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	<title>Mundart Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Mundart Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<item>
		<title>Ortseingangsschilder in Gürzenich bekommen den Zusatz „Jüzzenich“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 05:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Dürener Platt]]></category>
		<category><![CDATA[Gürzenich]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[Ortseingangsschilder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düren. Die Stadt Düren setzt ein Zeichen für gelebte Heimatverbundenheit und kulturelle Identität: Die Ortseingangsschilder in Gürzenich werden um die mundartliche Zusatzbezeichnung „Jüzzenich“ ergänzt. Der Stadtrat hatte im vergangenen Oktober einstimmig den Weg für mundartliche Zusatzbezeichnungen an den Ortseingangsschildern freigemacht. Daraufhin waren schon die Ortseingangsschilder in Echtz um den Zusatz „Aix“ erweitert worden. Mit den [&#8230;]</p>
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<p><strong>Düren. </strong>Die Stadt Düren setzt ein Zeichen für gelebte Heimatverbundenheit und kulturelle Identität: Die Ortseingangsschilder in Gürzenich werden um die mundartliche Zusatzbezeichnung „Jüzzenich“ ergänzt.</p>



<p>Der Stadtrat hatte im vergangenen Oktober einstimmig den Weg für mundartliche Zusatzbezeichnungen an den Ortseingangsschildern freigemacht. Daraufhin waren schon die Ortseingangsschilder in Echtz um den Zusatz „Aix“ erweitert worden.</p>



<p>Mit den neuen Schildern wird die lokale Sprachtradition gewürdigt und zugleich die besondere Identität der Stadtteile hervorgehoben. Die offiziellen Ortsnamen bleiben dabei unverändert. Die mundartliche Bezeichnung wird ergänzend und gut sichtbar unter dem bestehenden Ortsnamen angebracht. Für Ortsfremde bleibt die Orientierung damit uneingeschränkt gewährleistet, während Einheimische ein Stück gelebter Identität wiederfinden.</p>



<p>Die neuen Ortseingangsschilder werden in den kommenden Wochen installiert.</p>
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		<title>25 Jahre Freundschaft zwischen Eulen und Höhnern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 05:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Wilhelmstein]]></category>
		<category><![CDATA[Freilichtbühne]]></category>
		<category><![CDATA[Höhner]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kölschen Höhner und die Würselener Eulen, das ist ein Vierteljahrhundert Freundschaft: Seit 25 Jahren begeistert die Kölner Formation mit ihren stimmungsvollen Konzerten in Würselen &#8211; Auf Einladung der Senatoren des Würselener Karnevalsvereins KG Au Ülle. Achim Mallmann vom Senat war dabei, als im 50. Jubiläumsjahr seines Vereins diese Tradition geboren wurde. In der Session [&#8230;]</p>
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<p>Die kölschen Höhner und die Würselener Eulen, das ist ein Vierteljahrhundert Freundschaft: Seit 25 Jahren begeistert die Kölner Formation mit ihren stimmungsvollen Konzerten in Würselen &#8211; Auf Einladung der Senatoren des Würselener Karnevalsvereins KG Au Ülle.</p>



