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	<title>Schulen Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Schulen Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Krönungssaal wird zur Konzerthalle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 06:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschulen]]></category>
		<category><![CDATA[MUGS]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalische Grundschule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>StädteRegion Aachen. „Wir wollen musikalische Grundschule werden, weil wir mehr Musik an unserer Schule wollen: Im Unterricht, auf dem Pausenhof und im Herzen“ lachte eine Schülerin und sorgte für den ersten emotionalen „Oooh“-Moment im Krönungssaal des Aachener Rathauses, von dem es an diesem Vormittag mehrere gab. Bereits zum zweiten Mal ist die StädteRegion Aachen beim [&#8230;]</p>
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<p>StädteRegion Aachen. „Wir wollen musikalische Grundschule werden, weil wir mehr Musik an unserer Schule wollen: Im Unterricht, auf dem Pausenhof und im Herzen“ lachte eine Schülerin und sorgte für den ersten emotionalen „Oooh“-Moment im Krönungssaal des Aachener Rathauses, von dem es an diesem Vormittag mehrere gab.</p>



<p>Bereits zum zweiten Mal ist die StädteRegion Aachen beim Schulentwicklungsprojekt „Musikalische (Grund-)Schule (MUGS)“ dabei. Ziel des bundesweiten Projektes ist es, neben dem herkömmlichen Musikunterricht Musik auch in anderen schulischen Bereichen einzusetzen. Denn Musik hilft beim Lernen und stärkt das soziale Miteinander. Unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Schule und Bildung NRW und dem Bildungsbüro der StädteRegion Aachen. Während des zweieinhalbjährigen Zeitraums können sich Schulen als Musikalische (Grund-)Schule (re)zertifizieren lassen. Fast 700 Kinder und 50 Lehrerinnen und Lehrer von insgesamt 18 Grund- und Förderschulen aus der Stadt und der Städteregion Aachen sind in diesem Jahr mit dabei. Das jetzt im Krönungssaal gefeierte „Bergfest“ markiert die Mitte des laufenden Projektes und ist einer der Höhepunkte: Hier wurde gemeinsam gesungen, musiziert und getanzt. „So viel Stimmung ist hier sonst nie. Selbst beim Karlspreis nicht“ machten Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen stellvertretend für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen vor Ort deutlich.</p>



<p>Für den Eisbrecher-Song „Zwei kleine Wölfe“ sangen sich Schülerinnen und Schüler der Roda-Schule in die Herzen des Publikums. „Wir sind die einzige Region wo auch die Förderschulen mitmachen und man hat heute gesehen, dass die Kinder wahnsinnig viel Spaß daran haben. Das ist eine tolle Veranstaltung und ich freue mich schon auf die Feier im nächsten Jahr“, fasste Dr. Grüttemeier zusammen, bevor er die Hände nach vorne streckte und sich um die eigene Achse drehte. Denn es war Zeit für den Tanz, den so ziemlich jeder im Blut hat: Macarena!</p>



<p>Die GGS Eschweiler sorgte unterdessen mit „Hand in Hand“ und einer musikalischen Weltreise für Gänsehaut, bevor die OGGS Gressenich mit der fetzigen Tanz- und Gesangsdarbietung zum Lichterkinder-Song „Wir sind Superhelden“ ordentlich Stimmung und starke Superman-Posen im Krönungssaal machte. „Ich wünsche euch ganz viel Schwung für die weitere Zeit als musikalische Grundschulen“, rief Michaela Günther vom NRW-Ministerium für Schule und Bildung in die Menge. Der Bildungsdezernent der StädteRegion Aachen, Markus Terodde, ergänzte: „Jeder, der heute dabei war, hat gesehen, wie toll die Kinder mitmachen und das außerhalb des eigentlichen Schulunterrichts. Genau das wollen wir dauerhaft als Bildungsbüro mit unseren vielfältigen Angeboten erreichen. Aus einem Projektstatus herauskommen und musikalische Erziehung, sportliche Erziehung oder MINT-Fächer dauerhaft fördern. Wenn man sieht, wie die Kinder aufleben und wie so eine Saite zum Klingen gebracht wird, das ist ganz toll“, freute er sich.</p>



<p>Und spätestens am Ende der Veranstaltung, als die Koordinatorinnen des Projektes in Aachen und für die StädteRegion, Stefanie Mrotzek und Sabine Buchem-Vorhagen, nochmal zu einem lauten „wir sind die MUGS!“-Schrei aufriefen und alle mit farbenrohen Tüchern zu „wir sind bunt“ tanzten, spürte jeder innerhalb und außerhalb des Krönungssaales das gemeinsame Ziel: „Wenn man zusammen musiziert und singt, geht alles leichter!“</p>



<p><strong>Am Projekt beteiligte Schulen:</strong></p>



<p>Aachen: KGS Forster Linde, Lindenschule, Kleebach Schule, KGS Hanbruch, Peter-Härtling-Schule, Parzivalschule</p>



<p>Eschweiler: EGS Stadtmitte, Astrid-Lindgren Schule, Barbaraschule, Willi-Fährmann-Schule</p>



