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Mehr Sicherheit für Mitarbeitende

MARIEN tritt #sicherimDienst bei

Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Übergriffe gegenüber Beschäftigten sind auch im Gesundheitswesen ein zunehmendes Thema. Insbesondere Mitarbeitende in besonders exponierten Bereichen wie der Zentralen Notaufnahme können mit aggressivem Verhalten konfrontiert werden. Für das Marienhospital Aachen ist deshalb klar: Gewalt darf nicht als selbstverständlicher Teil des Arbeitsalltags hingenommen werden.

Seit Anfang des Jahres arbeitet ein interdisziplinäres Projektteam an einem umfassenden Sicherheitskonzept. Grundlage ist das Aachener Modell der Unfallkasse NRW und der Polizei Aachen. Das Konzept basiert auf den drei Säulen Prävention, Intervention und Nachsorge und verbindet baulich-technische mit organisatorischen und personellen Maßnahmen.

Dazu zählen beispielsweise ein verbindlicher Alarmierungsplan, eine Notfalltaste, die Sicherung besonders sensibler Bereiche, ein Melde- und Erfassungssystem für Gewaltvorfälle, klare Regelungen zu Hausverboten und Platzverweisen sowie Kommunikations- und Deeskalationsschulungen. Auch Unterstützungsangebote für Mitarbeitende nach belastenden Ereignissen gehören zum Konzept.

Am 18. September 2026 ist das Marienhospital Aachen nun offiziell dem landesweiten Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten. Das Netzwerk fördert den Austausch zwischen den beteiligten Einrichtungen und ermöglicht es, Erfahrungen und bewährte Maßnahmen miteinander zu teilen und weiterzuentwickeln.

Beim offiziellen Netzwerkbeitritt im MARIEN wurden das Sicherheitskonzept vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und weitere Handlungsfelder diskutiert. Mit der anschließenden Urkundenübergabe wurde die Mitgliedschaft offiziell besiegelt.

Das Ziel: Die Mitarbeitenden sollen sich bei der Arbeit sicher fühlen und darauf vertrauen können, dass sie in schwierigen Situationen nicht allein sind.

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