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	<title>Bezirksamt Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Bezirksamt Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Frischer Wind für den größten Außenbezirk Aachens</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2025 09:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamtsleiterin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Roosen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laurensberg hat eine neue Stimme – und sie klingt klar, offen und entschlossen: Lara Roosen, 34 Jahre jung, gebürtig aus Baesweiler, ist seit einem halben Jahr Bezirksamtsleiterin im Außenbezirk mit den meisten Einwohnern. Ihr Anspruch: Verwaltung greifbar und menschlich machen. Ihr Stil: lösungsorientiert, empathisch, präsent. Wer mit Lara Roosen spricht, merkt sofort: Diese Frau will [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Laurensberg hat eine neue Stimme – und sie klingt klar, offen und entschlossen: Lara Roosen, 34 Jahre jung, gebürtig aus Baesweiler, ist seit einem halben Jahr Bezirksamtsleiterin im Außenbezirk mit den meisten Einwohnern. Ihr Anspruch: Verwaltung greifbar und menschlich machen. Ihr Stil: lösungsorientiert, empathisch, präsent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit Lara Roosen spricht, merkt sofort: Diese Frau will gestalten. Nicht abstrakt, nicht aus der Distanz, sondern direkt, bürgernah – und dabei stets rechtlich fundiert. „Ich möchte zeigen, dass Verwaltung nicht anonym sein muss“, betont sie. Ihr Werdegang liest sich wie ein Lehrbuch für modernes Verwaltungsdenken: duales Studium, Stationen im Hauptamt, Schulamt, Sozialamt, in der Bauaufsicht und zuletzt im Ordnungsamt der Stadt Baesweiler. Besonders die Erfahrungen während der Flüchtlingskrise 2015 und der Corona-Pandemie haben sie geprägt – als junge Frau in Führungsverantwortung, oft mit Entscheidungen, die unter großem Zeitdruck getroffen werden mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lara Roosen weiß, wie man mit Krisen umgeht – aber auch, wie wichtig es ist, während aber auch nach der Krise in den Dialog zu gehen. Ihr Verständnis von Verwaltung ist geprägt vom Gedanken, dass sich die Bürgerinnen und Bürger ernst genommen fühlen müssen, selbst wenn sie nicht immer bekommen können, was sie fordern. „Erklären, vermitteln, mitnehmen“ – das ist ihr Dreiklang. Im Gespräch mit <em>Nordwest aktuell</em> berichtet sie eindrücklich, wie oft es bei Beschwerden weniger um die konkrete Sache als um das Gefühl gehe, gehört zu werden. Laurensberg ist für sie kein anonymer Verwaltungsbezirk, sondern ein Gefüge aus engagierten Menschen, vielfältigen Interessen und viel ungenutztem Potenzial. Besonders begeistert zeigt sie sich von der Eigeninitiative in Ortsteilen wie beispielsweise Vetschau oder Orsbach: „Da gibt es Menschen, die kämpfen dafür, dass ihre Orte lebendig bleiben &#8211; das finde ich stark.“ Zugleich weiß sie um die Herausforderung, diese Vielzahl dezentraler Stimmen zu einem Ganzen zu verbinden. Deshalb ist ein zentrales Anliegen der neuen Leiterin, das Bezirksamt als Knotenpunkt der Kommunikation sichtbar zu machen – sei es durch eine stärkere Präsenz bei Festen und Initiativen oder durch niederschwellige Kontaktangebote wie mobile Sprechstunden. Auch intern arbeitet sie an Weiterentwicklungen des Bezirksamtes: sei es durch die Umstrukturierung interner Abläufe / Aufgabenverteilungen zur sinnvollen Bündelung von Kompetenzen, Besetzung vakanter Stellen im Bürger*innenservice sowie mittelfristig durch den Ausbau bestehender Öffnungszeiten, um weitere Terminmöglichkeiten für Berufstätige, Familien anbieten zu können – alles mit dem Ziel, Bürgernähe nicht nur zu versprechen, sondern konkret umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Laurensberg nicht nur ein attraktives, grünes Zuhause, sondern auch Standort für weltweit bedeutende Einrichtungen wie die Uniklinik, die RWTH und der Sportpark Soers mit dem CHIO und Tivoli ist, sieht sie als zusätzliche Chance: „Hier trifft das Lokale auf das Internationale– das ist nicht einfach zu moderieren, aber spannend.“ Konflikte wie Lärm oder Verkehrsprobleme sieht sie nicht als Störfaktoren, sondern als Realität, die ausgeglichen werden muss – immer im Sinne eines fairen Interessenausgleichs. Auch das kulturelle und soziale Engagement in Laurensberg beeindruckt sie: Vom Chor und dem Orchester unter Kantor Gregor Jeub in St. Laurentius bis zur offenen Seniorenarbeit im Haus St. Raphael in der Soers – Lara Roosen kennt inzwischen die Gesichter, schätzt die Vielfalt und will unterstützen, wo es sinnvoll ist. „Was mich motiviert, sind Menschen, die gestalten wollen – und davon gibt es hier viele.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ziel formuliert sie einen ganz einfachen Satz: „Ich möchte, dass sich die Menschen in Laurensberg vertreten fühlen.“ Dafür setzt sie auf Offenheit, Nahbarkeit – und Geduld. Denn Verwaltungsarbeit ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Und Lara Roosen scheint dafür die richtige Ausdauer mitzubringen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nordwest aktuell wünscht der neuen Bezirksamtsleitung eine glückliche Hand und immer gute Entscheidungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger!</p>