<p>Achim Mallmann vom Senat war dabei, als im 50. Jubiläumsjahr seines Vereins diese Tradition geboren wurde. In der Session war es damals schwierig, die ausgebuchten Höhner zu gewinnen. Die Idee eines Sommerkonzerts war geboren. „Nur im ersten Jahr wurde auf Plakaten geworben – seitdem gehen die Karten unter der Hand weg, denn die Stimmung unter Freundinnen und Freunden auf der Freilichtbühne ist einfach großartig“, betont Mallmann.<br><br></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="907" src="https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-1024x907.jpg" alt="" class="wp-image-5728" srcset="https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-1024x907.jpg 1024w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-300x266.jpg 300w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-768x680.jpg 768w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-1536x1360.jpg 1536w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-2048x1813.jpg 2048w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-474x420.jpg 474w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-696x616.jpg 696w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-1068x946.jpg 1068w, https://euregio-aktuell.eu/storage/2025/07/20250708_2206241-1920x1700.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Potpourri aus alten kölschen Liedern, großen Hits wie „Viva Colonia“ und dem neuen Lied „Gisela“ riss alle von ihren Sitzen. Solch ein volles Konzertprogramm mit großem Besteck ist in keinster Weise mit einem kurzen Auftritt de Band in der Karnevalssession zu vergleichen. Neben den Stimmungsliedern gibt es immer wieder auch leise Töne. Hier greift Keyboarder Micki Schläger zum Mikrofon. Er ist der Meister der gefühlvollen Höhner-Balladen. Jens Streifling, 2003 von BAP zu den Höhnern gekommen, ist ein Multitalent und spielt Gitarre, Mandoline, Saxophon und vieles mehr. Gemeinsam mit Meister Ede alias Edin Colic an der E-Gitarre rockt er so richtig los.<br>Die langjährige freundschaftlicher Verbundenheit der Würselener zu den Höhnern ist groß. Auf ihrer Tournee zum 50-jährigen Jubiläum und zum Abschied von Frontmann Henning Krautmacher wurden die Kölner vor drei Jahren umjubelt. Mit Frontsänger Patrick Lück sind sie gerne und oft in der Aachener Region unterwegs. Am 8. Juli 2026 findet das nächste Konzert auf Burg Wilhelmstein statt, der Vorverkauf beginnt im September 2025.</p>
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		<title>Scharmöör singt auch met</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 09:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölsche Lieder]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mechernich-Kommern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsingabend]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mechernich-Kommern – Bislang war es lediglich ein Pläsier mit d’r Plaat, jetzt kommt noch Verstärkung dazu. Die Band „Scharmöör“ wird bei „Kommere, sing met“ auch am Start sein. Das kündigt jetzt Organisator Harald van Bonn an, auch bekannt als „De Plaat“. Gemeinsam mit Mitgliedern der Band „Pläsier“ und dem Publikum steht gesanglichen Höchstleistungen also nichts [&#8230;]</p>
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<p><strong>Mechernich-Kommern –</strong> Bislang war es lediglich ein Pläsier mit d’r Plaat, jetzt kommt noch Verstärkung dazu. Die Band „Scharmöör“ wird bei „Kommere, sing met“ auch am Start sein. Das kündigt jetzt Organisator Harald van Bonn an, auch bekannt als „De Plaat“. Gemeinsam mit Mitgliedern der Band „Pläsier“ und dem Publikum steht gesanglichen Höchstleistungen also nichts mehr im Wege, wenn es am Sonntag, 19. November, um 18 Uhr im Kommerner „Stollen“ losgeht.</p>



<p>Für Ralf Claßen gibt es bei dieser Veranstaltung eigentlich nur Gewinner. „Die Obdachlosenhilfe Oase, die Mechernich-Stiftung und der ‚Stollen‘“, nennt Mechernichs Kämmerer und Stiftungs-Vorstand alleine drei. Harald van Bonn ergänzt: „Und natürlich das Publikum.“</p>



<p>Dem wird die Plaat 20 neue kölsche Leeder vorstellen. Zudem erhalten die Besucherinnen und Besucher die Texte und können mitsingen – und am Ende stimmen sie über den Kneipen-Hit des Jahres ab. Damit sie zwischendurch auch mal ihre Kehlen anfeuchten können, treten einige Musiker von „Pläsier“ und „Scharmöör“ live auf – ohne Gage versteht sich.</p>



<p><strong><u>Platz für 100 Gäste</u></strong></p>



<p>„Wir werden etliche Tische und Stühle ausräumen, damit rund 100 Gäste Platz finden können“, erklärte Stollen-Wirt Michael Schepers. Unterstützt wird das Ganze von Stephan Brings. Dass er bei einer Veranstaltung für den guten Zweck ebenfalls zu Gitarre und Mikrofon greift, ist für den sympathischen Kölsch-Rocker natürlich Ehrensache.</p>



<p>Dass sich die Veranstalter dabei auf eine gewisse Gradwanderung begeben, ist allen bewusst. Denn der 19. November ist Volkstrauertag. „Daher fangen wir auch erst um 18 Uhr an“, betont Ralf Claßen, der wegen der sehr kurzen Session von einer sehr schwierigen Terminfindung berichtet.</p>