<p>Herzogenrath: KGS Straß, Roda-Schule</p>



<p>Roetgen: GGS Roetgen</p>



<p>Simmerath: Kallltalschule /GGS Lammersdorf</p>



<p>Stolberg: KGS Bischofstraße, OGGS Gressenich, GGS Mausbach, Regenbogenschule</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>&#8222;Brückenbauer&#8220; für den Kreis Düren gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 05:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brückenbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreis Düren. Der Kreis Düren sucht engagierte Menschen, die ihr Wissen als sogenannte &#8222;Brückenbauerinnen&#8220; und &#8222;Brückenbauer&#8220; in Schulen teilen möchten. Sie besprechen in und mit der Klasse eigene Erfahrungen zu Themen wie beispielsweise Rassismus, Flucht, Gleichstellung, Fair Trade, Armut oder Leben in anderen Teilen der Erde. Für Interessierte findet am Montag, 30. Juni, online ein [&#8230;]</p>
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<p></p>



<p>Kreis Düren. Der Kreis Düren sucht engagierte Menschen, die ihr Wissen als sogenannte &#8222;Brückenbauerinnen&#8220; und &#8222;Brückenbauer&#8220; in Schulen teilen möchten. Sie besprechen in und mit der Klasse eigene Erfahrungen zu Themen wie beispielsweise Rassismus, Flucht, Gleichstellung, Fair Trade, Armut oder Leben in anderen Teilen der Erde. Für Interessierte findet am Montag, 30. Juni, online ein offenes Teams-Meeting um 17 Uhr statt, in dem Fragen geklärt werden können.</p>



<p>Die Brückenbauerinnen und Brückenbauer (mit und ohne internationale Familiengeschichte) unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei, sich kritisch mit dem Zusammenleben in einer gemeinsamen Welt auseinanderzusetzen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft einzusetzen. Die Brückenbauer erhalten für ihren Einsatz in der Schule ein Honorar. Für die Bildungseinrichtungen entstehen keine Kosten.</p>



<p>In einer Fortbildungsreihe zwischen Oktober 2025 und Februar 2026 werden Interessierte auf diese Tätigkeit im Rahmen der &#8222;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8220; (BNE) vorbereitet.&nbsp;Wer an der Fortbildung teilnehmen möchte, kann sein oder ihr Interesse bis zum 10. August unter <a href="http://www.kreis-dueren.de/brueckenbauer">www.kreis-dueren.de/brueckenbauer</a> bekunden.</p>



<p>Wer unsicher ist oder mehr über die Fortbildung und das Projekt erfahren möchte, kann online an dem offenen Teams-Meeting am Montag, 30. Juni, um 17 Uhr unter <a href="https://bit.ly/brueckenbauer25" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>bit.ly/brueckenbauer25</strong></a> teilnehmen. Bei Rückfragen steht Linus Adler vom Kreis Düren unter <a href="mailto:amt40@kreis-dueren.de">amt40@kreis-dueren.de</a> oder unter 02421/221040026 gerne zur Verfügung. Alle Infos, Anmeldemöglichkeiten und Kontakte gibt es auch unter <a href="http://www.kreis-dueren.de/brueckenbauer">www.kreis-dueren.de/brueckenbauer</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/dueren/brueckenbauer-fuer-den-kreis-dueren-gesucht/">&#8222;Brückenbauer&#8220; für den Kreis Düren gesucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Stadt unterstützt Mobilitätswoche an Würselener Schulen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 06:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätswoche]]></category>
		<category><![CDATA[Roller-Fahrsicherheitstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mobilitätswochen, die jedes Jahr im Frühjahr an deutschen Schulen stattfinden, stehen immer im Zeichen der Verkehrssicherheit. Lernfeld-didaktisch geht es dann in Fächern wie Mathematik, Sachunterricht und Deutsch um das Thema Verkehrssicherheit. Wir haben die Erstklässler beim Roller-Fahrsicherheitstraining in der Grundschule in der Lehnstraße besucht. Wuselig geht es zu auf dem Schulhof. Wuseliger als sonst, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/stadt-unterstuetzt-mobilitaetswoche-an-wuerselener-schulen/">Stadt unterstützt Mobilitätswoche an Würselener Schulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p>Die Mobilitätswochen, die jedes Jahr im Frühjahr an deutschen Schulen stattfinden, stehen immer im Zeichen der Verkehrssicherheit. Lernfeld-didaktisch geht es dann in Fächern wie Mathematik, Sachunterricht und Deutsch um das Thema Verkehrssicherheit. Wir haben die Erstklässler beim Roller-Fahrsicherheitstraining in der Grundschule in der Lehnstraße besucht.</p>



<p>Wuselig geht es zu auf dem Schulhof. Wuseliger als sonst, denn fast 50 Schüler:innen, alle mit bunten Helmen und auf Rollern unterwegs, flitzen über verschiedene Hindernisse. Dazu gehört eine Wippe und ein Hindernisparcours. Mitten drin Lehrer:innen, die unterstützen und an verschiedenen Hindernissen Hilfe anbieten.</p>



<p>Auch Bürgermeister Roger Nießen besuchte die Kinder und testet die Strecke. „Natürlich habe ich den Rollerparcours selbst getestet – und gemerkt: Unsere Grundschüler haben da deutlich die Nase vorn. In der ersten Kurve habe ich mich fast selbst überholt“, sagt Nießen. „Es hat riesigen Spaß gemacht und zeigt, wie spielerisch Verkehrssicherheit vermittelt werden kann.“</p>



