Mit einem einstimmigen Votum in Aachen bzw. einem deutlichen Votum von 97,9 % in Heinsberg haben die Vertreterinnen und Vertreter der Aachener Bank eG sowie der Volksbank Heinsberg eG in ihren Vertreterversammlungen am 25. und 26. November die Fusion der beiden Bankhäuser beschlossen.
Damit ist der Weg für die beiden bislang erfolgreichen Volksbanken zu einem zukunftsorientierten und leistungsstarken Kreditinstitut frei, das unter dem Dachnamen Volksbank im Westen eG firmieren wird. Die regional vertrauten Marken „Aachener Bank“ und „Volksbank Heinsberg“ bleiben in den jeweiligen Geschäftsgebieten erhalten.
Die rechtliche Eintragung soll im Spätsommer 2026 rückwirkend auf den 01.01.2026 erfolgen, die technische Zusammenlegung wird voraussichtlich Ende September 2026 erfolgen.
Bis dahin sind umfangreiche Vorarbeiten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Fusion zu leisten. Mit diesen sehr deutlichen, positiven Abstimmungen beider Versammlungen wurden die Weichen zu einer noch stärkeren und kundenorientierteren Bank gestellt!
Durch die Bündelung der Kräfte im regionalen Wettbewerb hat die künftige Volksbank im Westen eG eine höhere Relevanz und mehr Möglichkeiten, die Herausforderungen aus den technologischen Entwicklungen, der sich weiter verschärfenden Regulatorik, der Demographie und der steigenden Kundenansprüche an die Bank zu meistern.
Der Vorstand der künftigen Volksbank im Westen eG besteht aus Dirk Cormann (Vorstandssprecher), Peter Jorias, Ulrich Lowis und Jens Ulrich Meyer. Der Aufsichtsrat wird im Zielbild paritätisch aus 5 Mitgliedern der Aachener Bank eG und 5 Mitgliedern der Volksbank Heinsberg eG besetzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende soll aus Heinsberg kommen.
„Als Volksbank im Westen eG stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber regionalen Wettbewerbern und können uns besser auf die strategischen Herausforderungen in den kommenden Jahren ausrichten“, erklärt Vorstandssprecher Dirk Cormann. „Betriebsräte und Mitarbeitende beider Häuser stehen voll hinter der Fusion und freuen sich auf den Zusammenschluss.“ Cormann betont in diesem Zusammenhang, dass es keine fusionsbedingten Kündigungen geben werde. Zudem stiegen die Möglichkeiten, Themen mit einer großen Investitions-, aber auch Innovationskraft, wie z.B. Künstliche Intelligenz gebündelt anzugehen.
„Aufgrund des Niederlassungsmodells, bei dem die vertrauten Marken in den jeweiligen Regionen erhalten bleiben, behalten wir die Nähe unserer Beraterinnen und Berater zu unseren Mitgliedern und Kunden bei“, bringt Vorstandsmitglied Jens Ulrich Meyer weitere Vorteile auf den Punkt. „Die zukünftige Organisation sieht vor, dass bei der Beratung und Betreuung unserer Mitglieder und Kunden sowohl im Firmenkunden- als auch im Privatkunden-geschäft weiterhin kurze Wege gelten und Entscheidungen unmittelbar vor Ort gefällt werden. Herausragende Beratungs- und Servicequalität sollen auch weiterhin das Erkennungsmerkmal der Volksbank im Westen eG sein.“
„Für unsere Mitarbeitenden bietet die Fusion Chancen in Form von weiterer Spezialisierung und damit zusätzliche Karriereperspektiven. So kann in den verschiedenen Geschäftssparten der Bank durch den vermehrten Einsatz hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere Expertise auf- und ausgebaut werden“, betont Vorstandsmitglied Peter Jorias. „In Zeiten des Fachkräftemangels macht uns das zu einem gefragten und attraktiven Arbeitgeber.“ Zudem werde sich die Volksbank im Westen eG weiterhin an beiden Hauptstandorten als moderner und attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren und neben klassischen, kaufmännischen Ausbildungsmöglichkeiten auch duale Studiengänge anbieten.
Vorstandsmitglied Ulrich Lowis ergänzt: „Durch die neue Organisation können wir eine noch bessere Effizienz und Effektivität in unsere internen Prozesse bringen. Durch Investitionen in neue, digitale Systeme und schnellere, automatisierte Prozesse können wir das Kundenerlebnis in allen Segmenten spürbar verbessern und unsere Kunden und Mitglieder begeistern. Gleichzeitig entlasten wir unsere Mitarbeitenden in der Beratung von überbordender Regulatorik. So können wir unsere vielfältigen Dienstleistungen und Services dauerhaft in der erforderlichen Qualität und zu marktgerechten Preisen anbieten. Die Volksbank im Westen eG startet mit einer sehr guten wirtschaftlichen Basis.“
Die Volksbank im Westen eG in Zahlen:
Die Volksbank im Westen eG wird über eine Bilanzsumme von rund 3,9 Mrd. Euro und über ein betreutes Kundenvolumen von mehr als 8,4 Mrd. Euro verfügen. Das Geschäftsgebiet umfasst die Städteregion Aachen, den Rhein-Kreis Neuss sowie die Kreise Heinsberg und Düren. Rechtlicher Sitz ist Heinsberg, die Hauptstandorte der Niederlassungen befinden sich in Aachen und Heinsberg. Das Institut wird mit seinen mehr als 530 Mitarbeitenden in 24 Filialen sowie 10 SB-Standorten rund 114.000 Kunden betreuen und wird von mehr als 45.000 Mitgliedern getragen.