<p>„Uns war einfach wichtig, dass wir diese Veranstaltung durchführen können. Denn als Stiftung merken wir sehr deutlich, dass die Spendenbereitschaft spürbar abnimmt“, so der Mechernicher Kämmerer. Gleichzeitig gebe es viele Menschen, die die Hilfe der Stiftung benötigten. „Diese Hilfe ist uns so wichtig, dass wir den Termin für absolut vertretbar halten“, sagt Stiftungs-Vorstand Ralf Claßen weiter.</p>



<p>Das findet auch Harald van Bonn, der sich darüber freut, dass ein Herzensprojekt von ihm ebenfalls unterstützt wird. „Denn die Wohnungslosenhilfe ‚Oase‘ in Köln leistet einfach großartige Arbeit“, berichtet Harald van Bonn, der darauf hofft, dass der rote Zylinder, der am Abend rumgeht, von den Gästen gut gefüllt wird. Schließlich ist der Eintritt zur Premiere von „Kommere, sing met!“ frei.</p>
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		<title>Neuer Stern am Schlagerhimmel</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/neuer-stern-am-schlagerhimmel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 09:42:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Oschmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Op d’r Brand tut sich musikalisch richtig was! Jenny Oschmann, hauptberuflich im Fachbereich Ordnung und Sicherheit der Stadt Aachen tätig, strebt danach, die Bühnen der Stadt mit ihrem einzigartigen Charme zu entern. Ein neuer Stern am Gesangshimmel, der die Aachener Herzen im Sturm erobern will. Die 33-jährige, die in den 1990er Jahren groß geworden ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/neuer-stern-am-schlagerhimmel/">Neuer Stern am Schlagerhimmel</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p></p>



<p></p>



<p>Op d’r Brand tut sich musikalisch richtig was! Jenny Oschmann, hauptberuflich im Fachbereich Ordnung und Sicherheit der Stadt Aachen tätig, strebt danach, die Bühnen der Stadt mit ihrem einzigartigen Charme zu entern. Ein neuer Stern am Gesangshimmel, der die Aachener Herzen im Sturm erobern will.</p>



<p>Die 33-jährige, die in den 1990er Jahren groß geworden ist, trägt die Liebe zur Schlagermusik wie ein Erbe ihres Vaters, der selbst als DJ eine Vorliebe für diese mitreißende Musikrichtung hatte. Ein weiteres Vorbild für Jenny ist der bekannte Aachener Sänger Hubert Aretz, mit dem sie schon gemeinsam auf verschiedenen Bühnen gestanden hat. Diese Einflüsse prägen ihre musikalische Reise.</p>



<p>Auf ihrem Weg ins Rampenlicht wird Jenny von zwei erfahrenen Wegbegleitern unterstützt. Der bekannte Aachener Sänger Josef Hunds, der einfühlsame Texte für ihre Lieder schreibt, und Tom Bräutigam, der in seinem Studio „Sucello Audio&#8220; für die Melodien und sauberen Ton verantwortlich ist. Ein unschätzbarer Rückhalt ist selbstverständlich auch Ehemann Dirk „Oschi&#8220; Oschmann, der das Booking übernimmt und Ansprechpartner für Vereine und Organisationen ist, die Jenny für ihre Veranstaltungen als Programmpunkt gewinnen möchten.</p>



<p>Anfang des Jahres startete Jenny mit den drei Songs „Wenn vom Dom die Glocken läuten&#8220;, „Du bes mi Oche&#8220; und „Leeve lang&#8220;. Doch mittlerweile umfasst ihr Repertoire eine beeindruckende Vielfalt. Die sympathische Stimmungssängerin, deren Auftritte überall gut ankommen, singt ihre Lieder in Hochdeutsch, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Öcher Platt. Ein Song mit unbestreitbarem Hit-Potenzial ist zweifelsohne „Wenn vom Dom die Glocken läuten&#8220;, dessen Melodie sich an den bekannten Song „Wenn die Wunderkerzen brennen&#8220; von Jürgen Drews anlehnt.</p>