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		<title>Im Notfall zählt jede Sekunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 08:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Defibrillator]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Erstretter]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Richterich]]></category>
		<category><![CDATA[Sofortmaßnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch plötzlich Kammerflimmern bekommt, dann können versierte Ersthelfer in der Nähe Leben retten. 328 Mal rückten im vergangenen Jahr in Aachen nach einem Notruf „Herz-Kreislauf-Stillstand“ Lebensretter aus. 220 Mal wurde direkt vor Ort eine Reanimation eingeleitet. Bestenfalls hilft dabei die richtige Technik. Defibrillatoren heißen die Geräte, die bei aussetzendem Herzschlag helfen, dass eine [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Mensch plötzlich Kammerflimmern bekommt, dann können versierte Ersthelfer in der Nähe Leben retten. 328 Mal rückten im vergangenen Jahr in Aachen nach einem Notruf „Herz-Kreislauf-Stillstand“ Lebensretter aus. 220 Mal wurde direkt vor Ort eine Reanimation eingeleitet. Bestenfalls hilft dabei die richtige Technik. Defibrillatoren heißen die Geräte, die bei aussetzendem Herzschlag helfen, dass eine Person die lebensbedrohliche Lage übersteht. „Daher ist es ungemein wichtig, dass es an ausreichend Orten einen schnellen Zugang zu Defibrillatoren gibt“, erläuterte Prof. Dr. Stefan Beckers, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Aachen, nun im Rahmen eines Pressetermins am Montag (17. Juli). Gemeinsam mit dem Leitenden Betriebsarzt der Stadt Aachen, Michael Castillo, dem Richtericher Bezirksbürgermeister Hubert Meyers und Yvonne Moritz, Leiterin des Bezirksamtes Aachen-Richterich, warb Beckers für mehr bürgerschaftliches Engagement beim Thema Erste Hilfe – und um besser erreichbare Defibrillatoren in Aachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Richterich hängt ein AED am Bezirksamt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste wichtige Faktor sind Lebensretter in der Nähe, die im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands über eine App alarmiert werden und Wiederbelebungsmaßnahmen wie die Herzdruckmassage einleiten können. Parallel werden natürlich die Profis des städtischen Rettungsdienstes zum Einsatzort geschickt. Ein weiterer wichtiger Faktor sind Defibrillatoren, die das aus dem Rhythmus geratene Herz-Kreislauf-System wieder in den Takt bringen können. Doch viele der Geräte sind oftmals nicht 24/7 zugänglich, stattdessen befinden sie sich in Gebäuden, die nur zu Öffnungszeiten erreichbar sind, liegen verschlossenen in Sanitätsräumen oder ähnliches. „Das wollten wir hier in Richterich ändern“, sagt Bezirksbürgermeister Hubert Meyers. Daher hat die Richtericher Politik beschlossen, dass an der Außenwand des Bezirksamtes an der Roermonder Straße 559 ein jederzeit zugänglicher Defibrillator angebracht wird. „Seit Anfang des Jahres hängt das Gerät nun dort und kann im Notfall Leben retten“, freut sich Bezirksamtsleiterin Yvonne Moritz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem restlichen Aachener Stadtgebiet, das gibt Stefan Beckers unumwunden zu, sei da noch Luft nach oben. Daher habe man sich im Rahmen der überregionalen Initiative &#8222;Region Aachen rettet&#8220; auf den Weg gemacht, die Zugänglichkeit von automatisierten Defibrillatoren (AED) auf Aachener Stadtgebiet zu verbessern. Hierfür arbeiten Rettungsdienst und der städtische Fachbereich Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit eng zusammen. „Ziel ist es, vor allem in städtischen Gebäuden mehr und mehr AED so zu platzieren, dass sie im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands von den Ersthelfern schnellstmöglich erreicht werden können, um dann im Optimalfall Leben zu retten“, erläuterte Michael Castillo.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitte melden! Wo im Stadtgebiet gibt es überall Defibrillatoren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das bildet nur ein Ziel ab. „Wir wollen hiermit auch alle Institutionen, Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Vereine und viele mehr dazu aufrufen, sich mit dem Thema Lebensretter und Defibrillatoren auseinanderzusetzen“, so Beckers weiter. Der Rettungsdienst der Stadt hat im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit alle bisher bekannten AED-Standorte digital erfasst. 