachener Wohnprojekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellen sich Expert*innen zu den Themen Finanzen, Rechtsformen, Gruppenprozesse und Projektmanagement vor: unter anderem das Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., die Stiftung trias sowie die Wohnbundberatung NRW. Trotz des thematischen Schwerpunktes auf Bestandsimmobilien werden auch aktuelle und perspektivische Grundstücksoptionen für interessierte Gruppen vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 14.30 Uhr gibt es die Chance, einen konkreten Blick in Aachener Wohnprojekte zu werfen. Weitere Informationen sowie Öffnungszeiten, Programm und Adressen findet man im Internet unter <a href="http://www.aachen.de/wohnprojektetag" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.aachen.de/wohnprojektetag</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im neuen Leitfaden „1&#215;1 der Wohnprojekte“, können interessierte Menschen ab sofort Einblicke in die Aachener Wohnprojektszene gewinnen und erhalten Informationen wie der Weg ins eigene Wohnprojekt aussehen kann. Den Leitfaden gibt es online unter <a href="http://www.aachen.de/gemeinsambauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.aachen.de/gemeinsambauen</a> .</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/wohnen-in-gemeinschaft/">Wohnen in Gemeinschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Neues Baugebiet für Alsdorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 07:08:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[neues Baugebiet]]></category>
		<category><![CDATA[S-Immo]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Alsdorfer Bauland, eine gemeinsame Gesellschaft der Sparkassen Immobilien GmbH, S-Immo und der Stadt Alsdorf entwickelt dieses neue Baugebiet. „Für uns als Stadt ist es sehr schön, dass wir zusammen mit der S-Immo auch selbstständig Baugebiete planen können und nicht immer einen Investor brauchen“, erläutert Bürgermeister Alfred Sonders. 36 Grundstücke mit Flächen von ca. 291 [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Alsdorfer Bauland, eine gemeinsame Gesellschaft der Sparkassen Immobilien GmbH, S-Immo und der Stadt Alsdorf entwickelt dieses neue Baugebiet. „Für uns als Stadt ist es sehr schön, dass wir zusammen mit der S-Immo auch selbstständig Baugebiete planen können und nicht immer einen Investor brauchen“, erläutert Bürgermeister Alfred Sonders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">36 Grundstücke mit Flächen von ca. 291 bis 1.442 m² werden hier angeboten. 23 Einfamilienhausgrundstücke, Flächen für 8 Doppelhaushälften und 5 Mehrfamilienhausgrundstücke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lage ist einmalig“, so Bürgermeister Sonders. „Es liegt am Waldrand direkt zum Broichbachtal hin, man hat in fußläufiger Entfernung den Euregiobahnhaltepunkt, Nahversorgung mit Lebensmitteln ist gesichert, Schulen und Kitas sind in der Umgebung, also ideal für Familien genauso wie für ältere Menschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch energetisch ist die Siedlung auf dem allerneusten Stand. Die Stadtwerke Alsdorf versorgen die Häuser und Wohnungen mit einem selbstständigen Nahwärmenetz ohne Gasanschluss. „Es ist so, dass das Netz von uns gestellt wird, genauso wie die Übergabestation, es gibt also keinen Bedarf für Wartung und Instandhaltung in den Häusern. Man ist quasi unabhängig und wir sorgen dafür, dass immer Wärme vorhanden ist &#8211; so wirtschaftlich wie es eben umsetzbar ist,“ sagt Tobias Steffen von den Stadtwerken Alsdorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offenbar wird Alsdorf als Wohnort immer beliebter. „Wir sind in den letzten 15 Jahren um fast 5000 Einwohner gewachsen und wir haben noch etliche Baugebiete in der Entwicklungsphase“, sagt Alfred Sonders. Jeder zweite Käufer kommt aus Aachen, jeder dritte aus der näheren Umgebung. Wir haben viele Kinder und deshalb bauen wir auch gerade unsere Schulen und Kitas weiter aus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Baugebiet an der Blumenrather Straße ist sehr begehrt und unterstreicht damit die Attraktivität des Wohnstandortes Aldorf. Dietmar Röhrig, Geschäftsführer der S-Immo: „Wir haben deutlich mehr Bewerber als Grundstücke. Das ist insbesondere angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen, was Baupreise und Zinsen betrifft, sehr erfreulich. Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass wir stets versuchen, die Grundstückspreise im Rahmen zu halten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Nachfrage sehr hoch ist, sollten alle, die sich für eines der Grundstücke interessieren, mit der S-Immo Kontakt aufnehmen.</p>