<p><strong>Sicherheitstraining in den verschiedenen Klassen sehr wichtig</strong></p>



<p>„Wie man sich richtig im Verkehr verhält, lernt man erst, wenn man drin ist“, sagt Schulleiterin Susanne Drews. „Deshalb ist uns das Sicherheitstraining in den verschiedenen Klassen sehr wichtig.“ Das Leben der Schüler:innen habe sich vor allem in Punkto Mobilität in den letzten Jahren stark verändert. „Wir beobachten, dass Kinder sehr selten selbstständig am Verkehr teilnehmen. Häufig werden sie im Auto von A nach B gefahren. Eigene Erfahrungen können sie so nicht sammeln.“ Kinder an den Verkehr heranzuführen, benötige Zeit, häufig fehle dies aber im Alltag.</p>



<p>Und das Fahrsicherheitstraining hat noch einen positiven Nebeneffekt: „Häufig berichten uns Eltern, dass die Kinder nach unserem Training noch viel lieber auf dem Roller oder dem Rad unterwegs sind“, sagt Drews. „Das ist natürlich auch toll.“</p>



<p><strong>Warum sind Ampeln immer so lang rot?</strong></p>



<p>Wie wichtig das Training für die Kinder ist, weiß auch René Peltzer, der bei der Stadt Würselen für Verkehrsangelegenheiten zuständig ist. „Meine Kernaufgabe ist Verkehrssicherheit“, sagt Peltzer. „Und die beginnt schon bei den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“</p>



<p>So war Peltzer eine ganze Woche als Gastdozent mit dabei. „Wir hatten eine gute Zeit und haben auch viel zusammen gelacht“, sagt Peltzer. Warum Ampeln immer so lange rot sein müssen, war nur eine Frage, die der Experte zu beantworten hatte. „Eben ganz anders als die Dinge, die ich sonst in der Stadtverwaltung gefragt werde.“</p>



<p><strong>Geschenke zum Abschied</strong></p>



<p>Und zu guter Letzt gab es auch noch ein paar kleine Geschenke: „Für die Erstklässler hatte ich Reflektoren für die Schulranzen dabei sowie ein Infoheftchen“, sagt Peltzer. „Die Zweitklässler haben einen Reflektorenrucksack bekommen.“ Die Mittel dazu stammen aus den Fördermitteln der Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen örtlicher Verkehrssicherheitsaktionen.</p>



<p>„Wir finden es toll, dass sich die Stadt um dieses wichtige Thema kümmert und ganz besonders möchten wir auch Herrn Peltzer danken“, sagt Drews. „Er hat die Stunde wirklich spannend gestaltet. Wir freuen uns, wenn er uns mal wieder besucht.“ Auf die Einladung antwortet Peltzer mit einem Lachen: „Wenn ich darf, komm ich gern wieder.“</p>
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		<title>Labs on Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 09:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnasium St. Leonhard]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
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		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>StädteRegion Aachen. „Achtung, es wird jetzt etwas matschig“, ruft Gina Goffart, Hilfswissenschaftlerin am Schülerlabor „SCIphy-LAB“ der RWTH Aachen. Wenige Minuten später wuseln 14 Schülerinnen und Schüler im Chemieraum des Gymnasiums St. Leonhard in Aachen um sie herum und ziehen sich Gummihandschuhe über. Ihre Misson: Seedballs herstellen, also Blumensamenkugeln zum Schutz der Bienen. Sie nehmen hier [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/labs-on-tour/">Labs on Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p>StädteRegion Aachen. „Achtung, es wird jetzt etwas matschig“, ruft Gina Goffart, Hilfswissenschaftlerin am Schülerlabor „SCIphy-LAB“ der RWTH Aachen. Wenige Minuten später wuseln 14 Schülerinnen und Schüler im Chemieraum des Gymnasiums St. Leonhard in Aachen um sie herum und ziehen sich Gummihandschuhe über. Ihre Misson: Seedballs herstellen, also Blumensamenkugeln zum Schutz der Bienen. Sie nehmen hier am Projekt „Labs on Tour“ teil. Dabei werden Angebote der RWTH-Schülerlabore mobil gemacht. Sie werden dann den Schulen vor Ort im Rahmen von freiwilligen AGs in jeweils vierwöchigen Modulen angeboten, meist in den 7. und 8. Klassen. Das Angebot gehört zum Förderprojekt „MINTplus“, zu dem sich das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen, die RWTH Aachen University und die Vereinigten Unternehmerverbände Aachen zusammengeschlossen haben, um dem Fachkräftemangel in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) entgegenzuwirken. Ziel ist es, dass junge Menschen durch ein breit gefächertes Angebot in einem spannenden Lernumfeld neue Interessen und Leidenschaften entdecken. „MINTplus“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p>



