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	<title>Stadtarchiv Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Stadtarchiv Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Das Archivale des Monats August 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 05:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. Juli 1924 veranstaltete der Aachen-Laurensberger Rennverein sein erstes erfolgreiches Reit-, Spring- und Fahrturnier für Pferdefreunde aus dem Aachener Land auf der Rennbahn am Eulershof, das in Aachen auch rege Anteilnahme fand. Im darauffolgenden Jahr stand das Rheinland unter dem Eindruck der sogenannten Jahrtausendfeiern. Diese gedachten der Angliederung Lothringens an das ostfränkische Reich im [&#8230;]</p>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<ul class="wp-block-list">
<li>… zeigt eine Planzeichnung des Turnierplatzes in der Aachener Soers für das erste überregionale Reit-, Spring- und Fahrturnier des Aachen-Laurensberger Rennvereins 1925.</li>



<li>Innerhalb von zwei Monaten entstand in der Soers ein Turnierplatz, einzigartig in Westdeutschland.</li>



<li>Zusammen mit dem Turnier des Jahres 1924 bildeten das erste große überregionale Reit-, Spring- und Fahrturnier im August 1925 und der damals dazu angelegte Turnierplatz die Grundlagen für den CHIO.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. Juli 1924 veranstaltete der Aachen-Laurensberger Rennverein sein erstes erfolgreiches Reit-, Spring- und Fahrturnier für Pferdefreunde aus dem Aachener Land auf der Rennbahn am Eulershof, das in Aachen auch rege Anteilnahme fand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im darauffolgenden Jahr stand das Rheinland unter dem Eindruck der sogenannten Jahrtausendfeiern. Diese gedachten der Angliederung Lothringens an das ostfränkische Reich im Jahre 925 und gestalteten sich angesichts der Besetzung des Rheinlandes infolge der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg als patriotische Feste und Veranstaltungen. Im Aachener Rathaus wurde im Mai/Juli 1925 die sogenannte Jahrtausendausstellung gezeigt, eine große historische Ausstellung, die die eigene Identität stärken sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzigartiger Turnierplatz</strong><br>Die deutsche Regierung stellte umfangreiche staatliche Zuschüsse für Begleitveranstaltungen der Feiern zur Verfügung. Der Landrat des Landkreises Aachen, Herrmann Pütz, regte deshalb an, das Reitturnier des Vorjahres zu einer großen Leistungsschau des deutschen Pferdes auszubauen. Diese Anregung wurde durch Hubert Wienen, den Vorsitzenden des Aachen-Laurensberger Rennvereins, aufgegriffen und vorangetrieben. Der Schriftführer des Vereins, Franz Hermens, legte sogleich Pläne für den Bau eines Turnierplatzes vor und die technische Oberleitung des Turniers übernahm Gustav Rensing. Innerhalb von zwei Monaten entstand in der Soers ein Turnierplatz, einzigartig in Westdeutschland. Vom 1. bis zum 4. August 1925 wurde dann ein Turnier veranstaltet, zu dem die besten Reiter und Reiterinnen aus dem gesamten Deutschen Reich nach Aachen kamen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Publikum strömte in die Soers und war dank der Gestaltung des Turnierplatzes auch nahe dran an Pferd und Reiter und den reiterlichen Darbietungen. Das Turnier war ein voller Erfolg und wurde auch überregional in höchster Weise gelobt. Die „Kölnische Zeitung“ schrieb am 6. August 1925: „Herrn Gustav Rensing, […], gebührt das Verdienst, das bestorganisierte und größte rheinische Turnier vorbereitet und […] geleitet zu haben“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundlage für den heutigen CHIO</strong><br>Zusammen mit dem Turnier des Jahres 1924 bildeten das erste große überregionale Reit-, Spring- und Fahrturnier im August 1925 und der damals dazu angelegte Turnierplatz die Grundlagen für den CHIO, der heute große Strahlkraft besitzt und die Soers jedes Jahr zum Mittelpunkt der Pferdesport-Welt macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Das Archivale des Monats August 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 15:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats. Das Stück mit einem kurzen Begleittext wird in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Im August 2023 zeigt das Archivale des Monats ein Foto der Bastei, deren Abriss gerade diskutiert wird. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats. Das Stück mit einem kurzen Begleittext wird in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Im August 2023 zeigt das Archivale des Monats ein Foto der Bastei, deren Abriss gerade diskutiert wird. Gut zu erkennen ist hinter den sommerlich gekleideten Kindern und Jugendlichen über dem Eingang des Gebäudes auf dem Eckfenster die Beschriftung: „Tanzpalast – cha cha cha – Bar“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besuch des Reitturniers</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie heute zum Kindertag lud der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) bereits in den 1960er-Jahren die Schulklassen aus Stadt und Regierungsbezirk Aachen sowie ihre Lehrenden ein, an festgelegten Tagen zu