StartAachenAachen wird wieder zur großen Kunstlandschaft

Aachen wird wieder zur großen Kunstlandschaft

Die 29. Aachener Kunstroute präsentiert 400 Kunstschaffende an 46 Stationen

Mehr als 400 Künstlerinnen und Künstler, 46 Stationen und rund 50 Veranstaltungen: Vom 25. bis 27. September 2026 findet die 29. Aachener Kunstroute statt. Museen, Galerien, Produzentengalerien, Künstlergruppen und besondere Kulturräume öffnen ihre Türen und präsentieren ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst. 170 Künstlerinnen und Künstler sind zeitweilen anwesend in den Ausstellungsräumen. Kontakt und Dialog unbedingt gewünscht. „Das ist ein gigantisches Programm“, so Heinrich Hübsch, Veranstalter und Vorsitzender der Aachener Kunstroute e. V.. Der Eintritt ist an allen Stationen – zu denen in diesem Jahr wieder neue dazu gekommen sind – frei.

Eröffnet wird die Kunstroute am Freitag, 25. September, um 20 Uhr mit der Vernissage in der historischen Aula Carolina, Pontstraße 9. Am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, sind die Stationen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Einige, im Programm blau gekennzeichnete Orte, laden am Samstag sogar bis 22 Uhr zum Besuch ein.

Ein Konzept, das Aachens Kulturdezernenten Heinrich Brötz Jahr für Jahr aufs Neue begeistert. „Für mich ist die Kunstroute mittlerweile ein fester Termin im Jahreskalender. Für viele Menschen ist es auch so eine Art Urlaub. Wir haben viel Kultur in Aachen, aber wir haben nicht so viele Angebote für die bildende Kunst. Die Kunstroute ist dafür noch mal ein Statement, eine Art Leuchtturm. Selten war die Kunstroute so wichtig wie jetzt: Kunst muss sich zeigen, gerade in diesen Zeiten“, ist Brötz überzeugt.

Die Kunstroute verbindet etablierte Kunstorte mit neuen Galerien und besonderen Räumen, die eigens an diesem Wochenende für Besucherinnen und Besucher öffnen. Präsentiert werden Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Belgien, und den Niederlanden sowie über unsere Region hinaus. Unter anderem sind Litauen, Schottland, die USA und Tschechien dabei. Kreativität ist also im besten Sinne grenzenlos.

„Ich freue mich besonders über das breite Spektrum an Künstlerkolleginnen und -kollegen, die wir in diesem Jahr präsentieren können, Altbekannte sind ebenso dabei wie junge neue Talente“, sagt Heinrich Hüsch. Die Vielfalt der beteiligten Kunstschaffenden und Ausstellungsorte mache den besonderen Reiz der Kunstroute aus.

Rund 50 Veranstaltungen ergänzen das Ausstellungsprogramm. Führungen, Konzerte, Kunstcafés und außergewöhnliche Formate wie ein „Visuell-klangliches Drachenbad“ laden dazu ein, Kunst auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben.

Auch Brita Hoog vom Verein Aachener Kunstroute erwartet ein großes Publikumsinteresse: „Wir rechnen wieder mit mehr als 25.000 Stationsbesucherinnen und -besuchern.“ Ein zusätzlicher Anreiz ist das Gewinnspiel „Kunstwerk nach Wahl“: Wer mehr als vier Stationen besucht, kann teilnehmen und mit etwas Glück ein selbst ausgewähltes Kunstwerk im Wert von bis zu 500 Euro gewinnen.

Heinrich Hüsch empfiehlt, den Besuch mit der Zentralausstellung und dem Infopunkt in der Aula Carolina zu beginnen. Dort können sich jede und jeder orientieren und eine persönliche Route durch die Aachener Kunstlandschaft zusammenstellen.

Eine umfangreiche Broschüre mit allen Stationen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Lageplan und Öffnungszeiten liegt während der Kunstroute an den teilnehmenden Orten aus, teilweise an einzelnen Orten auch schon vorher.

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es unter www.aachenerkunstroute.de.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Weitere Beiträge