<p>„Was macht der Klimawandelt mit den Bienen?“ fragt Hilfswissenschaftler Marius Rieck vom RWTH-Schülerlabor und ist erstaunt, wie viel die Kinder und Jugendlichen der 6. bis 8. Klasse über die Erderwärmung und ihre Folgen wissen. „Es ist immer cool, was wir hier machen. Wir haben auch schon viele Experimente durchgeführt. Wir durften unter anderem schon Mehl in der Luft anzünden oder Gas in Seifenblasen einschließen“, erzählen Lucian und Moritz aus der 6. Klasse aufgeregt und mischen fleißig Tonerde, Maisstärke, Wasser und Co. zu einer klebrigen Masse zusammen. Am Nachbartisch formt Amélie aus der 8. Klasse bereits die ersten Blumensamenkugeln. Sie ist schon zum zweiten Mal dabei. Neben ihr verwandelt Siebtklässlerin Sofia ihre Kugel in ein wahres Kunstwerk, indem sie sie wie eine kleine Biene aussehen lässt. „Das ist eine riesen Sauerei hier, aber echt interessant“, lacht Laurent, ebenfalls aus der 7. Klasse und zieht die dreckigen Handschuhe aus. Seine Seedballs für gemischte Wildblumen will er Zuhause im Garten einpflanzen. Ob die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler später wirklich mal in MINT-Berufen Fuß fassen, sei dahingestellt. Die Berührungsängste jedenfalls sind längst abgebaut.</p>



<p>„Mit der Hilfe von „Labs on Tour“ können wir den Kindern und Jugendlichen Impulse geben. Hier können sie ohne Notendruck spannende Dinge lernen, das nimmt die Hemmungen vor naturwissenschaftlichen Fächern. Wir bemerken auch, dass die Jugendlichen sich leichter für Naturwissenschaften und Technik begeistern lassen, später gerne an Forschungsprojekten teilnehmen und sich im besten Fall auch für ein Wahlpflichtfach im MINT-Bereich entscheiden“, so die stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums St. Leonhard, Dr. Renate Schwab. Gesine Münkel, Projektkoordinatorin im Bildungsbüro der StädteRegion Aachen, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Verbundprojekt „MINTplus“ vor allem außerschulische Bildung stärken können. Es ist toll zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Jugendlichen freiwillig in ihrer Freizeit Experimente durchführen.“</p>



<p>Im Jahr 2024 konnten mit „Labs on Tour“ 235 Schülerinnen und Schüler an insgesamt zwölf Schulen erreicht werden. „Das niederschwellige Vor-Ort-Angebot wird sehr gut angenommen, einzelne Schulen melden uns Rekordzahlen von interessierten Schülerinnen und Schülern für die AGs zurück, sodass die Aufnahmekapazität teilweise deutlich überschritten wird“, freut sich Maria Hinkelmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehr- und Forschungsgebiet Experimentalphysik an der RWTH Aachen. Sie promoviert über die Gestaltung außerschulischer Angebote zur breiten MINT-Interessenförderung und ist dankbar für die Wertschätzung der Teilnehmenden. Ihr Credo: „MINT macht total viel Spaß, MINT muss keine Angst machen!“ Währenddessen werden im Hintergrund fleißig die Tische wieder abgewischt und alles aufgeräumt. Bei den folgenden Terminen werden die Aufnahmen von auf dem Schulhof aufgestellten Wildtierkameras ausgewertet und die DNA aus Früchten extrahiert. Das Projekt endet schließlich vor den Sommerferien mit einem Nachmittag an der RWTH Aachen auf dem Campus Melaten. Dann sind alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, die Schülerlabore wiederzutreffen und einen großen Hörsaal vor Ort zu besuchen.</p>



<p>Weitere Informationen zum Verbundprojekt „MINTplus“ sowie zu „Labs on Tour“ gibt es hier www.staedteregion-aachen.de/mintplus&nbsp; und hier https://sciphylab.de/dev-wp-2/labsontour/.</p>
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		<item>
		<title>Von Ferienruhe keine Spur</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/von-ferienruhe-keine-spur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 06:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulferien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sanierungsmaßnahmen im Kaiser-Karls-Gymnasium Im oberen Stockwerk läuft das Radio, im Geschoss darunter brummt die Baustelle: Auch in den Ferien wird in den Aachener Schulen gearbeitet. Zug um Zug, Geschoss um Geschoss arbeiten die Handwerker im Rahmen des Aachener Schulreparaturprogramms daran, die alten Brandschutzelemente aus den 1970er Jahren durch neue, feuerfeste Türelemente zu ersetzen. Damit [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die Sanierungsmaßnahmen im Kaiser-Karls-Gymnasium</strong></p>



<p>Im oberen Stockwerk läuft das Radio, im Geschoss darunter brummt die Baustelle: Auch in den Ferien wird in den Aachener Schulen gearbeitet. Zug um Zug, Geschoss um Geschoss arbeiten die Handwerker im Rahmen des Aachener Schulreparaturprogramms daran, die alten Brandschutzelemente aus den 1970er Jahren durch neue, feuerfeste Türelemente zu ersetzen.</p>



<p>Damit im denkmalgeschützten Kaiser-Karls-Gymnasium weiterhin modernste Brandschutzstandards gewährleistet sind, müssen alte Brandschutzelemente weichen. Spezialfachkräften arbeiten mit Masken, Brillen und Schutzanzügen am Rückbau der alten Türen, in denen noch Asbestbestandteile verbaut sind. Dazu werden Teile der Baustelle abgekapselt, rein und raus geht es nur durch eine Schleuse.</p>



