Die Kreistagsfraktionen von CDU und FDP/FW wollen den Schutz vor zunehmenden Hitzeperioden verbessern. Die Kreisverwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten ein Hitzeschutzmanagement bietet und ob dafür Landesfördermittel genutzt werden können. Der Antrag „Hitzeschutz im Kreis Heinsberg stärken – Landesförderung prüfen“ ist als Prüfauftrag angelegt. Auf Grundlage der Ergebnisse soll anschließend über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Mögliche Aufgaben eines Hitzeschutzmanagements sind die Vernetzung relevanter Einrichtungen, die Unterstützung kommunaler Hitzeschutzkonzepte sowie die Koordination von Informations- und Unterstützungsangeboten für besonders gefährdete Menschen.
Harald Schlößer, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, erklärt: „Neben dem Klimaschutz müssen wir zunehmend auch die Folgen des Klimawandels in den Blick nehmen. Hitzewellen und ihre gesundheitlichen Auswirkungen werden uns künftig stärker beschäftigen. Deshalb wollen wir prüfen, wie wir den Hitzeschutz im Kreis Heinsberg gezielt weiterentwickeln können. Mit dem Prüfauftrag schaffen wir eine fundierte Grundlage, um mögliche Maßnahmen, Zuständigkeiten und Fördermöglichkeiten ergebnisoffen zu bewerten.“
Stefan Lenzen (FDP), Co-Vorsitzender der FDP/FW-Fraktion, betont: „Für uns steht der konkrete Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt. Wer besonders gefährdete Bürger wirksam schützen will, muss rechtzeitig vorsorgen. Deshalb wollen wir prüfen, wie Schutzmaßnahmen besser koordiniert, Informationen gezielter bereitgestellt und mögliche Landesmittel genutzt werden können, um den Hitzeschutz im Kreis nachhaltig zu stärken.“
Walter Leo Schreinemacher (FREIE WÄHLER), Co-Vorsitzender der FDP/FW-Fraktion, ergänzt: „Viele Einrichtungen leisten bereits wichtige Arbeit im Bereich Gesundheit und Vorsorge. Wir wollen keine Doppelstrukturen schaffen, sondern prüfen, wie Kommunen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und soziale Träger ihre Angebote noch besser aufeinander abstimmen können. Wirksamer Hitzeschutz gelingt nur gemeinsam.“
Die Prüfergebnisse sollen dem zuständigen Fachausschuss und dem Kreistag vorgestellt werden. Anschließend soll über mögliche weitere Maßnahmen entschieden werden.

