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Fr.. 29 Aug.. 2025
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„einzigARTig – das Festival der inklusiven Kultur“

Am Wochenende des 6. und 7. September ist es wieder so weit: Im Depot Talstraße startet zum zweiten Mal „einzigARTig – das Festival der inklusiven Kultur“ in Aachen. Veranstaltet durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen entsteht ein lebendiges Zeichen für gelebte Inklusion und kreative Vielfalt.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich auf das inklusive Festival mit dem bezeichnenden Namen: „Die gelebte Vielfalt in Aachen ist einzigartig. Es ist schöndiese Vielfalt auch auf die Bühne zu bringen, sichtbar und erlebbar zu machen. Kultur hat die einzigartige Eigenschaft, dass sie verbindet. Kultur bietet sich wie kein anderes Medium an, Begeisterung für einander zu entwickeln. Dafür bereiten wir hier die Bühne.“ 

einzigARTig soll ein Zeichen für Diversität, Solidarität und Inklusion setzen. Nicht die Verschiedenheit der Menschen, sondern das Gemeinsame soll im Mittelpunkt stehen. Künstler*innen mit Behinderungen aus dem gesamten Spektrum der Kultur wird ein Forum geboten, ihre Kunst einem breiten Publikum zu präsentieren. Hierbei ist auch die Zusammenarbeit mit Menschen ohne Behinderung ausdrücklich erwünscht.

Mit dem Depot als Festivalort komme zusammen, was zusammengehört, sagt die Oberbürgermeisterin: „Eine Bühne für gelebte Inklusion schaffen: das passt wunderbar ins Depot, als Ort der Teilhabe, der Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Wo dieses Gebäude und das Festival ineinandergreifen, da ist Stadt wirksam für die Menschen, die hier zusammenkommen.“

Eine Besonderheit an „einzigARTig“ ist, dass die Agierenden bei den einzelnen Gemeinschaftsprojekten auf Augenhöhe auf das Programm einwirken können, ohne starre Vorgaben von Kurator*innen, Choreograf*innen oder Regisseur*innen. Die Leitlinien des Festivals sind ein aktives Mitwirken und Gestalten.

„Gerade in der Kultur gilt es, Chancengleichheit und Teilhabe zu generieren. Wir wollen ein Zeichen setzen für Inklusion und Diversität“, sagt Rainer Beck, Festivalleiter und Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements. Die Festivalleitung freut sich neben den künstlerischen Acts besonders auf die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Alle brauchen Kultur – Kultur braucht alle“, die der Frage nachgeht, was geschehen muss, damit Inklusion in der Kultur selbstverständlich wird. Denn eigentlich „wäre es am schönsten, wenn das Festival irgendwann nicht mehr nötig wird, wenn Inklusion ganz normal im kulturellen Raum mitgedacht wird. Bis dahin braucht es Sichtbarkeit, die wir hier erreichen wollen“, sagt Beck. Mit dem „einzigARTig“-Festival wird diese Aufgabe von vielen Motivierten und Mitwirkenden gelebt und mit Herzblut in Szene gesetzt.

Folgende Künstler*innen und Kulturschaffende werden während des Festivals auftreten bzw. über ihre Arbeit berichten und sich Fragen stellen:

CassMae, Felix Klieser, I AM REDO, open excess, Un-Label, Urban Elsässer, Theater SoSH, SchlagSaiteN2, Red Beauties, Nicole Erbe & Evelyne Verhellen, Lillien Hohenner, NeonGrau52, Die Schirmherren & LMT Kollektiv + Roman km/h

Begleitend gibt es Ausstellungen Bildender Kunst von der Kunstwerkstatt der Lebenshilfe Aachen e.V., der Freien Alten- und Nachbarschaftshilfe Aachen e.V., der KoKoBe sowie von Marian Reguli. Vervollständigt wird das Programm mit einem Podiumsgespräch und Informationsständen verschiedener Institutionen.

Der Eintritt ist für alle Interessierten frei.

Infos und Programm unter www.aachen.de/einzigartig.

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