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		<title>Mehr Wohnraum in Aachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2024 11:55:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aachener Wohnungsmarkt ist angespannt. Insbesondere mangelt es an bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen, Studierende und Familien. Der Rat der Stadt Aachen hat deshalb in seiner aktuellen Sitzung (13. März 2024) rückwirkend zum Januar 2024 die Richtlinie „Sofortprogramm zur Generierung von zusätzlichen Wohneinheiten“ beschlossen. Auf Grundlage der Richtlinie, die aus dem Programm „mitgeDaCHt“ entstanden ist, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Aachener Wohnungsmarkt ist angespannt. Insbesondere mangelt es an bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen, Studierende und Familien. Der Rat der Stadt Aachen hat deshalb in seiner aktuellen Sitzung (13. März 2024) rückwirkend zum Januar 2024 die Richtlinie „Sofortprogramm zur Generierung von zusätzlichen Wohneinheiten“ beschlossen. Auf Grundlage der Richtlinie, die aus dem Programm „mitgeDaCHt“ entstanden ist, können Wohnbaupotentiale in Bestandsgebäuden erschlossen und optimal nutzbar gemacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefördert wird dabei die fachliche Erstberatung zur Abtrennung beziehungsweise Umgestaltung von Wohnraum. Die Beratung kann dabei alle Gebäudeteile vom Dachgeschoss bis zum Keller umfassen. Auch Außenanlagen können mit in die Beratung einbezogen werden. Für eine Erstberatung beträgt die maximale Fördersumme 2.000 Euro. Für die weitere Ausarbeitung der Planungen kann bei Bauantragstellung und einer bestätigten Generierung einer zusätzlichen Wohneinheit eine pauschale Fördersumme von 2.000 Euro gewährt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherigen Erfahrungen aus dem Programm zum Dachgeschossausbau haben deutlich gemacht, dass es nicht nur Interessierte für den Ausbau beziehungsweise die Erweiterung des Dachgeschosses gibt, sondern häufig Interesse an einer generellen Erweiterung und Veränderung des Wohnraums zur Schaffung von neuen Wohneinheiten besteht. Die Förderung sah bisher nur die Beratung für den Ausbau eines Dachgeschosses vor. Gerade der Ausbau des Dachgeschosses gestaltete sich jedoch mitunter aufgrund statischer Limitierungen im Dachstuhl als nicht umsetzbar. Um die Zielsetzung des Projektes, nämlich die Schaffung zusätzlicher Wohneinheiten effektiver zu unterstützen, wurde der Förderzweck im Sommer 2023 entsprechend erweitert und das „Sofortprogramm zur Generierung zusätzlicher Wohneinheiten“ initiiert. So können jetzt zum Beispiel auch Beratungsleistungen für die Schaffung von Einliegerwohnungen gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die positive Wirkung der Erweiterung zeigt sich an den genutzten Förderungen. Von den insgesamt im Projekt zur Verfügung stehenden Geldern von 350.000 Euro (2021-2023), wurden bis Ende 2023 rund 47 Prozent (163.676 €) zur Unterstützung von Wohnraumerweiterungen verausgabt. Das Jahr 2023 verzeichnet mit 60.386 Euro die bisher größte abgerufene Fördersumme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Ratsbeschluss zur Erweiterung des Förderzwecks hat es ab September des vergangenen Jahres zahlreiche Anfragen interessierter Eigentümer*innen gegeben. Vielen davon wollten jedoch erst 2024 in die konkrete Planungsphase einsteigen und dann eine Förderung beantragen. In Folge dessen konnten in dem kurzen Zeitraum nach Ratsbeschluss 2023 die noch zur Verfügung stehenden Projektmittel für Vorhaben mit dem neuem Förderzweck nicht mehr effektiv eingesetzt werden. Entsprechend wurde jetzt rückwirkend die Richtlinie „Sofortprogramm zur Generierung von zusätzlichen Wohneinheiten“ beschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Infos gibt es im Internet unter <a href="http://www.aachen.de/mitgedacht">www.aachen.de/mitgedacht</a></p>
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		<title>Stadt richtet einen digitalen Leerstandsmelder ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 16:41:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[digitaler Leerstandsmelder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aachen. Um möglichst wenig Wohnraum ungenutzt zu lassen, hat die Stadt Aachen aktuell einen Leerstandsmelder eingerichtet. Unter www.aachen.de/leerstandsmelder können Bürger*innen, Vermieter*innen und Eigentümer*innen ab sofort online den Leerstand von Wohnungen und Häusern melden. Die Meldung erfolgt dabei komplett über die städtische Webseite. Der Schutz von Wohnraum nimmt in Aachen einen hohen Stellenwert ein. Wichtig ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/stadt-richtet-einen-digitalen-leerstandsmelder-ein/">Stadt richtet einen digitalen Leerstandsmelder ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aachen.