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	<title>Maastricht Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Fotografie-Festival der StädteRegion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 06:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>StädteRegion Aachen. Vom 24. August bis zum 21. September findet die diesjährige Fotografie-Biennale der StädteRegion in Aachen, Eschweiler, Maastricht und Monschau statt. Unter dem Motto „Allianzen“ laden insgesamt 16 Ausstellungen die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit den Arbeiten regionaler und international renommierter Fotografinnen und Fotografen zu beschäftigen. Begleitet wird das Festival von einem umfangreichen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">StädteRegion Aachen. Vom 24. August bis zum 21. September findet die diesjährige Fotografie-Biennale der StädteRegion in <a>Aachen, Eschweiler, Maastricht und Monschau statt. Unter dem Motto „Allianzen“ laden insgesamt 16 Ausstellungen </a>die Besucherinnen und Besucher ein, sich mit den Arbeiten regionaler und international renommierter Fotografinnen und Fotografen zu beschäftigen. Begleitet wird das Festival von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Talks, Lesungen und Workshops rund um Themen der Fotografie. „Bei den Vorgängereditionen konnten wir insgesamt mehr als 25.000 Besucher begrüßen und ich bin davon überzeugt davon, dass wir auch in diesem Jahr mit großem Interesse und zahlreichen Gästen rechnen können“, so Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier bei der Vorstellung des bemerkenswerten Programms.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in diesem Jahr werden wieder spannende Verbindungen zwischen künstlerischen Positionen und den Besonderheiten der jeweiligen Ausstellungsorte inhaltliche Allianzen bilden. „Dass diese Allianzen Gestalt annehmen konnten, ist insbesondere der Jury des Wettbewerbs für Fotografinnen und Fotografen zu verdanken. Zusammen mit Dr. Kerstin Stremmel und dem Team der Agentur „Magnum Photos“, unter der Leitung von Andréa Holzherr, habe ich mehr 4.000 Dateien gesichtet“, gibt die Kuratorin Dr. Nina Mika-Helfmeier einen Einblick in die Vorbereitungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das diesjährige Ausstellungsprogramm besticht durch seine Themenvielfalt. Einige Ausstellungen nehmen Themen rund um die Fotografie in den Blick und beschäftigen sich zum Beispiel im KUK in Monschau mit „Der Tugend der Reduktion“. Andere Präsentationen widmen sich dagegen den tagtäglichen Fragestellungen der Menschen. Im Kunstverein Eschweiler spüren fünf Fotografinnen und Fotografen dem Begriff Heimat nach und interpretieren diesen ganz unterschiedlich. Viele der dort gezeigten Arbeiten sind in der StädteRegion entstanden. Ein Besuch lädt also auch dazu ein, die eigene Heimat mit anderen Augen zu sehen. Die Ausstellung „The Day May Break“ im Raum für Kunst hingegen beschäftigt sich auf berührende Weise mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen und Tiere. Es sind poetische Bilder des Fotografen Nick Brandt, die wach rütteln und zum Nachdenken anregen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte können sich nicht nur auf Arbeiten von Bruno Barbey, Robert Capa, Dennis Stock oder Barbara Klemm freuen, sondern werden mit Sicherheit im Rahmen des Festivals neue künstlerische Positionen entdecken. An die 30 Fotografinnen und Fotografen aus der Region sind an der diesjährigen Edition beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Tim Grüttemeier ist besonders wichtig, dass es auch in diesem Jahr wieder ein Programm für Kinder und Jugendliche geben wird. „Schulklassen können die Ausstellungen bei kostenfreien Führungen und Workshops entdecken. Für alle fotobegeisterten Kinder gibt es außerdem an den Wochenenden praktische Workshops. So können unter anderem Lochkameras gebaut oder Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras gemacht werden“, erklärt der Städteregionsrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Festival dieser Größe wäre ohne engagierte Helferinnen und Helfer nicht möglich. Der Dank gilt allen Institutionen, die als Gastgeber fungieren, sowie den Künstlerinnen und Künstlern, dem Regionalen Kulturprogramm und dem Land Nordrhein-Westfalen. Dank der finanziellen Unterstützung sind die meisten Ausstellungen und Veranstaltungen des Rahmenprogramms kostenfrei.</p>
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		<title>Glorreiche Tage der Maastrichter Glasproduktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 07:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Euregio]]></category>
