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	<title>Insekten Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Insekten Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Asiatische Hornisse auch in Aachen etabliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Asiatische Hornisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Deutschland ausgebreitet und gilt laut Bundesregierung seit dem 25. März 2025 als „etablierte invasive gebietsfremde Art“ in Deutschland – somit auch in Aachen. Die kommunale Bekämpfungs- und Ausrottungspflicht entfällt deshalb und geht in eine sogenannte Managementphase über. Wie diese ausgestaltet wird, wird [&#8230;]</p>
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<p>Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Deutschland ausgebreitet und gilt laut Bundesregierung seit dem 25. März 2025 als „etablierte invasive gebietsfremde Art“ in Deutschland – somit auch in Aachen. Die kommunale Bekämpfungs- und Ausrottungspflicht entfällt deshalb und geht in eine sogenannte Managementphase über. Wie diese ausgestaltet wird, wird derzeit zwischen der Stadt Aachen und einem breiten Experteninnen- und Expertenkreis auf Basis des aktuellen Wissenstandes vereinbart. Das grundsätzliche Ziel: die Minimierung der Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Biodiversität, sowie die Wirtschaft – besonders auf die Bienenhaltung und Imkerei. Im Fall der Asiatischen Hornisse stoßen dabei derzeit unterschiedliche Interessen, Befürchtungen und Beobachtungen aufeinander. „Ein abgestimmtes und gemeinsames Vorgehen ist aber bei der Bekämpfung dieser invasiven Art besonders wichtig“, so der Umweltdezernent der Stadt Aachen, Heiko Thomas. „Nur so werden wir mit dieser Situation angemessen umgehen können. Ziel der Bemühungen ist es, die Öffentlichkeit besser zu informieren und geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im privaten wie öffentlichen Raum zu vereinbaren.“</p>



<p>Um unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, hatte die Stadtverwaltung Vertreterinnen und Vertreter aus der professionellen Schädlingsbekämpfung, Naturschutz, Landwirtschaft und der Imkerschaft zum Austausch eingeladen. In konstruktiven Gesprächen dieses Expertenkreises wurde über Erfahrungen mit der Art, mögliche Maßnahmen sowie über eine gemeinsame Kommunikationsstrategie beraten.</p>



<p>Schnell wurde klar: Die Asiatische Hornisse ist bedauerlicherweise gekommen und wird hierbleiben. Es geht nun darum, ein langfristiges Vorgehen und Informationsangebot zu vereinbaren. Da sie keine natürlichen Gegner hat, wird sie nicht wieder verschwinden, wie zahlreiche andere Länder der EU – Frankreich, Niederlande und Belgien – zeigen. Fachleute betonen, dass von der Asiatischen Hornisse grundsätzlich keine größere Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht, als von heimischen Wespen- oder Hornissenarten. Die Tiere verhalten sich überwiegend defensiv und verteidigen ihre Nester nur im direkten Umfeld. Für die Allgemeinbevölkerung besteht daher kein erhöhtes Risiko. Wie bei anderen Insektenstichen gilt jedoch: Für Allergiker kann ein Stich entsprechende gesundheitliche Folgen haben. Die Auswirkung auf die regionale Biodiversität wird von den Fachleuten jedoch als eher gering eingestuft.</p>



<p><strong>Auswirkungen vor allem für die Imkerei<br></strong>Der wirtschaftliche Schaden betrifft vor allem die Imkerei, die gezwungen ist, passende Gegenmaßnahmen zu etablieren. Die Asiatische Hornisse jagt häufig vor Bienenstöcken und kann dort Honigbienen abfangen. Da die in Europa verbreitete Honigbiene keine angepassten Abwehrstrategien besitzt, sind Imkerinnen und Imker aufgerufen, geeignete Schutzmaßnahmen für ihre Bienenvölker zu ergreifen und sich über aktuelle Empfehlungen aus Forschung und Praxis zu informieren. Empfohlen werden unter anderem bauliche Anpassungen an den Bienenstöcken, wie verkleinerte Fluglöcher, Schutzgitter oder Schutzvorrichtungen rund um die Stöcke.</p>



<p>Eine Maßnahme von der hingegen dringend abgeraten wird, ist der Einsatz der Fallenjagd auf Jungköniginnen im Frühjahr. Diese Fallen sind – trotz gegensätzlicher Produktangaben – nicht spezifisch, also lediglich auf die asiatische Hornisse ausgerichtet. Sie bedeuten so einen Schaden für weitere Insekten, da ein immenser Beifang nachgewiesen ist. Die unspezifische Jagd mit Fallen stellt einen Verstoß gegen das Tötungsverbot aus den Paragraphen 39 und 44 des Bundesnaturschutzgesetz dar und ist somit verboten.</p>