<p>Jennys erklärtes Ziel als engagierte Nachwuchssängerin ist es, mit ihren Liedern Freude zu verbreiten und die Menschen zum gemeinsamen Singen zu animieren. Langfristig hegt sie den Wunsch, eigene Songs mit den einfühlsamen Texten von Josef Hunds auf die Bühnen der Aachener Region zu bringen. Die Aachener dürfen sich auf mitreißende Auftritte freuen, wenn Jenny Oschmann mit Charme, Talent und einer gehörigen Portion Schlager die Bühnen der Stadt erobert. Ein neuer Stern am Gesangshimmel ist auf dem Vormarsch, und Aachen kann sich auf musikalische Höhepunkte freuen.</p>



<p>Buchungsanfragen &amp; Kontakt:</p>



<p>Dirk Oschmann</p>



<p>Mobil: 0178-1697685</p>



<p>E-Mail: stimmungssaengerin.jenny@gmail.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/neuer-stern-am-schlagerhimmel/">Neuer Stern am Schlagerhimmel</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>Vür d&#8217;r Kamera weed Platt jekallt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 14:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Eifeler Platt]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Zülpich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zülpich/Mechernich – Zwei dunkle Ledersessel stehen vor einer holzvertäfelten Wand. Das Licht einer urigen Stehlampe leuchtet auf einen Chippendale-Tisch mit Wiener Geflecht. Davor hat Helga Hettmer in einem Sessel Platz genommen und sagt: „Komplett Hochdeutsch sprechen kann ich sowieso nicht.“ Soll sie auch nicht, denn schließlich möchte Julius Esser vor laufenden Kameras mit ihr über [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/euskirchen/vuer-dr-kamera-weed-platt-jekallt/">Vür d&#8217;r Kamera weed Platt jekallt</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p></p>



<p><strong>Zülpich/Mechernich –</strong> Zwei dunkle Ledersessel stehen vor einer holzvertäfelten Wand. Das Licht einer urigen Stehlampe leuchtet auf einen Chippendale-Tisch mit Wiener Geflecht. Davor hat Helga Hettmer in einem Sessel Platz genommen und sagt: „Komplett Hochdeutsch sprechen kann ich sowieso nicht.“</p>



<p>Soll sie auch nicht, denn schließlich möchte Julius Esser vor laufenden Kameras mit ihr über die Sprache der Eifeler sprechen. Der kleine Film, der im Zülpicher Café Siechhaus gedreht wurde, soll nämlich zum Auftakt von „Mir kalle Platt“ gezeigt werden. Mit einer gemischten Show startet das Mundartfestival, das von der VR-Bank Nordeifel als Hauptsponsor unterstützt wird, am Samstag, 19. August, ab 19 Uhr im Nettersheimer Scheunenkino.</p>



<p>Dann tritt Günter Hochgürtel, Gitarrist und Frontmann der Eifelrockband „Wibbelstetz“, ebenso auf wie Diakon und Vortragskünstler Manni Lang. „Und weil wir im Kino sind, wollten wir auch das Element Film mit ins Programm einbauen“, sagt Julius Esser. Daher hat der Zülpicher Dichter, Autor und Poetry-Slammer, der durch die rasant witzige Eifelnacht op Platt führen wird, zwei Originale aus seiner Heimat vor die Kameras geholt, die von Filmemacher Tim Liß bedient wurden.</p>



<p><strong><u>Platt war verpönt</u></strong></p>



<p>Neben Helga Hettmer, der gebürtigen Euskirchenerin, die seit 46 Jahren in Niederelvenich lebt, gehört auch Udo Esser, der von Geburt an in Zülpich lebt („außer einem dreijährigen Ausflug nach Sinzenich“), zu den Protagonisten des Gesprächs über die Eifeler Sproch.</p>



<p>So will Julius Esser zum Beispiel wissen, wie viel Selbstbewusstsein es braucht, um im Alltag Platt zu sprechen. Helga Hettmer antwortet zunächst mit einer Gegenfrage: „Muss man sich dafür schamme?“ Nach einer kurzen, schöpferischen Pause, antwortet die leidenschaftliche Laien-Darstellerin des Theatervereins Lampenfieber, mit einem überzeugten: „Ich definitiv nit!“ Sie steht zu ihrer Muttersprache, wohlweißlich, dass die Zeiten auch schon mal andere waren.</p>