<p>Weil die neuen Elemente denkmalgerecht als Bogenfenster mit Holzelementen eingebaut werden, ist die Herstellung aufwendig. Nach den Ferien soll alles fertig sein. Ein anspruchsvoller Zeitplan. Ein weiterer Unterschied zu den alten Türen: Die neuen Brandschutzelemente sind mit Tür-Feststellern versehen. „Die Türen können dann geöffnet bleiben. Das ist bequemer und die ausgetauschte Beleuchtung lässt den alten Flur in neuem Glanz erstrahlen“, kommentiert Luisa Strehl, als Objektmanagerin im städtischen Gebäudemanagement zuständig für das Kaiser-Karl, die Veränderung im Schulflur.</p>



<p><strong>Logistische und technische Herausforderungen</strong></p>



<p>So wie im Kaiser-Karls-Gymnasium sieht es zu Ferienzeit häufig auch in anderen Aachener Schulen aus. Bei Schulgebäuden handelt es sich nach dem Bauordnungsrecht um sogenannte „Große Sonderbauten“. Das heißt, dass es besondere Anforderungen an die Sicherheit der Gebäude und der Gebäudetechnik gibt. Die Art sowie die Größe und die Höhe der Bauten spielt bei der Einstufung eine Rolle. Umgebaut und saniert wird, wenn möglich, innerhalb der Ferien, damit Lehrkräfte und Schüler*innen danach wieder ohne Einschränkungen das Schulleben beginnen können.</p>



<p>Bei großen Neu- und Erweiterungsmaßnahmen muss der Betrieb manchmal räumlich ausgelagert werden. Dann nutzen die Schulen Interimsbauten wie Container als Ausweichmöglichkeiten. „Bei mehrjährigen Neu- und Erweiterungsbaumaßnahmen ist es schwer, Kostenentwicklungen und die genaue Umsetzungsdauer abzusehen. Es gibt immer Vergaberisiken. Wenn wir einen Auftrag nicht platzieren können, wenn von den Firmen keine Angebote oder zu teure Angebote abgegeben werden, muss die Maßnahme verschoben werden“, weiß Stephan Ganser, Leiter „Objektmanagement schulische Gebäude“. Bei der Kalkulation werden eventuelle Kostenentwicklungen, zum Beispiel die Inflation, berücksichtigt. Nur wenn sich eine Maßnahme verschiebt, kommt es in der Regel zur Nachfinanzierung.</p>



<p><strong>Prioritäten der Schulverwaltung</strong></p>



<p>2003 ging das Aachener Schulreparaturprogramm an den Start. „Das Ziel des Programms war es, den Instandsetzungsstau zu beheben“, erklärt Ganser. Seitdem wurden allein über das Schulreparaturprogramm mehr als 58 Millionen Euro investiert.</p>



<p>Mit dem jährlichen Volumen von rund vier Millionen Euro führt die Verwaltung im Rahmen des Schulreparaturprogramms in erster Linie notwendige Bauunterhaltungsmaßnahmen und kleinere Sanierungsmaßnahmen durch. „Wir schauen immer, wo am dringendsten gehandelt werden muss und erledigen so viel wir können“, betont Stephan Ganser.</p>



<p>„Unsere drei Haupthemen sind aktuell die Offenen Ganztagsschulen, G9 und die Modernisierung alter Gebäude, die wunderschön, aber baulich eine Herausforderung sind“, erläutert André Kaldenbach, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule.</p>



<p>Um die bis 2026 gesetzlich vorgegebenen, zusätzlichen Plätze an den Gymnasien zu schaffen, haben die G9-Baumaßnahmen weiterhin absolute Priorität. Aktuell sind davon die Gymnasien Couven, Rhein-Maas, Inda und St. Leonhard betroffen.</p>



<p><strong>Neue Herausforderung</strong></p>



<p>Neue Herausforderung erwarten die Stadt Aachen auch durch die offenen Ganztagsschulen (OGS). Ab dem Jahr 2026 haben alle Eltern Anspruch auf die ganztägige Förderung von Grundschulkindern. „Bald werden wir fast alle Kinder den ganzen Tag in der Grundschule haben. Darauf müssen die Schulen vorbereitet sein, sowohl in der Mensasituation als auch in der Betreuungssituation“, stellt André Kaldenbach fest. Damit die Anforderungen erfüllt werden, braucht es zusätzliche Räumlichkeiten. Unter anderem müssen auch Verwaltungs- und andere Räume an die neue Situation angepasst werden. Dafür finden weiterhin Planungen für Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an sieben Grundschulen statt: Montessori-Grundschule an der Mataréstraße, an den Gemeinschaftsgrundschulen Richterich und Am Höfling sowie an den katholischen Grundschulen Am Römerhof, Auf der Hörn, Beeck- und Luisenstraße.</p>



<p><strong>Energetische Sanierungen</strong></p>



<p>Aktuell stehen auch noch energetische Sanierungen der Gebäudehüllen am Inda-, dem Einhard Gymnasium, dem Schulzentrum Laurensberg sowie die Fassaden- und Dachsanierung des Kaiser-Karl-Gymnasiums an. Die Sanierung und Erweiterung der Montessori-Grundschule Eilendorf gehört ebenfalls zu den großen aktuellen Projekten.</p>