119 sind es im gesamten Stadtgebiet. Sie hängen in öffentlichen Gebäuden und Praxen, in Firmen und Uni-Instituten – aber eben nur mit begrenztem Zugang. Neben dem Defibrillator am Bezirksamt-Richterich gibt es aktuell nur einen weiteren AED-Standort in Aachen, der rund um die Uhr von Ersthelfern angesteuert werden kann. Dieser liegt gut sichtbar am Hauptverwaltungsgebäude der StädteRegion Aachen an der Zollernstraße 10. „Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie über einen Defibrillator verfügen! Nur wenn Ersthelfer wissen, wo sie die Geräte finden, können wir damit Leben retten.“ Auch bei weiteren Fragen, zum Beispiel wie man AEDs noch besser platzieren kann, helfen die Experten der Stadt Aachen gerne. Die E-Mail-Adresse lautet: <a href="mailto:ersthelfer@mail.aachen.de">ersthelfer@mail.aachen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So sieht die Rettungskette aus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sieht die Rettungskette aus, wenn der Notruf in der Leitstelle von Stadt und StädteRegion Aachen mit dem Stichwort Herz-Kreislauf-Stillstand eingeht? Der Disponent bewertet in Sekundenschnelle die Lage, alarmiert den Rettungsdienst und Notarzt. Parallel wird das Ersthelfer-System aktiviert. Über die App der Initiative „Region Aachen rettet“ haben sich bislang in Aachen 1888 in Reanimationsmaßnahmen geschulte Bürger registriert. „Das ist ein guter Wert, aber auch da geht sicherlich noch mehr“, ist sich Stefan Beckers sicher. Beim Notfall erkennt das System automatisch, welche Ersthelfer sich in einem 500-Meter-Umkreis des angegebenen Notfalls befinden. Sie werden dann automatisch per App informiert und entscheiden, ob sie die Alarmierung annehmen können und zum Einsatzort eilen oder nicht. So können noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden, die gerade in den ersten Minuten entscheidend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das System basiert auf Freiwilligkeit“, betont Beckers. Eine Pflicht, den Notfall-Einsatz anzunehmen, besteht nicht. Doch medizinisch qualifizierte Bürger, die in der Nähe sind, können der entscheidende Faktor sein. Sie sind in wenigen Minuten vor Ort und können eine Herzdruckmassage starten. „Diese Maßnahme überbrückt Zeit“, erklärt Beckers. Im Optimalfall rücken zwei Ersthelfer zum Patienten in Not aus und beginnen abwechselnd mit der – körperlich anstrengenden – Herzdruckmassage. Eine dritte Person wird per Alarmierungs-App zum nächstgelegenen Defibrillator navigiert. „Dabei fungiert der Einsatz eines AED ähnlich wie ein Reset-Knopf“, erläutert Beckers. Das Herz ist aus dem Takt geraten, das Gerät kann den ursprünglichen Takt wiederherstellen. Parallel rücken Rettungswagen und Notarzt an – in der Regel innerhalb von acht Minuten im Stadtgebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Aachen verfügt in ihren Gebäuden bislang über 33 Defibrillatoren. „Unser Ziel ist es, die Geräte einerseits gegen modernere Modelle auszutauschen, zugleich wollen wir sie an den Außenwänden oder anderweitig so platzieren, dass sie einfach und schnell erreichbar sind“, betont Michael Castillo. So gibt es erste Überlegungen, ob zum Beispiel auch E-Ladestationen von Fahrradverleihsystem als Standorte in Frage kommen. „Wir machen uns auf den Weg und werden das AED-Netz im Stadtgebiet verbessern“, versichert der Leitende Betriebsarzt Castillo und hofft auf viele weitere Akteure, die mitziehen. In Richterich haben sie dies bereits getan und sind stolz darauf, eine Vorreiterrolle in Aachen einnehmen zu dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Infos:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative „Region Aachen rettet“ macht sich für eine schnellere Erstrettung von etwa 1.000 Notfallpatienten in der Region Aachen stark: Ihr Herzstück ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem, das im Falle eines Notfalls qualifizierte Ersthelfer alarmiert und zum Patienten hin navigiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der häufigsten Todesursachen ist der plötzliche Herztod. In etwa 30 Prozent der Fälle leiten Laienhelfer in Deutschland Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Die Rate liegt in anderen europäischen Ländern bei bis zu 70 Prozent. 40 Prozent der Betroffenen sind im erwerbsfähigen Alter. Drei von vier Patienten, die 30 Tage nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand überleben, können wieder arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 70.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. In Reanimationsmaßnahmen geschulte Ersthelfer, die im Notfall parallel zum Rettungsdienst über die <em>Region Aachen Rettet</em>-App alarmiert werden, können Leben retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative im Internet: <a href="http://www.regionaachenrettet.de">www.regionaachenrettet.de</a>.</p>
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