<p>Davon kann Udo Esser berichten, denn seine Mutter habe ihn früher oft ermahnt: „Kall in d’r Schull ja vernünftig.“ Platt zu sprechen, war mitunter verpönt und so kam es zu mehr oder weniger kuriosen Szenen, dass ein Verwandter zunächst platt sprach, um am Telefon mit den Schulkameraden vom Gymnasium hochdeutsch zu reden, um dann in der heimischen Küche wieder in den Dialekt zu wechseln.</p>



<p><strong><u>Eifeler Lieblingswörter</u></strong></p>



<p>Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute ist die Eifeler Mundart wieder angesagt. „Für mich ist die Sproch Heimat“, stellt Helga Hettmer im Brustton der Überzeugung fest. Sie freue sich immer darauf, nach dem Urlaub „heim ze kumme und platt ze hüre“. Ihre Lieblingswörter? „Knürschele, Duuves und Läuv“, kommt wie aus der Pistole geschossen. Die Übersetzungen werden im Film natürlich präsentiert…</p>



<p>„Jenau die hätt‘ ich auch jesaat. Fehlt nur noch Prummetaat“, muss Udo Esser lächelnd feststellen, als er bei der Frage angekommen ist. Ähnlich fallen auch die Antworten aus, wenn Julius Esser fragt, ob die Eifeler Sprache noch Zukunft hat. „Ich hoffe ja“, sagen beide. Und beide haben die Erfahrung gemacht, dass die jüngeren Generationen zwar alles verstehen, die Eifeler Mundart aber seltener benutzen.</p>



<p>Gerade deshalb braucht es so ein Festival wie „Mir kalle Platt“, das von der Nordeifel Tourismus GmbH organisiert, vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert und vom Kreise Euskirchen unterstützt wird und das mit ganz unterschiedlichen Veranstaltungen den Eifeler Dialekt zum Hauptdarsteller macht – inklusive vorgelagerten Sprachkursen möt Manni Lang. Denn das Mechernicher Urgestein, wird den Lernwilligen an drei Abenden augenzwinkernd und mit nickelijem Humor diese wunderschöne Mundart näherbringen.</p>



<p>Einen Dialekt, den man sich ganz abstrakt vielleicht auch mal als Person vorstellen könnte. „Aber wie sähe die aus?“, will Julius Esser von seinen Interview-Partnern wissen. Helga Hettmer hält sich nicht lange mit irgendwelchen Beschreibungen auf. Nur eins ist wichtig: „Datt muss alles vun Hätze kumme, dann stimmt alles!“</p>



<p><strong><u>Die Sproch, ein Original</u></strong></p>



<p>Udo Esser, der seine Muttersprache jahrelang als Kommandant der Blauen Funken auf den Karnevalsbühnen der Region gelebt hat, stellt sich jemanden vor, der kernig ist, geradeheraus und schon etwas erlebt hat. „So ein richtiges Original, stelle ich mir darunter vor“, sagt der 64-Jährige. Und so ein Original würde bestens in diese Szenerie passen – mit zwei dunklen Ledersesseln vor einer holzvertäfelten Wand und einer alten Stehlampe, die auf einen Chippendale-Tisch mit Wiener Geflecht leuchtet.</p>



<p>Wer genau diese Szene sehen möchte, sollte sich noch ein Ticket für die Eröffnungsveranstaltung von „Mir kalle Platt“ sichern. Die Show in der Kinoscheune Nettersheim startet am Samstag, 19. August, ab 19 Uhr und kostet 9 Euro im Vorverkauf – inklusive einem Eifeler Landbier, einem Eifel-Frizz oder Softgetränke und Popcorn. Der Kartenvorverkauf läuft über die Nordeifel Tourismus GmbH, Telefon (02441) 99457-0 oder über www.ticket-regional.de</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/euskirchen/vuer-dr-kamera-weed-platt-jekallt/">Vür d&#8217;r Kamera weed Platt jekallt</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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