<p>Die Gemeinschaftsgrundschule Michaelsbergstraße zieht im kommenden Sommer in das Gebäude der geschlossenen Hauptschule Burtscheid. Seit diesem Sommer werden die Räume dort für die neue Schule fit gemacht.</p>



<p>Zusammenfassend werden gerade 17 größere Baumaßnahmen an Schulen in vorbereitet, geplant oder durchgeführt. Das Gesamtvolumen der Maßnahmen umfasst nach aktuellem Stand rund 122 Millionen Euro zuzüglich des Schulreparaturprogramms. Welche Maßnahmen nötig sind, entscheidet das Gebäudemanagement der Stadt Aachen in Abstimmung mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Schule sowie der Politik.</p>



<p><strong>Allgemeine Kennzahlen</strong></p>



<p>Im Schuljahr 2022/2023 besuchten insgesamt 34.875 Schüler*innen Schulen in der Stadt Aachen. Davon waren 20.706 Schüler*innen an Schulen in städtischer Trägerschaft. Zum aktuellen Schuljahr 2023/2024 belaufen sich die Zahlen der städtischen Schulen auf acht Gymnasien, vier Gesamt-, drei Real-, zwei Haupt-, drei Förder- und sechsunddreißig Grundschulen – zuzüglich des Teilstandorts Horbach.</p>



<p>Für Ganser ist klar, dass die Verwaltung bei der Instandhaltung der Schulgebäude auch zukünftig am Ball bleiben muss: „Was die Schulgebäude angeht, können wir nicht nichts tun. Mit Blick auf die Zukunft müssen wir weiterhin daran arbeiten.“</p>
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		<title>ACtive for Future: Beim School Summit blicken Schulen in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 05 May 2023 13:28:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ACtive for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gipfeltreffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim ersten „School Summit“, einem Gipfeltreffen der Aachener Schulen zum Thema Nachhaltigkeit Ende April kamen rund 150 Menschen aus mehr als 20 Schulen und zahlreichen außerschulischen Initiativen zusammen. Überdies konnte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen auch weitere Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen. Zehn Schulen und zehn außerschulische Initiativen stellten in Talkrunden, in Beiträgen bei der Speakers‘ [&#8230;]</p>
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<p>Beim ersten „School Summit“, einem Gipfeltreffen der Aachener Schulen zum Thema Nachhaltigkeit Ende April kamen rund 150 Menschen aus mehr als 20 Schulen und zahlreichen außerschulischen Initiativen zusammen. Überdies konnte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen auch weitere Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen.</p>



<p>Zehn Schulen und zehn außerschulische Initiativen stellten in Talkrunden, in Beiträgen bei der Speakers‘ Corner oder an Mitmach-Ständen vor, was sie bereits an Nachhaltigkeitsprojekten umsetzen. Grundschulen, weiterführende Schulen und auch Berufskollegs waren dabei. Das vorgestellte Themenspektrum war so breit wie die 17 Nachhaltigkeitsziele selbst. Es umfasste klassische Umweltbereiche wie Energie, Wasser, Plastik sowie Natur und biologische Vielfalt ebenso wie Geschlechtervielfalt, Anti-Rassismus-Arbeit, Gemeinwohlökonomie, Fairtrade und Jugendpartizipation.</p>



<p>Mitreißende Musik von der Schulband „Big Beats“ des Inda-Gymnasiums gehörte genauso dazu wie eine große Gemüsepfanne auf dem Vorplatz vom Depot, in der die Koch-Crew der Gemeinschafts-Hauptschule Aretzstraße leckeres Essen für alle zubereitete.</p>



<p>Im Depot herrschte beim School Summit ein reges Treiben, nicht nur, weil es lecker duftende Waffeln und frische Smoothies vom Ernährungs-Rad des Ernährungsrats gab. Eine Badewanne stand für den „Talk in der Wanne“ bereit. Auf und neben der Bühne machten große Sitzwürfel mit den 17 Nachhaltigkeitszielen für alle Teilnehmer*innen klar, um was es beim Schulprogramm ACtive for Future geht: Zu feiern, was an Aachener Schulen bereits im Bereich Nachhaltigkeit passiert und sich gegenseitig zu inspirieren, welche Aktivitäten noch denkbar wären.</p>



<p>Der erste School Summit für Nachhaltigkeit an Aachener Schulen war ein voller Erfolg. Iris Lürken, Vorsitzende des Ausschusses Umwelt- und Klimaschutz, sagte: „Ich bin total begeistert. Es ist fantastisch, wie viele tolle Umwelt- und Nachhaltigkeits-Projekte an Aachener Schulen laufen. Das ist eine wunderbare Veranstaltung zur Vernetzung und eine tolle Atmosphäre!“</p>



<p>Für hervorragende Stimmung sorgten die energiegeladenen Vorführungen des Tanz-Teams der Hauptschule Aretzstraße und der Gruppe A Todo Ritmo sowie ein Poetry-Slam-Beitrag. Beim Mitmach-Markt konnten die Gäste ganz viel selber ausprobieren. Der School Summit bot reichlich Raum, um sich miteinander auszutauschen und zu reden, an den Mitmach-Ständen wie auch bei den Gesprächsrunden.</p>



