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Fr.. 30 Jan.. 2026
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Auswärts erneut punkten

Alemannia Aachen trifft auf 1860 München

Das nächste Auswärtsspiel steht für die Alemannia an. Am Samstag um 14:00 Uhr trifft die Mannschaft von Cheftrainer Mersad Selimbegovic in der bayerischen Landeshauptstadt auf den TSV 1860 München.

Das nächste Auswärtsspiel steht für die Alemannia an. Am Samstag um 14:00 Uhr trifft die Mannschaft von Cheftrainer Mersad Selimbegovic in der bayerischen Landeshauptstadt auf den TSV 1860 München.

Die Freude war jedem Alemannen nach dem letzten Sieg anzumerken – es war der erste Dreier nach zuvor sechs sieglosen Spielen. Auch beim Aachener Trainer war die Erleichterung groß. Selimbegovic betonte jedoch, dass er stets an seine Mannschaft geglaubt habe. „Es tut immer gut, wenn du siegst – ganz egal, wie man vorher performt hat. Man merkt auch bei den Jungs, dass sie etwas freier sind.“ Weiter möchte Selimbegovic allerdings nicht über das letzte Spiel reden. Stattdessen richtet er seinen Blick auf die Herausforderung bei den Münchener Löwen: „Wir müssen dieses Erfolgserlebnis mitnehmen. Wir müssen noch mehr investieren und noch mehr an uns glauben. Wir müssen weiter punkten – egal wie.“

Einen Wunsch für das kommende Spiel stellte Selimbegovic bereits klar: „Es wäre schön, wenn wir mal zu Null spielen würden. Dafür bietet sich uns am Samstag die nächste Chance – gegen einen Gegner, der sehr viel individuelle Qualität hat und in der Lage ist, vor dem Tor aus sehr wenig sehr viel zu machen. Deswegen müssen wir 90 Minuten plus X hellwach sein und dürfen ihnen keinen Raum geben.“

1860 München mit Personalproblemen

Am Samstag werden die Schwarz-Gelben aber auf eine andere Mannschaft als im Hinspiel auf dem Tivoli treffen. Bei den Löwen fehlen zahlreiche Spieler aufgrund von Verletzungen. Das war bereits in den beiden vorherigen Rückrundenspielen der Fall. Dennoch kamen die Sechzger sowohl gegen Rot-Weiss Essen als auch gegen den VfL Osnabrück nach Rückständen zurück und holten jeweils noch einen Punkt.

„Diese Mannschaft hat so viel Qualität. Wir dürfen nicht denken, dass es leichter wird, nur weil einige Spieler ausfallen. Sie haben einen sehr erfahrenen Trainer, der ganz genau weiß, was seine Mannschaft braucht“, warnt Selimbegovic.

Teil der Alemannia-Reisegruppe – Manuel Riemann

Mit Manuel Riemann tritt zudem ein neuer Spieler im Trikot der Alemannia die Reise in den Süden der Republik mit an. Der Torhüter wurde am Dienstag verpflichtet und stand bereits mit der Mannschaft auf dem Platz. Laut Selimbegovic sei er ein erfahrenerer Torhüter mit vielen Qualitäten. Er habe lange Zeit auf einem sehr hohen Level gespielt und könne der Mannschaft viel geben – egal, ob er spiele oder von der Bank aus unterstütze. Dazu betont der Coach der Alemannia: „Manuel ist ein Spieler der alten Schule, der immer gewinnen möchte. Das brauchen wir auch. Wir müssen viel öfter über das Gewinnen reden.“

Interessant ist zudem ein näherer Blick auf die Auswärtsstatistik der Alemannia. Abgesehen vom Spiel gegen Rot-Weiss Essen sammelten die Kaiserstädter alle ihre Auswärtssiege in Stadien, die südlich des Tivoli lagen. Bei sämtlichen Auswärtsspielen unterhalb Aachens – 1. FC Schweinfurt 05, SV Wehen Wiesbaden, VfB Stuttgart II und TSG Hoffenheim II – holten sich die Schwarz-Gelben die volle Punkteausbeute.  

Personalsituation und Rahmenbedingungen

Danilo Wiebe kehrt nach seiner Gelbsperre wieder zurück in die Mannschaft. Joel da Silva Kiala hat dagegen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim II seine 5. Gelbe Karte kassiert und fällt somit aus. Ähnliches gilt für Jeremias Lorch und Florian Heister, die aufgrund ihrer Verletzungen nicht zum Einsatz kommen können. Lamar Yarbrough und Valmir Sulejmani sind dafür wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Faton Ademi sowie Mehdi Loune waren gesundheitlich angeschlagen und mussten im Training deswegen kürzertreten.

Das Spiel beim TSV 1860 München ist eines der Highlights der diesjährigen Drittligasaison. Dementsprechend schnell waren auch die Karten für das Spiel vergriffen. 1.500 Schwarz-Gelbe machen sich auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt, um die Alemannia zu unterstützen. Wer nicht im Stadion sein kann, hat wie gewohnt mehrere Möglichkeiten, die Partie live zu verfolgen: über den Alemannia-Liveticker, den 100,5 Alemannia Livestream bei MagentaSport oder beim WDR.

Alemannia Aachen hat bereits 25 Spiele gegen die Münchner Löwen bestritten. In acht davon gingen die Kaiserstädter als Sieger vom Platz. Die Mehrzahl der Spiele – elf Stück – endeten in einer Punkteteilung. Sechs Partien entschieden die Münchner für sich. Schiedsrichter des Spiels ist Martin Wilke. An den Linien wird er durch seine beiden Assistenten Mathias Heilig sowie Mika Forster unterstützt. Vierter Offizieller ist Jonas Krzyzanowski.

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