Ein besonderes Jubiläum konnten die Stadt Herzogenrath mit ihrem Städtepartnerschaftskomitee Anfang Juni feiern: Seit nunmehr 40 Jahren verbindet die Städtepartnerschaft die Stadt Herzogenrath mit der bretonischen Partnerstadt Plérin. Aus diesem Anlass begrüßte die Stadt Delegationen aus Plérin, der rumänischen Partnerstadt Bistritz sowie Gäste aus der ukrainischen Stadt Welykyj Ljuubin bei Lwiw zu einem abwechslungsreichen und verbindenden Jubiläumswochenende rund um das Burgfest in Herzogenrath.
Das Programm begann mit dem Besuch der historischen Burg Rode. Bei einer Führung erhielten die Gäste spannende Einblicke in die Geschichte des Wahrzeichens der Stadt. Bei einer gemeinsamen Fahrt zum Dreiländerpunkt konnten die Gäste die besondere Lage der Region im Herzen Europas erleben. Anschließend standen die Innenstadt von Aachen mit ihrem weltberühmten Aachener Dom und dem historischen Aachener Rathaus auf dem Besuchsprogramm.
Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war die feierliche Enthüllung einer Marmorplatte, die dauerhaft an das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Plérin erinnert. Die Marmorplatte wird in den kommenden Tagen vor dem Herzogenrather Rathaus eingelassen.
Im Workshop „Ideen ohne Grenzen – gemeinsam Zukunft gestalten“ tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Weiterentwicklung der internationalen Beziehungen aus. Dabei wurden zahlreiche Anregungen für zukünftige Projekte, Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten gesammelt. Besonders die Einbindung junger Menschen sowie die Stärkung des europäischen Gedankens standen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Der festliche Höhepunkt des Wochenendes war der offizielle Festakt im Rahmen des Herzogenrather Burgfestes. In ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian, die Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Marita Robertz und die Vertreter der Partnerstädte die langjährige Zusammenarbeit und die gewachsenen Freundschaften. Besonders bewegend waren die Reden, in denen auf die Anfänge der Städtepartnerschaft zurückgeblickt wurde. Anekdoten und Erinnerungen aus vier Jahrzehnten lebendiger Begegnungen sorgten dabei für emotionale Momente. Sie machten deutlich, wie aus offiziellen Kontakten im Laufe der Jahre viele persönliche Freundschaften entstanden sind, die bis heute das Fundament der Partnerschaft bilden. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Jugendorchester des Harmonieverein Cäcilia 1858 e.V., das mit seinem Auftritt die Gäste begeisterte und die Feierlichkeiten stimmungsvoll begleitete.
Die Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Marita Robertz zog am Ende des Jubiläumswochenendes ein äußerst positives Fazit: „Die zahlreichen Begegnungen, der intensive Austausch und die herzliche Atmosphäre haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Städtepartnerschaften für das gegenseitige Verständnis, die europäische Zusammenarbeit und den Frieden sind. Das Wochenende war ein großer Erfolg und hat die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten nachhaltig gestärkt.“

