StartAachenAlemannia und RKC Waalwijk trennen sich 1:1

Alemannia und RKC Waalwijk trennen sich 1:1

Ken Izekor trifft nach der Pause

Zum Ende des Trainingslager in Wageningen absolvierte die Alemannia ein Testspiel gegen den niederländischen Zweitligisten RKC Waalwijk. In einer zunächst ruppig geführten Partie gingen die Gastgeber zunächst durch einen direkten Freistoßtreffer von Jochem Napp (39.) in Führung. Die Alemannia erzielte durch Ken Izekor im zweiten Durchgang den hochverdienten Ausgleich (55.), verpasste es allerdings weitere Tore zu erzielen.

Die Kaiserstädter waren früh in der Partie um Spielkontrolle bemüht und verbuchten auch mehr Ballbesitz für sich. Auch die erste Chance der Partie ging auf das Konto der Alemannia – und es war direkt ein Hochkaräter. Fabio Torsiello wurde auf der rechten Seite freigespielt und bediente mit seiner Hereingabe den im Strafraum positionierten Mika Schroers. Der Offensivspieler kam nicht mehr ganz an den Ball, weswegen sein Schuss links am Tor vorbei rauschte (8.). In der Folge mussten die rund 350 anwesenden Zuschauer allerdings eine Weile auf weitere Chancen warten. Beide Mannschaften standen defensiv sicher und ließen wenig zu. So dauerte es eine knappe halbe Stunde bis zur nächsten Gelegenheit – und zwar wieder für die Alemannia. Emmanuel Elekwa wurde im Strafraum bedient, doch konnte mit seinem Flachschuss den stark aufgelegten Keeper Niek Schiks nicht überwinden (34.).

Das Spiel war im ersten Durchgang auch durch viele Foulspiele geprägt, was zu zahlreichen Gelben Karten führte. Nach einem Foul kurz vor dem Sechzehner erzielte Jochem Nappi schließlich mit dem ersten Schuss der Hausherren das 0:1. Mit seinem Flachschuss überlistete er die Aachener Mauer. Manuel Riemann hatte keine Abwehrchance mehr und die Kugel schlug unten rechts im Netz ein (39.). Die Führung für den niederländischen Zweitligisten fiel zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschend, da die Alemannia das Spielgeschehen eigentlich kontrollierte.

Ken Izekor belohnt die Alemannia nach der Pause

Cheftrainer Mersad Selimbegovic wechselte zur Pause fleißig durch und brachte fünf neue Spieler – darunter Lukas Scepanik und Ken Izekor. Die beiden sorgten von Beginn an für reichlich Wirbel. Das Pressing der Kaiserstädter griff nach dem Seitenwechsel ebenfalls besser und die Offensivaktionen bekamen mehr Klarheit und Zielstrebigkeit. So erspielten sich die Schwarz-Gelben in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs eine Vielzahl an Chancen. Oft scheiterten sie am Ende aber am niederländischen Torhüter.

Für das erste kleinere Ausrufezeichen sorgte der eingewechselte Daniel Starodid. Nach einem feinen Zuspiel von Mehdi Loune brachte er sich im Strafraum in Schussposition, doch sein Gegenspieler, Liam van Gelderen, konnte sich im letzten Moment noch vor ihn schieben und so den Schuss verhindern (47.). Den nächsten Schuss konnten die Niederländer aber nicht mehr verhindern. Torsiello bekam an der Sechzehnerkante zu viel Platz und nutzte diesen sofort aus. Seinen Schuss parierte allerdings Schiks (48.).

Danach war es aber endlich soweit. Dieses Mal wurde Izekor freigespielt und hatte nur noch Schiks vor sich. Mit seinem platzierten Schuss ins rechte untere Eck ließ er dem Keeper keine Abwehrchance und erzielte den inzwischen hochverdienten Ausgleich (55.). Die Kaiserstädter blieben auch in der Folge tonangebend, aber nach knapp 20 gespielten Minuten im zweiten Durchgang kamen die Hausherren auch zu ihrer ersten Chance nach dem Seitenwechsel. Nach einem Ballverlust der Alemannia kam Keyan Varela von der Sechzehnerkante aus zum Abschluss, verzog aber (66.). Chancen für die Hausherren blieben über 90 Minuten allerdings eine Seltenheit. Stattdessen war es Loune, der das nächste Tor für die Alemannia hätte erzielen können. Nach Zuspiel von Izekor konnte er Schiks mit seinem Schuss zwar überwinden, doch vor der Linie rettete Jordy de Wijs für seinen bereits geschlagenen Keeper (68.).

Nach gut 25 absolvierten Minuten im zweiten Durchgang standen die Niederländer aber sicherer und verteidigten die Aachener Angriffsbemühungen nun effizienter. Zu einer größeren Chance kam die Alemannia aber dennoch Dank einer Einzelaktion von Starodid. Der Offensivspieler setzte sich mit dem Rücken zum Tor stark gegen seinen Gegenspieler durch. Danach drehte er sich, machte einige Meter bis zum Sechzehner und ließ einen Distanzschuss folgen, der nur knapp am rechten Pfosten vorbei sauste (74.).

Es sollte die letzte nennenswerte Aktion des Spiels bleiben, sodass es beim Unentschieden zum Ende des Trainingslagers blieb. Aufgrund der Vielzahl an Chancen hätten die Kaiserstädter das Testspiel durchaus gewinnen können, aber der niederländischen Keeper Schiks erwischte einen starken Tag und wusste zahlreiche Gelegenheiten zu entschärfen. Bereits in der kommenden Woche steht mit der Begegnung beim TuS Lammersdorf bereits das nächste Testspiel auf dem Programm.

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