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Fr.. 10 Apr.. 2026
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Alemannia auf einstelligem Tabellenplatz

Die Schwarz-Gelben feiern Ostern und Mika Schroers - Kaiserstädter gewinnen 3:0 gegen Wehen Wiesbaden und rücken auf den 9. Tabellenplatz vor

Großer Jubel vor, während und nach der Partie auf dem Tivoli. Bereits vor Anpfiff jubelten die Fans ein erstes Mal, nachdem bekanntgegeben wurde, dass die Kaufoption für Mika Schroers gezogen wurde. Der ließ dann während der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick folgen (12., 18 und 40.) und führte die Alemannia zum ungefährdeten Heimsieg.

Im Vergleich zum Spiel gegen den FC Ingolstadt standen Lars Gindorf und Petros Bagkalianis wieder zur Verfügung. Trainer Mersad Selimbegovic beorderte die beiden auch prompt in die Startelf. Matti Wagner und Lamar Yarbrough nahmen dafür auf der Bank Platz.

Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste: Sie pressten zu Beginn hoch und waren auch im Sechzehner der Alemannia aktiv – jedoch ohne eigene Chancen dabei zu kreieren. In den folgenden Minuten befreiten sich die Schwarz Gelben aber aus der Anfangsumklammerung und spielten sich Chance um Chance heraus. Nach einem unzureichend geklärten Eckball kam Gindorf aus der Distanz zum Abschluss, verzog aber knapp (10.) Nur eine Minute später verpasste Pierre Nadjombe vor dem Tor eine Hereingabe von Schroers (11.). Dann war es aber so weit: Wieder kam Schroers an den Ball und zog aus spitzem Winkel ab. Noah Brdar faustete den wuchtigen aber durchaus haltbaren Ball ins eigene Tor – die zwischenzeitlich verdiente Führung (12.).

Wiesbaden bekommt Mika Schroers nicht in den Griff

Auch nach dem 1:0 blieben die Kaiserstädter am Drücker und spielten zielstrebig vor das Gästetor. Nach einem Ballverlust der Gäste eroberte Mehdi Loune den Ball und nahm Fahrt auf. Vor dem Strafraum steckte er durch auf Schroers, der frei vor Brdar den Ball an ihm zum 2:0 vorbeispitzelte (18.). Die Alemannia hätte die Führung noch weiter ausbauen können doch sowohl Gindorf (26.) als auch Joel da Silva Kiala (29.) scheiterten vor dem Tor.

Die Gäste kamen in der 1. Halbzeit nur ein Mal gefährlich vor das schwarz-gelbe Tor. Nach einem Schuss von Robin Kalem rettete Bagkalianis aber noch vor der Linie (38.). Stattdessen legte die Alemannia ein drittes Tor nach. Wieder war es ein Konter an dessen Ende Schroers eine Hereingabe von Gindorf sicher verwandelte (40.). Damit erzielte er seinen zweiten lupenreinen Hattrick in dieser Saison, nachdem ihm dies bereits in Schweinfurt gelang.

Chancen aber keine Tore im zweiten Durchgang

Wiesbadens Trainer Daniel Scherning reagierte zur Pause und brachte gleich drei neue Spieler in die Partie. Die Begegnung wurde in den zweiten 45 Minuten ruppiger, die Alemannia ließ sich hierdurch aber nicht aus dem Konzept bringen. Der Ball lief nach wie vor geschmeidig durch die eigenen Reihen und die Gäste wurden vom eigenen Tor ferngehalten.

So gehörte auch die erste Chance des zweiten Durchgangs der Alemannia und wieder war es Schroers. Ein Distanzschuss von ihm flog rechts am Tor vorbei (54.). Einzig Kalem gelang es zu Beginn der 2. Halbzeit mit einer Flanke auf Nikolas Agrafiotis für Gefahr zu sorgen, doch der Kopfball des Stürmers flog über das Tor von Manuel Riemann (57.).

Schwarz-Gelb zog sich in der Folge zwar weiter zurück in die erste Halbzeit, hätte sich aber nach einem wunderschön vorgetragenen Angriff mit Riemann als Ausgangspunkt mit einem vierten Tor belohnen können. Der Schuss von Loune wurde aber noch abgefälscht und landete knapp rechts neben dem Tor (75.). In der Schlussphase investierten die Gäste dann zwar nochmal mehr, doch Agrafiotis (77.), Ryan Johansson (83.) und Tarik Gözüsirin (86.) wussten Riemann mit ihren Schüssen nicht zu überwinden.

So blieb es am Ende beim hochverdienten 3:0-Heimsieg der Alemannia – dem vierten Heimsieg in Serie sowie den fünften Sieg in Folge. Dank der drei Punkte zum Osterfest überholen die Kaiserstädter Waldhof Mannheim in der Tabelle, springen auf einen einstelligen Tabellenplatz und sind auf einen Punkt an Wehen Wiesbaden herangekommen. In der kommenden Englischen Woche geht es für die Schwarz-Gelben dann bereits am Mittwoch beim 1. FC Saarbrücken weiter.

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