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		<category><![CDATA[Discovery Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leerdam ist in den Niederlanden landesweit als die Glasstadt bekannt. Weit weniger bekannt ist, dass Limburgs Hauptstadt Maastricht der Utrechter Stadt an der Linge über weite Strecken des 20. Jahrhunderts in nichts nachstand. Mit der Ausstellung „Von der Skizze zum Glanz: Kristalunie Maastricht“ öffnet das Discovery Museum in Kerkrade ein Buch über die glorreichen Tage [&#8230;]</p>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Leerdam ist in den Niederlanden landesweit als die Glasstadt bekannt. Weit weniger bekannt ist, dass Limburgs Hauptstadt Maastricht der Utrechter Stadt an der Linge über weite Strecken des 20. Jahrhunderts in nichts nachstand. Mit der Ausstellung „Von der Skizze zum Glanz: Kristalunie Maastricht“ öffnet das Discovery Museum in Kerkrade ein Buch über die glorreichen Tage der Maastrichter Glasproduktion. In den vergangenen drei Jahren wurden einige der Kristalunie-Objekte aus der Sammlung des Discovery Museums eingehend untersucht, wobei eine Fülle von Informationen über diese Sammlung zutage trat. Diese Informationen werden in der neuen Ausstellung präsentiert, die ab sofort bis zum 1. Juli 2025 im Museum in Kerkrade zu sehen ist (am 1. Juli 2025 ist der 100-jährige Gründungstag der Kristalunie in Maastricht).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leitfaden für Glasbläser und -schleifer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Unterstützung des Mondriaan-Fonds konnte Vilja Marée-Bemelen MA, Registratorin im Discovery Museum, die so genannte Fabriksammlung von Kristalunie erforschen. Diese Sammlung von Objekten ist Teil der umfangreicheren Untersammlung „Maastrichter Glas &amp; Kristall“, einer der sechs Untersammlungen von Discovery Museum. Die Fabriksammlung ist eine Sammlung von Objekten aus der Kristalunie-Fabrik und diente als Leitfaden für Glasbläser und Glasschleifer. Die Fabriksammlung besteht aus Arbeitsmodellen, Halbfabrikaten, Schleifbeispielen, Arbeitszeichnungen, Glasbläserwerkzeugen und dergleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur in Maastricht: Eisblumen auf Ihrer Vase</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vilja Marée: „Lange Zeit war es nicht möglich, diese Sammlung ausreichend zu erforschen, um die Objekte mit Kontext und Objektinformationen zu versehen. Seit 2021 stehen mit Hilfe des Mondriaan-Fonds Mittel für die Erforschung dieser besonderen Sammlung zur Verfügung. Dies hat zu mehr Wissen über die gesamte Maastrichter Glas- und Kristallsammlung geführt und eine große Menge an Informationen zur Anreicherung der Objekte geliefert. So entdeckte ich zum Beispiel, dass Kristalunie die einzige Glasfabrik war, die in der Lage war, ein Eisblumenmotiv auf Hohlglas herzustellen; ein Verfahren, das auf Flachglas üblich war, aber nur in Maastricht auch auf Vasen und Trinkgläsern angewendet wurde. Außerdem fand ich nach langer Suche eine Anzeige in einer Zeitung aus dem Jahr 1936, mit der ich nachweisen konnte, dass ein bestimmtes Trinkservice damals tatsächlich von De Bijenkorf in Auftrag gegeben wurde. Alle gefundenen Informationen bilden die Grundlage für die Ausstellung &#8218;Von der Skizze zum Glanz: Kristalunie Maastricht&#8216;, die mein Forschungsprojekt abschließt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Gebissschale bis zum Seifenbecher</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung wirft einen Blick zurück auf die Ära der Kristalunie (1925-1977) anhand von bekannten und weniger bekannten Entwürfen der mit der Fabrik verbundenen Designer, von denen W.J. Rozendaal der produktivste war. Auch Designer wie H.G.H. Cuypers, Jan de Meyder, Jan Eisenloeffel, Piet Zwart, Edmond Bellefroid und Max Verboeket lieferten Entwürfe. Das Herzstück der Ausstellung zeigt eine Auswahl aus der Sammlung der Fabrik: vom (Deckel) einer Zahnprothesenschale bis zum Seifenbecher und von Objekten in ihrer Grundform (die später mit einem Schliff versehen wurden) bis zu Arbeitszeichnungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Glaswaren und Pastelle</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abschnitt „Technik“ der Ausstellung zeigt eine Reihe von Glasmacherwerkzeugen und einige „Serien“ (von der Entwurfszeichnung bis zum fertigen Produkt), die einen Einblick in die Technik der Glasherstellung geben. Natürlich wird auch der Prozess der Glasherstellung erläutert und das Grundrezept von Glas vorgestellt, wobei auch der Unterschied zwischen Glas und Kristall genau erklärt wird. Für diesen Teil der Ausstellung wurden auch einige Pastelle von Herman Heijenbrock aus dem Depot geholt, denn auf diesen Werken ist die sengende Hitze eines Glasofens fast zu spüren. Diese Kunstwerke vermitteln ein Bild der früheren Arbeit in einer Glashütte und durften in einer Ausstellung über Glas nicht fehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbst gravieren und färben</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstellung gibt das Museum ein Handout (auf Niederländisch) mit zusätzlichem Fotomaterial und Kontext zu den Objekten heraus. Junge Besucher können in den Herbstferien im Wissenschaftslabor selbst Glas gravieren und einfärben. Die Ausstellung „Von der Skizze zum Glanz“ kann von Mitte Oktober 2024 bis zum 1. Juli 2025 im Discovery Museum in Kerkrade besucht werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/euregio/glorreiche-tage-der-maastrichter-glasproduktion/">Glorreiche Tage der Maastrichter Glasproduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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