<p><strong>Gezieltes Vorgehen statt flächendeckender Bekämpfung<br></strong>Auch in Aachen nimmt die Zahl der Sichtungen zu: Während im Jahr 2024 rund 30 Meldungen registriert wurden, lag die Zahl im Jahr 2025 bereits im niedrigen dreistelligen Bereich. Etwa 40 Nester wurden im vergangenen Jahr durch städtische Stellen entfernt. Viele Nester werden jedoch erst spät im Jahr entdeckt – häufig erst im Herbst, wenn sie in den Baumkronen sichtbar werden. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Tiere oft bereits weiterverbreitet, sodass eine Entfernung dann nur noch begrenzte Wirkung hat. Großflächige Bekämpfungsmaßnahmen zeigen laut Fachleuten keinen nachhaltigen Erfolg. Zudem zeigt die Praxis, dass nur ein kleiner Teil der Nester tatsächlich an sensiblen Standorten liegt. Gleichzeitig ist die Entfernung häufig aufwendig und kostenintensiv. Deshalb wird die gezielte Bekämpfung der Asiatischen Hornisse in sensiblen Bereichen, vor allem durch Profis und zum richtigen Zeitpunkt, sowohl von der Stadt als auch von Expertinnen und Experten, empfohlen.</p>



<p>Daher setzt die Stadt künftig auf ein zielgerichtetes Vorgehen: Nester sollen vor allem dort entfernt werden, wo konkrete Gefahren bestehen – etwa in der Nähe von Schulen, Spielplätzen, Kindertagesstätten oder in direkter Nähe zu Wohngebäuden. Die Stadt Aachen wird im öffentlichen Bereich die Nester der Asiatischen Hornisse entnehmen, um insbesondere solche Bereiche zu schützen oder um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Wer also im öffentlichen Raum an einer vermeintlich sensiblen Stelle ein solches Nest entdeckt, kann dies melden unter <a href="mailto:stadt.aachen@mail.aachen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stadt.aachen@mail.aachen.de</a> oder telefonisch unter 0241 432-18180. Auch über den Mängelmelder der Stadt können solche Nester gemeldet werden: <a href="https://maengelmelder.aachen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://maengelmelder.aachen.de/</a>.</p>



<p>Nester auf privaten Grundstücken müssen durch professionelle Anbieter, etwa Schädlingsbekämpfungsunternehmen, entfernt werden, beauftragt durch die Eigentümerinnen und Eigentümer.</p>



<p><strong>Aufklärung als wichtigstes Instrument<br></strong>Alle an den Beratungen beteiligten Fachleute waren sich in einem Punkt einig: Sachliche Information ist das wichtigste Instrument im Umgang mit der Asiatische Hornisse. In Europa muss der Umgang mit ihr erlernt und ein pragmatischer Umgang mit dieser Art entwickelt werden.</p>



<p>Langfristig wird es nach Einschätzung vieler Expertinnen und Experten darum gehen, mit der Art zu leben und gleichzeitig mögliche Auswirkungen auf einzelne Bereiche – insbesondere die Imkerei – so gut wie möglich zu begrenzen.</p>



<p>Sie haben eine Asiatische Hornisse gesichtet? Im Neobiotaportal des LANUK (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen) können Sie Sichtungen eintragen: <a href="https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung</a></p>
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		<title>Alter Falter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 05:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[FLIP]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FLIP heißt „Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten“. Und genau das haben die RWTH, Stadt und StädteRegion Aachen mit dem FLIP-Projekt von 2020 bis 2025 gemacht, die Entstehung von Wiesen in der Region vorangebracht. Die „FLIP-Wiesen“ aus regionaltypischen Wildpflanzen bieten Insekten, Spinnentieren, Kriechtieren und anderen Kleintieren einen Lebensraum und sollen die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/alter-falter/">Alter Falter</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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<p>FLIP heißt „Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten“. Und genau das haben die RWTH, Stadt und StädteRegion Aachen mit dem FLIP-Projekt von 2020 bis 2025 gemacht, die Entstehung von Wiesen in der Region vorangebracht. Die „FLIP-Wiesen“ aus regionaltypischen Wildpflanzen bieten Insekten, Spinnentieren, Kriechtieren und anderen Kleintieren einen Lebensraum und sollen die Artenvielfalt im Siedlungsraum fördern.</p>



<p><strong>„BioBlitz“</strong></p>



<p>Ob das wohl geklappt hat? Was wächst, flattert, kriecht und krabbelt in den FLIP-Wiesen der Parkanlagen, Schulen und Privatgärten in der Stadt und StädteRegion Aachen? Ein „BioBlitz“ auf der Plattform Observation.org in der Zeit vom 28. Juli bis 12. September 2025 soll das zeigen und alle können mitmachen. Observation.org ist eine weltweite Plattform für Biodiversität, Bürgerwissenschaft (Citizen Science) und Monitoring, ist als gemeinnützige Stiftung nach niederländischem Recht organisiert und arbeitet unter der Datenschutzgesetzgebung der EU.</p>



<p>Ein „BioBlitz“ ist eine Veranstaltung, bei der man in einem bestimmten Gebiet und Zeitraum nach so vielen Arten wie möglich sucht. Mit Hilfe der kostenfreien App ObsIdentify von Observation.org können Tiere und Pflanzen bestimmt und bei Freigabe des Standorts hochgeladen und dem Bioblitz zugeordnet werden.</p>



<p>Wer ist dabei? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, eine Karte mit FLIP-Wiesenstandorten im öffentlichen Grün und weitere Informationen finden man auf www.flip-wiesen.de/blog/. Dort werden dann auch Ende September 2025 die Ergebnisse präsentiert. Worauf warten? Mit der App ab in die Wiese!</p>



<p>Weitere Informationen zu dem Projekt FLIP, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit finden Sie unter www.flip-wiesen.de.</p>
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