<p>Umwelt- und Klimaschutzdezernent Heiko Thomas freute sich sehr über die Ideen und Forderungen der Schüler*innen, die von der Bezirks-Schüler*innen-Vertretung vorgetragen worden waren. Er ist an einem weiteren Kontakt interessiert. „Mir ist es wichtig, Strukturen zur Vernetzung aufzubauen und zu verstetigen. Denn ein so großes und bedeutendes Thema wie Nachhaltigkeit an Aachener Schulen braucht Kontinuität.“</p>



<p>Die Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Weiterbildung, Ulla Griepentrog, sagte: „Mir gefällt bei ACtive for Future besonders, dass es nicht um Wettbewerb geht, sondern dass alle Schulen mitmachen können und gemeinsam gute Ideen miteinander teilen. Ich denke, wir sollten gelungene Veranstaltungen wie diese verstetigen und uns alle zwei bis drei Jahre zum weiteren School Summits treffen.“</p>



<p>Der School Summit zielte darauf ab, das Schulprogramm ACtive for Future noch bekannter in der (Schul-)Öffentlichkeit zu machen. ACtive for Future stellt Schulen auch einen Online-Nachhaltigkeits-Check zur Verfügung. Mit diesem können die Interessierten ihre Schulen genaustens unter die Lupe nehmen. Außerdem gibt es Workshop-Angebote, Aktionsideen und Unterstützung bei Fragen rund um Nachhaltigkeitsprojekte. Bei ACtive for Future können Schulen außerdem eine finanzielle Unterstützung ihrer Projekte beantragen, um das Thema Nachhaltigkeit an den Schulen dauerhafter zu bespielen. Anträge können noch bis zum 15. Mai 2023 abgegeben werden.</p>



<p>Den Förderantrag sowie weitere Informationen zum Schulprogramm ACtive for Future finden Interessierte hier: www.aachen.de/activeforfuture.</p>
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		<title>Trotz Lehrkräftemangel das Schiff auf Kurs halten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 17:01:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Baranowski]]></category>
		<category><![CDATA[Schulaufsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sabine Baranowski ist jetzt als neue Schulaufsichtsbeamtin bei der StädteRegion Aachen vorgestellt worden. Ab sofort ist die 43-Jährige für insgesamt 17 Förderschulen auf dem Gebiet der StädteRegion zuständig. Sie folgt damit auf Constantin Mertens, der im vergangenen Jahr zur Bezirksregierung Köln als für die Förderschulen zuständiger Dezernent gewechselt ist. „Ich bin sehr froh, dass diese [&#8230;]</p>
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<p>Sabine Baranowski ist jetzt als neue Schulaufsichtsbeamtin bei der StädteRegion Aachen vorgestellt worden. Ab sofort ist die 43-Jährige für insgesamt 17 Förderschulen auf dem Gebiet der StädteRegion zuständig. Sie folgt damit auf Constantin Mertens, der im vergangenen Jahr zur Bezirksregierung Köln als für die Förderschulen zuständiger Dezernent gewechselt ist. „Ich bin sehr froh, dass diese wichtige Stelle jetzt mit Hilfe der Bezirksregierung zügig und mit einer kompetenten jungen Schulleiterin, die unsere Region bestens kennt, nachbesetzt werden konnte“, freute sich Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier.</p>



<p>Sabine Baranowski ist ein Kind der Region. Geboren in Würselen hat sie 1998 am Städtischen Gymnasium Herzogenrath ihr Abitur gemacht. Nach erfolgreicher Ausbildung an der Uni Köln fand sie den Weg zurück in die StädteRegion und kam 2008 als Lehrerin an die Willi-Fährmann-Schule Eschweiler. Dort wurde Sie schon kurz darauf zur Konrektorin und schließlich zur Rektorin der Schule mit den Förderschwerpunkten „Lernen“, „Soziale und emotionale Entwicklung“ und „Sprache“ ernannt. Die Eschweiler Schule arbeitet seit gut zehn Jahren unter dem Leitziel „Wir finden Wege“.</p>



<p>Das passt, wie Dr. Grüttemeier in seiner Begrüßung feststellte, auch sehr gut auf das letzte Jahr im Bereich der Schulaufsicht für die Förderschulen. Da Constantin Mertens schon seine neue Stelle in Köln angetreten hatte, musste die Übergangszeit bestmöglich gestaltet werden. „Mein Dank gilt Ihnen, Herr Mertens, dass Sie sich neben der neuen Aufgabe noch über ein Jahr lang aus der Ferne und einmal in der Woche auch vor Ort weiter um die Personalangelegenheiten gekümmert haben.“ Auch die vier weiteren Schulaufsichtsbeamten, die eigentlich andere Aufgaben haben, sind in dieser Zeit noch „in die Bresche gesprungen“ so dass im Sinne der Förderschulen „Wege gefunden“ werden konnten.</p>