reduzierten Preisen das Reitturnier zu besuchen. Der Unkostenbeitrag lag 1963 bei 30 Pfennig. Allerdings war die Offene Tribüne erwachsenen Gästen vorbehalten, auch waren Platzreservierungen nicht möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Einladungsschreiben für das Turnier im Jahr 1963, das an das Schulamt der Stadt gerichtet war, wies der ALRV auch auf eine polizeiliche Anordnung hin: „Treffpunkt und Ort der Sammlung [der Schulklassen vor dem Turnierbesuch] darf nicht der Turnierplatz sein. Aus Gründen der Verkehrssicherheit soll für die Anfahrt oder den Anmarsch sowie für das Betreten des Platzes nur die Soers genutzt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verkehrssicherheit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr zuvor war es an den Treffpunkten der Schulklassen in der Nähe des Turnierareals zu Problemen gekommen, die Polizei sah die Verkehrssicherheit gefährdet. Im Nachgang des Reitturniers von 1962 hatte sich der Polizeipräsident an das städtische Schulamt gewandt; er wies darauf hin, dass die Polizei das Schulamt bereits seit 1956 „wiederholt schriftlich und fernmündlich“ darum gebeten habe, „auf die Lehrkräfte einzuwirken, die Schulkinder zum Besuch des Aachener Reit- und Fahrturniers nicht an den Verkehrsbrennpunkten zu sammeln. […] Ich habe leider feststellen müssen, daß die Schulkinder nach wie vor an den Verkehrsbrennpunkten gesammelt werden. Auch in diesem Jahr wurden die Kinder wieder zur Allee und zur Krefelder Straße bestellt und warteten dort auf die Lehrer. In der Wartezeit veranstalteten die Kinder Spiele und gefährdeten sich und andere Verkehrsteilnehmer.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesem Schreiben beigefügt waren vier Fotoaufnahmen der Gefahrensituationen, unter anderen das Foto der Archivale des Monats, das einen Sammelpunkt an der Bastei zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sammelplätze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polizei bat das Schulamt zu prüfen, ob nicht umliegende Schulhöfe oder der Tivoli nach Rücksprache mit der Alemannia als Sammelplätze bestimmt werden könnten. Das Schulamt gab diese Bitte im Folgejahr per Rundschreiben an die Schulen weiter, die Wirkung blieb jedoch aus, wie ein Schreiben des damaligen Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerers Hans Wertz an die Polizeipräsidenten von September 1963 belegt. Wertz kündigte an: „Ich habe das Ordnungsamt veranlaßt, im Benehmen mit Ihnen und dem Schulamt im nächsten Jahr die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.“</p>
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		<title>Aktuelle Öffnungszeiten des Stadt- und Kreisarchivs online einsehbar</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/dueren/aktuelle-oeffnungszeiten-des-stadt-und-kreisarchivs-online-einsehbar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 09:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreis Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund eines längerfristigen personellen Ausfalls gelten im Stadt- und Kreisarchiv bis auf weiteres variable Öffnungszeiten. Die jeweils aktuell geltenden Öffnungszeiten für den laufenden Monat sind auf der Homepage des Archivs (Düren Kultur: Stadt- und Kreisarchiv (dueren.de)) sowie den Internetseiten der Stadt Düren (www.dueren.de) und des Kreises Düren (www.kreis-dueren.de) einsehbar. Im Juni ist das Stadt- und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund eines längerfristigen personellen Ausfalls gelten im Stadt- und Kreisarchiv bis auf weiteres variable Öffnungszeiten. Die jeweils aktuell geltenden Öffnungszeiten für den laufenden Monat sind auf der Homepage des Archivs (<a href="https://kulturbetrieb.dueren.de/index.php?id=6601">Düren Kultur: Stadt- und Kreisarchiv (dueren.de)</a>) sowie den Internetseiten der Stadt Düren (<a href="http://www.dueren.de">www.dueren.de</a>) und des Kreises Düren (<a href="http://www.kreis-dueren.de">www.kreis-dueren.de</a>) einsehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Juni ist das Stadt- und Kreisarchiv noch am kommenden Donnerstag, dem 29. Juni 2023, von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im Juli dienstags, dem 18.7. und 25.07., am Mittwoch, dem 19.7., sowie donnerstags, dem 6.7. und 27.7. – ebenfalls jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist aber weiterhin telefonisch und schriftlich erreichbar. Wir bitten um Beachtung und Verständnis.</p>
