StartAachenAlemannia zieht in die 2. Pokalrunde ein

Alemannia zieht in die 2. Pokalrunde ein

Ungefährdeter 7:0 Erfolg gegen Rheinsüd Köln

Alemannia Aachen hat sich in der 1. Runde des Bitburger Pokals mit 7:0 gegen den FC Rheinsüd Köln 2010 durchgesetzt und zieht damit vollkommen verdient in die nächste Runde ein. Die Kaiserstädter erspielten sich gegen den Bezirksligisten eine Vielzahl an Chancen und hätten das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können. In der 1. Hälfte profitierte die Alemannia zunächst von einem Eigentor von Rheinsüd (5.). Wenig später ließ Nathan Bitumazala das 2:0 folgen (19.). Im zweiten Durchgang erzielte Bitumazala noch drei weitere Tore (54., 69. & 74.). Die weiteren beiden Treffer für die Kaiserstädter erzielten Meiko Wäschenbach (52.) und Danilo Wiebe (88.).

Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen gastierte die Alemannia im Kölner Südstadion. Gegen Bezirksligist Rheinsüd Köln war die Favoritenrolle klar verteilt und die Kaiserstädter nahmen diese umgehend an. Von Anpfiff an bestimmte die Alemannia das Spiel nach Belieben und schnürte Rheinsüd am eigenen Sechzehner ein. Bereits nach wenigen Minuten waren die Aachener Angriffsbemühungen das erste Mal von Erfolg gekrönt. Matti Wagner tanzte auf der linken Seite auf Höhe der Grundlinie seinen Gegenspieler aus, drang in den Sechzehner ein und spielte scharf vor das Tor. Phillip Eschbach versuchte zu klären, bugsierte das Runde dabei ins eigene Gehäuse (5.). Die Kaiserstädter blieben auch in der FOlge mit dem Fuß auf dem Gaspedal. Zunächst zielte Joel da Silva Kiala bei einem Distanzschuss aus 20 Metern etwas zu hoch (8.). Louis Köster war dem zweiten Treffer in der Folge näher, doch er legte den Ball frei vor Keeper Christopher Ebeling am Tor vorbei (16.). Direkt im Anschluss versuchte Georg Ermolaev per Hacke auf 2:0 zu stellen, doch sein Schuss wurde zur Ecke abgeblockt (17.) – eine von unzählichen Eckbällen, die sich die Alemannia im Laufe der Partie erspielten.

Lange sollte es aber nicht mehr dauern, bis die Kaiserstädter den zweiten Treffer der Tages erzielten. Wieder kam der Ball von der linken Seite – dieses Mal zu Nathan Bitumazala. Der Offensivspieler ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete präzise unten rechts (19.). Nun war die Alemannia endgültig am Drücker und versuchte das Ergebnis weiter in die Höhe zu treiben, doch scheiterten die Versuche immer wieder vor dem Tor. Köster verzog per Kopf (28.), Ermolaev scheiterte an Ebeling (35.) und wiederrum Köster konnte Ebeling nicht überwinden (37.). Die größte Chance vor der Pause lag schließlich bei Lukas Scepanik, der mit seinem Flachschuss knapp das Tor verpasste (43.).

Nathan Bitumazala dreht nach der Pause auf

Die Alemannia hätte längst höher führen können und sorgte im Laufe des zweiten Durchgangs dafür, dass das Ergebnis auch in der Höhe stimmte. Zwar scheiterte der eingewechslte Ken Izekor zunächst noch per Kopf (50.), doch kurz darauf sorgte Meiko Wäschenbach mit einem Distanzschuss für das 3:0 (52.) – sein erstes Pflichtspieltor für die Alemannia. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später erzielte Bitumazala sein zweites Tor des Tages – zwei weitere sollten folgen. Nach einem Steckpass tauchte er vor Ebeling auf und lupfte über den herauseilenden Torhüter ins Netz (54.).

Auch nach dem 4:0 blieb die Alemannia fast durchgehend im Ballbesitz. Offensivaktionen der Gastgeber waren kaum zu sehen und bei Kontern kamen die Spieler von Rheinsüd zumeist nicht an Matti Wagner vorbei. So war es schließlich erneut Bitumazala, der frei vor dem Tor an den Ball kam, den Keeper umrundete und ins verwaiste Gehäuse einschob (69.). Immer wieder rollten in diesen Minuten Angriffe über die starke linke Aachener Seite in den Sechzehner von Rheinsüd. Nach einer präzisen Hereingabe von Lukas Scepanik war es dann zum vierten Mal Bitumazala, der nur noch den Fuß hinhalten musste für den nächsten Torerfolg (74.).

Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Danilo Wiebe. Nach einer Freistoßflanke des überragenden Bitumazala kam er frei vor dem Tor zum Abschluss und verwertete sicher zum 7:0-Endstand. Trotz des hohen Ergebnissen verkaufte sich Rheinsüd in einem fairen Spiel teuer und konnte sich immer wieder in der Defensive sowie auf der Position des Torwarts auszeichnen. Dennoch setzte sich die Alemannia auch in der Höhe mit 7:0 durch und steht somit in der 2. Runde des Bitburger Pokals.

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