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Do. 18 Jul. 2024
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Dr. Grüttemeier: “Hervorragende Nachrichten für die gesamte Aachener Region“

NRW will in Aachen wieder Studienplätze für das Grundschullehramt anbieten

„Das sind hervorragende Nachrichten für die gesamte Region Aachen. Jetzt haben wir Schwarz auf Weiß, dass das Land NRW auf dem Weg ist, in Aachen wieder Studienplätze für das Grundschullehramt anzubieten“. Vorausgegangen war eine gemeinsame Mitteilung der NRW Ministerien für Kultur und Wissenschaft sowie für Schule und Bildung, die diese Initiative angekündigt hatten. Gelingen soll das durch die Kooperation von RWTH Aachen mit der Universität Siegen und der Bergischen Universität Wuppertal. „Wir haben schon seit langem und immer sehr nachdrücklich beim Land auf die Notwendigkeit hingewiesen, wieder die Lehrerausbildung nach Aachen zu holen. Der heutige Tag markiert einen ersten, aber nichtsdestotrotz wichtigen Schritt.“

Zuletzt hatten die Hauptverwaltungsbeamten der StädteRegion Aachen, der Stadt Aachen und der Kreise Düren und Heinsberg im November des vergangenen Jahres einen eindringlichen Appell an das Land NRW gerichtet. „In den letzten sechs Jahren konnten bei uns in der StädteRegion Aachen durchschnittlich sechs von zehn ausgeschriebenen Lehrerstellen an Grundschulen nicht besetzt werden. Die Lage ist jetzt schon dramatisch. Aber das ist erst der Anfang!“, brachte Dr. Grüttemeier es dabei auf den Punkt.

Auch wenn das noch nicht bedeute, dass schon zum Wintersemester eine Studienmöglichkeit in Aachen startet, sei das ein ganz entscheidender Schritt um dem eklatanten Lehrkräftemangel in der Region entgegenzutreten, so Grüttemeier. Ein weiterer Punkt, der heute vom den beiden Landesministerien angekündigt worden ist kann hingegen schon schneller wirken. So können Studierende für das Grundschullehramt aus Köln ihr Praxissemester im Rahmen ihres Lehramtsstudiums schon ab September 2023 im Raum Aachen absolvieren. „Wir sind für jede Hilfe dankbar und freuen uns schon auf jede Studentin und jeden Studenten an unseren Schulen.“

Ein Wermutstropfen bleibt: Bislang gibt es noch keine Aussage, eine solche Kooperation auch auf den Bereich der Förderschulen auszudehnen. Auch hier besteht ein massiver Lehrkräftemangel in der Region. Grüttemeier: „Ich bin aber optimistisch, dass wir auch hier perspektivisch zu guten Lösungen kommen werden.“

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