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		<title>Stadt- und Kreisarchiv bleibt am Donnerstag geschlossen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 17:37:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düren. Das Stadt- und Kreisarchiv bleibt kurzfristig morgen, Donnerstag, dem 15. Dezember 2022, krankheitsbedingt geschlossen. Aufgrund der ohnehin im Dezember eingeschränkten Öffnungszeiten öffnet das Stadt- und Kreisarchiv in diesem Jahr nur noch kommende Woche Dienstag, dem 20. Dezember, von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr. Das Archiv ist aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/dueren/stadt-und-kreisarchiv-bleibt-am-donnerstag-geschlossen/">Stadt- und Kreisarchiv bleibt am Donnerstag geschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Düren. Das Stadt- und Kreisarchiv bleibt kurzfristig morgen, Donnerstag, dem 15. Dezember 2022, krankheitsbedingt geschlossen. Aufgrund der ohnehin im Dezember eingeschränkten Öffnungszeiten öffnet das Stadt- und Kreisarchiv in diesem Jahr nur noch kommende Woche Dienstag, dem 20. Dezember, von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Archiv ist aber weiterhin telefonisch und schriftlich erreichbar. Wir bitten um Beachtung und Verständnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/dueren/stadt-und-kreisarchiv-bleibt-am-donnerstag-geschlossen/">Stadt- und Kreisarchiv bleibt am Donnerstag geschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Das Archivale des Monats Dezember 2022 …</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 11:21:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Foto ist eine Baustelle zu erkennen: Der Barmer Bankverein stockte einen ursprünglich eingeschossigen, neben dem Haupthaus im Eckgebäude Theaterplatz 2 liegenden Gebäudeteil auf. Im Umbau wurde ein Bauantrag bei der städtischen Bauverwaltung eingereicht: Das Bankhaus sollte in diesem überarbeiteten Bauvorhaben auf fünf Stockwerke gebracht werden. Die Stadt verweigerte die Genehmigung zunächst unter Hinweis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/das-archivale-des-monats-dezember-2022/">Das Archivale des Monats Dezember 2022 …</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Foto ist eine Baustelle zu erkennen: Der Barmer Bankverein stockte einen ursprünglich eingeschossigen, neben dem Haupthaus im Eckgebäude Theaterplatz 2 liegenden Gebäudeteil auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Umbau wurde ein Bauantrag bei der städtischen Bauverwaltung eingereicht: Das Bankhaus sollte in diesem überarbeiteten Bauvorhaben auf fünf Stockwerke gebracht werden. Die Stadt verweigerte die Genehmigung zunächst unter Hinweis auf eine formale Überschreitung der an dieser Stelle zulässigen Geschosszahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats. Das Stück mit einem kurzen Begleittext wird in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Das Archivale des Monats Dezember 2022 zeigt eine aus drei Teilen zusammengesetzten Panoramaaufnahme des Theaterplatzes, die einen Blick über die bauliche Situation vor 100 Jahren erlaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hotel mit Restaurationsbetrieb</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Theater steht das 1901 eingeweihte, von einem rund eingefassten Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das 1942 demontiert und dessen Bronzefigur 1943 zugunsten der Kriegswirtschaft abgegeben sowie eingeschmolzen wurde. Links an der Ecke Kapuzinergraben lässt sich das Café Bristol in dem damaligen, wuchtigen Eckbau erkennen. Rechts vom Theater ist als hinteres Gebäude in der Straßenflucht das damalige Telegraphenamt zu sehen, das direkt neben dem nicht mehr abgebildeten Regierungsgebäude lag. Rechts vom Telegraphenamt lag das Karlshaus, ein Hotel mit Restaurationsbetrieb und großem Saal, der vom Theaterplatz bis zum Kapuzinergraben neben dem Hauptpostgebäude reichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Häuser weiter in Richtung Kapuzinergraben ist eine Baustelle zu erkennen: Der Barmer Bankverein stockte einen ursprünglich eingeschossigen, neben dem Haupthaus im Eckgebäude Theaterplatz 2 liegenden Gebäudeteil auf. Diese Arbeiten waren von der städtischen Baupolizei bereits genehmigt worden. Im Umbau wurde ein weiterer Bauantrag bei der städtischen Bauverwaltung eingereicht: Das Bankhaus sollte in diesem überarbeiteten Bauvorhaben auf fünf Stockwerke gebracht werden. Die Stadt verweigerte die Genehmigung unter Hinweis auf eine formale Überschreitung der an dieser Stelle zulässigen Geschosszahl sowie die durch den Bau hervorgerufene Beeinträchtigung des Theaterplatzes, des Theaters und des davorstehenden Denkmals.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Architekturbüro legt Beschwerde ein</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beauftragte Architekturbüro Moritz und Betten aus Köln legte Beschwerde gegen diesen Beschluss ein. Die hier gezeigte winterliche Panoramaaufnahme aus einer städtischen Bauakte zum Theaterplatz 2 sollte der Verwaltung vor Augen führen, dass „das dem Barmer Bank-Verein gerade gegenüber liegende Eckhaus fünf volle, ausgebaute Stockwerke aufweist“. Baurechtlich, so die Argumentation, sei eine formale Ablehnung deshalb zwar korrekt, es sei aber zu bedenken, dass es die bauliche Situation, die durch die Ablehnung der Baugenehmigung verhindert werden sollte, bereits gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigem Hin und Her wurde die Baugenehmigung erteilt, der Bau kam aber wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse nicht wie geplant zur Ausführung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/das-archivale-des-monats-dezember-2022/">Das Archivale des Monats Dezember 2022 …</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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