<p>Sabine Baranowski möchte in den kommenden Wochen alle Förderschulen in ihrer Zuständigkeit auch einen persönlichen Besuch abstatten. „Ich kenne die Schulleitungen aus der bisherigen Zusammenarbeit im Schulleitungskreis schon ganz gut. Aber ich möchte jetzt natürlich auch alle Kollegien, die Schulen und natürlich auch die Schülerinnen und Schüler kennenlernen.“ Ein besonders spannendes aber auch herausforderndes Thema mit und für Förderschulen sei die besondere Heterogenität der Schülerschaft. Hier will sie auch inhaltlich einen Schwerpunkt setzen: „Ich möchte, dass wir die wachsende Multiprofessionalität in den Kollegien der Förderschulen als Chance sehen. Denn es braucht dort nicht nur klassische Lehrerinnen und Lehrer. Gerade die Teams, die aus vielen verschiedenen Professionen zusammengestellt sind, können aus meiner Sicht oft besonders gut im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler arbeiten. Um das zum dauerhaften Erfolg zu bringen, brauchen wir jetzt gute Konzepte und klare Absprachen.“</p>



<p>Problematisch ist – ähnlich wie an den Grundschulen – derzeit die Lehrkräfteausstattung an den Förderschulen. „Fast alle Förderschulen müssen mit steigendem Lehrermangel und wachsenden Schülerzahlen zurechtkommen. Zudem stehen Sie vor der Aufgabe, ab 2026 das Recht auf Ganztagsbetreuung umzusetzen. Hier appellieren wir als gesamte Aachener Region mit Nachdruck an das Land, die in Aachen aufgegebene Lehrkräfteausbildung für den Grund- und Förderschulbereich wieder zu ermöglichen“, so Städteregionsrat Dr. Grüttemeier. Eine Forderung, der sich auch Baranowski inhaltlich anschließen kann.</p>



<p>Dass Sie auch in schwierigen Zeiten das „Schiff auf Kurs halten“ kann, hat sie insbesondere nach der Jahrhundertflut bewiesen, von der die Willi-Fährmann-Schule in Eschweiler 2021 besonders stark betroffen war. Leicht wird die Aufgabe bei der StädteRegion sicherlich nicht. Aber Sabine Baranowski liebt Herausforderungen und hat mit dem Team der vier weiteren Schulrätinnen und Schulräte gebündelte Erfahrung im Rücken. Gerade als bisherige Schulleiterin bringt sie zudem neue Ideen mit, wo noch an den Stellschrauben in den Förderschulen gedreht werden kann. „Ich freue mich sehr, dass ich jetzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen in den Förderschulen, diesen wichtigen Bereich aktiv gestalten kann.“</p>
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		<title>Lehrermangel: Gespräche mit Ministerin Feller</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2022 10:12:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller war am Montag, 28. November 2022, zu Besuch in Aachen. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisen Düren und Heinsberg stand die Versorgung vor allem der Grundschulen mit ausreichend Lehrkräften. Dabei bestand zwischen allen Beteiligten [&#8230;]</p>
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<p>Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller war am Montag, 28. November 2022, zu Besuch in Aachen. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisen Düren und Heinsberg stand die Versorgung vor allem der Grundschulen mit ausreichend Lehrkräften. Dabei bestand zwischen allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass es im Kampf gegen den Lehrermangel kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen bedarf. Für den Kreis Heinsberg nahm Philipp Schneider, Allgemeiner Vertreter des Landrats und Dezernent des Kreises Heinsberg, an dem Gespräch teil.</p>



<p>Ministerin Feller erklärte dazu: „Der Lehrermangel ist bundesweit ein Problem, auch für Schulen hier in der Städteregion Aachen. Um dieses Problem dauerhaft zu lösen, habe ich gleich nach meinem Amtsantritt eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die an einer Vielzahl von Maßnahmen arbeitet, um die Situation an den Schulen spürbar zu verbessern. Bis zum Jahresende werden wir die Maßnahmen, von denen auch die Schulen in der Städteregion Aachen profitieren, vorstellen.“</p>



<p>Vorab sagte die Ministerin bereits zu, für Lehramtsstudierende im Masterstudium Möglichkeiten zu schaffen, das halbjährige Praxissemester künftig auch an Grundschulen im Raum Aachen absolvieren zu können – ab Sommer 2023 im Rahmen eines gezielt auf die Städteregion zugeschnittenen Versuchs. „Wir behalten die Situation im Aachener Raum weiterhin fest im Blick, und ich würde mich freuen, wenn wir den konstruktiven Austausch im kommenden Jahr fortsetzen“, so die Ministerin.</p>



<p>Städteregionsrat Dr. Grüttemeier erklärte: „Ich freue mich, dass Ministerin Feller unseren regionalen Schulterschluss unterstützt. Wir wollen dem Lehrkräftemangel schnell und effektiv etwas entgegensetzen! Begrüßenswert ist, dass wir schon im kommenden Jahr mit neuen Ansätzen starten und dabei auch unsere kommunale Expertise einbringen können.“</p>



<p>Neben Ministerin Feller, Städteregionsrat Dr. Grüttemeier, Aachens Oberbürgermeisterin Keupen und Philipp Schneider nahm auch Sybille Haußmann, Bildungsdezernentin im Kreis Düren, an dem Gespräch teil.</p>
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