StartAachenFaton Ademi verlässt Alemannia Aachen

Faton Ademi verlässt Alemannia Aachen

Das Eigengewächs wechselt zur SpVgg Greuther Fürth   

Alemannia Aachens Eigengewächs, Faton Ademi, zieht es in die 2. Bundesliga. Der 20-Jährige schließt sich der SpVgg Greuther Fürth an. Über die Ablösemodalitäten vereinbaren beide Vereine Stillschweigen. Ademi verbrachte fast seine gesamte Jugend im Nachwuchszentrum der Schwarz-Gelben – einzig zwischen 2019 bis 2021 war er für den SV Eilendorf und damit nicht für die Alemannia aktiv.

Zur Saison 2024/25 debütierte er bereits für die die Profimannschaft der Alemannia, als er in der 1. Runde des Bitburger Pokals gegen den Horremer SV auflief. In der gleichen Spielzeit kam er zu seinem ersten Einsatz in der 3. Liga. In der letzten Saison entwickelte sich Ademi zu einer festen Größe im Mittelfeld der Alemannia und der kosovarischen U21-Nationalmannschaft. Insgesamt absolvierte der gebürtige Aachener 45 Spiele für die Kaiserstädter in der 3. Liga sowie im Landespokal und erzielte dabei acht Tore und zwei Vorlagen.

„Faton ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein ganz feiner Mensch. Er hat seinen Weg bei der Alemannia über den Nachwuchs bis hin zum Stammspieler in der 1. Mannschaft gemacht. Dabei hat es ihn immer ausgezeichnet, dass er mit seiner unbekümmerten und mutigen Art und Weise alles gegeben hat und sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Faton kam mit dem Wunsch auf uns zu, den Schritt in die 2. Bundesliga gehen zu wollen. Dem haben wir mit viel Wehmut entsprochen. Wir wünschen Faton von Herzen das Beste in Fürth. Er wird immer einen Platz bei der Alemannia vorfinden“, erklärt Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport der Alemannia.  

„Es fällt mir sehr schwer, von der Alemannia Abschied zu nehmen. Auf der einen Seite freue ich mich natürlich auf die Chance, in der 2. Bundesliga spielen zu können. Auf der anderen Seite ist Aachen meine Heimat. Als Kind habe ich selbst auf der Tribüne des Tivoli gestanden und den Spielern zugejubelt. Einige Jahre später habe ich hier den Sprung in den Profifußball geschafft und durfte den Traum eines jeden Jungen aus der Stadt leben. Es war mir eine Ehre, das schwarz-gelbe Trikot tragen zu dürfen und ich verspreche, dass ich auch in Zukunft bei jedem Spiel fest die Daumen drücken werde. Zum Schluss ist es mir wichtig, mich noch bei Rachid dafür zu bedanken, dass er mir den Wechsel in die 2. Bundesliga ermöglicht hat“, sagt Faton Ademi zu seinem Abschied.  

Alemannias Cheftrainer Mersad Selimbegovic fügt hinzu: „Die Spielvereinigung Greuther Fürth darf sich auf einen absoluten Mentalitätsspieler freuen. Wenn ein Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung in den Profifußball schafft, ist es etwas Besonderes. Faton kann stolz darauf sein, wie hart er in den letzten Jahren gearbeitet hat und dass ihn dies jetzt in die 2. Bundesliga führt. Ich freue mich sehr für ihn, werde ihn aber auch vermissen.

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