</strong> Um möglichst wenig Wohnraum ungenutzt zu lassen, hat die Stadt Aachen aktuell einen Leerstandsmelder eingerichtet. Unter <a href="http://www.aachen.de/leerstandsmelder">www.aachen.de/leerstandsmelder</a> können Bürger*innen, Vermieter*innen und Eigentümer*innen ab sofort online den Leerstand von Wohnungen und Häusern melden. Die Meldung erfolgt dabei komplett über die städtische Webseite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schutz von Wohnraum nimmt in Aachen einen hohen Stellenwert ein. Wichtig ist hier vor allem auch die optimale Nutzung bestehender Objekte, damit für alle Bürger*innen Wohnraum zu angemessenen Konditionen gewährleistet werden kann. Der Leerstandsmelder dient dabei der gezielten Überprüfung einzelner Leerstände, um diesen durch aktive Beratung der Eigentümer*innen wieder dem Wohnungsmarkt zuzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, sagt: „Wir hoffen auf eine rege Nutzung des Leerstandsmelders. Auf Grundlage der Meldung eines Objekts können wir mit den Eigentümer*innen in einen engen Austausch treten und attraktive Nachnutzungen erarbeiten. Mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt in der Stadt ist der Melder für uns ein wichtiges Instrument der Wohnraumversorgung.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/stadt-richtet-einen-digitalen-leerstandsmelder-ein/">Stadt richtet einen digitalen Leerstandsmelder ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Aachen: Aktueller Wohnungsmarkt-Bericht 2022 liegt vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 17:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist keine Entspannung in Sicht. Der aktuelle Wohnungsmarktbericht zeigt, dass sich Bauland, Wohneigentum und Mieten verteuerten und es vielen Aachener*innen erschweren, passende und trotzdem bezahlbare Wohnungen zu finden. Die Erkenntnisse des Wohnungsmarktberichts eignen sich aufgrund der breiten Datenbasis als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/aachen-aktueller-wohnungsmarkt-bericht-2022-liegt-vor/">Aachen: Aktueller Wohnungsmarkt-Bericht 2022 liegt vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist keine Entspannung in Sicht. Der aktuelle Wohnungsmarktbericht zeigt, dass sich Bauland, Wohneigentum und Mieten verteuerten und es vielen Aachener*innen erschweren, passende und trotzdem bezahlbare Wohnungen zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erkenntnisse des Wohnungsmarktberichts eignen sich aufgrund der breiten Datenbasis als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die soziale Wohnraumversorgung steht in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen. Problematisch ist vor allem die fehlende Vorhersehbarkeit der weltpolitischen Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klimakrise, die Covid 19-Pandemie, der demographische Wandel und der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine: mit Blick auf die weltpolitische Lage im Jahr 2022 sind die Herausforderungen, die eine sozialverträgliche, klimaschonende und bedarfsgerechte Wohnraumversorgung mit sich bringt, nicht weniger geworden. Entsprechend ist auch auf dem Aachener Wohnungsmarkt keine Entspannung in Sicht. Der aktuelle Wohnungsmarktbericht zeigt, dass sich Bauland, Wohneigentum und Mieten verteuerten und es vielen Aachener*innen erschweren, passende und trotzdem bezahlbare Wohnungen zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Schwierig ist vor allem die fehlende Vorhersehbarkeit der weiteren weltpolitischen Entwicklung. Die Auswirkungen von Inflation und steigenden Nebenkosten, aber auch das Wachstum der Studierendenzahlen ist nicht gut kalkulierbar“, sagte Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, jetzt in einem Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Wohnungsmarktberichts, der später am Tag druckfrisch den Mitgliedern des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses präsentiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Planungsgrundlage für verschiedene Wohnungsmarktakteur*innen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßig analysiert der Wohnungsmarktbericht des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen auf breiter Datenbasis Trends und langfristige Entwicklungen auf dem Aachener Wohnungsmarkt. Seine Erkenntnisse eignen sich als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente. Ein gutes Beispiel ist hier das Handlungskonzept Wohnen, das als wohnungspolitische Gesamtstrategie der Stadt Aachen in diesem Jahr vom Stadtrat beschlossen wurde. Derzeit befindet es sich in der Umsetzungsphase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Versorgung mit bezahlbaren Wohnungen, so der aktuelle Bericht, steht in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen – sei es die Verringerung des unteren Preissegments im freifinanzierten Wohnungsmarkt oder die hohe Anzahl an Wohnungen, die aus der Mietpreis- und Belegungsbindung fallen. Der sich bereits abzeichnende Trend von steigenden Baukosten erhielt durch die Energie- und Rohstoffkrise im Zuge des Krieges zusätzlichen Schub. Zugleich steigen die Finanzierungskosten für Bauvorhaben rasant an. Demzufolge ist bei Neubau- wie bei Bestandsmaßnahmen mit einem Rückgang der Bautätigkeit zu rechnen – es werden in den nächsten Jahren also auch in Aachen tendenziell weniger neu geschaffene Wohnungen auf den Wohnungsmarkt gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorzeigeprojekt Talbothöfe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dem entgegenzuwirken wird die Stadt Aachen nächstes Jahr eine Informationskampagne zur öffentlichen Wohnraumförderung auf den Weg bringen. Dabei sollen insbesondere potentielle Investor*innen von den attraktiven Förderkonditionen des Landes NRW und dem sozialen wie wirtschaftlichen Mehrwert dieses Wohnungssegments überzeugt werden. Aktuelle Bauvorhaben wie die Talbothöfe der gewoge AG überzeugen zudem mit städtebaulicher Attraktivität und sind exemplarisch für die positive Wirkung solcher Objekte ins umliegende Quartier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so genannten Talbothöfe an der Jülicher Straße, wo in einer fast fertig gestellten Wohnung auch das Pressegespräch stattfand, sind ein wahres Vorzeigeprojekt. „Bis Mitte des laufenden Jahrzehnts schaffen wir hier rund 200 qualitativ sehr hochwertige Wohnungen für insgesamt mindestens 500 Menschen“, erklärte Ulrich Warner, Vorstand der gewoge AG, und ergänzt: „Ungefähr 75 Prozent davon sind öffentlich geförderter Wohnungsbau.&nbsp; Die verschiedenen Wohnformen berücksichtigen die unterschiedlichen Facetten der Bewohnerschaft. Mit diesem Wohnprojekt ist der Wunsch verbunden, das Viertel nachhaltig zu entwickeln und familienfreundliches Wohnen mit demographischem Wandel zu vereinbaren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Aachen leben, arbeiten und studieren viele Menschen aus der ganzen Welt. Die Wohnungsnachfrage wird vielfältiger und herausfordernder; die Bevölkerung entwickelt sich dabei räumlich stark differenziert: „Das Zentrum Aachens wird jünger und gewinnt an Bevölkerung, die äußeren Bezirke hingegen verlieren leicht an Bevölkerung und werden älter. Hier sind auf die jeweiligen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quartiere zugeschnittene zukunftsgerichtete Entwicklungskonzepte nötig um bezahlbare, bedarfsgerechte und klimaneutrale Wohn- und Lebensstrukturen zu schaffen“, betonte Bürgermeister Norbert Plum, gleichzeitig Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsame grenzüberschreitende Strategie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Analog dazu richtet die Stadt bei der Wohnraumentwicklung ihren Blick auf die umliegenden, auch auf die eu-regionalen Kommunen. Carina Begaß, Leiterin der Abteilung „Planung“ im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration: „Es ist deutlich, dass die Stadt Aachen ihren Wohnbedarf nicht mehr allein decken kann. Einige Nachbarkommunen sind bereit, Wohnraum zu bauen, um den Bedarf aus Aachen zu decken. Eine gemeinsame grenzüberschreitende Strategie birgt daher viele Chancen für die soziale Wohnraumversorgung sowie die Siedlungs- und Mobiliätsplanung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch innerhalb des Stadtgebietes von Aachen liegen noch unerschlossene Wohnraumressourcen. Die erstmals kleinräumig durchgeführte Analyse der Wohnungsleerstandszahlen konnte ein signifikantes Reaktivierungspotential in einigen Quartieren identifizieren. Die Analyse bildet die Grundlage für eine noch weiter auszuarbeitende städtische Gesamtstrategie zum Wohnungsleerstand. Diese könnte es der Stadt erleichtern, nicht genutzten Wohnraum wieder dem aktiven Wohnungsmarkt zuzuführen. Carina Begaß: „Die Analyse zeigt unter anderem, wo es die meisten Leerstände gibt. Einige Teilräume lagen auf der Hand, andere haben uns überrascht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wohnungsmarktbericht 2022</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gedruckte Ausgabe des Wohnungsmarktberichts 2022 kann beim Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241/432-56306 oder der Mail-Adresse komwob@mail.aachen.de&nbsp; angefordert werden. Im Internet ist der Wohnungsmarktbericht unter www.aachen.de/wohnungsmarktbericht&nbsp; zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/aachen-aktueller-wohnungsmarkt-bericht-2022-liegt-vor/">Aachen: Aktueller Wohnungsmarkt-Bericht 2022 liegt vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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