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	<title>Geschichte Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>Geschichte Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>StädteRegion Aachen lädt Zeitzeugin ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:52:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Henriette Kretz]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>StädteRegion Aachen. Henriette Kretz, Überlebende des Ghettos von Sambor in der Ukraine, ist eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Holocausts. Am Dienstag, 5. Mai, hält sie um 17 Uhr einen Vortrag für (angehende) Lehrkräfte und alle Interessierten Kretz, 1934 in Polen geboren, überlebte den NS-Terror nur knapp. Nach dem Überfall auf Polen floh die Familie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">StädteRegion Aachen. Henriette Kretz, Überlebende des Ghettos von Sambor in der Ukraine, ist eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Holocausts. Am Dienstag, 5. Mai, hält sie um 17 Uhr einen Vortrag für (angehende) Lehrkräfte und alle Interessierten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kretz, 1934 in Polen geboren, überlebte den NS-Terror nur knapp. Nach dem Überfall auf Polen floh die Familie vor den Nationalsozialisten. Kretz überstand als einzige der Kernfamilie die Verfolgung in verschiedenen Verstecken. Heute lebt sie in Antwerpen und setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten und junge Menschen zu Toleranz und Verantwortung zu ermutigen. Das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen hat Henriette Kretz eingeladen, um ihre Geschichte zu teilen und mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Ihre Besuche an acht Schulen bieten rund 450 Schülerinnen und Schülern eine einmalige Gelegenheit, aus erster Hand mehr über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs zu erfahren und zu verstehen, wie wichtig es ist, den Hass der Vergangenheit zu überwinden. „Hass hat nie etwas gebaut“, betont Kretz und hinterlässt mit dieser Botschaft eine tiefe Spur im Gedächtnis vieler Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veranstalter sind das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen, das Lehr- und Forschungsgebiet für Didaktik der Geschichts- und Politikwissenschaft sowie der Antisemitismusbeauftragte der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung sowie mit dem Maximilian-Kolbe-Werk. Der Vortrag ist an die Rektorats-Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus der RWTH Aachen angeschlossen und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie in der StädteRegion Aachen (Bundesprojekt „Demokratie leben“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt zum Vortrag am 5. Mai im Hörsaalgebäude PPS der RWTH Aachen (Professor-Pirlet-Str. 12, 52074 Aachen), ist frei. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung bis spätestens 29. April wird gebeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Informationen und die Online-Anmeldung sind unter <a href="http://www.staedteregion-aachen.de/zeitzeugin">www.staedteregion-aachen.de/zeitzeugin</a> &nbsp;zu finden.</p>
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		<title>Historische Schätze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[archäologische Funde]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologischer Arbeitskreis Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Schätze]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das ist wie eine Operation am offenen Herzen“, fasste Stadtarchäologe Andreas Schaub die Arbeiten auf dem Münsterplatz direkt neben dem Aachener Dom bei einem Pressetermin am Mittwoch, 25. Februar, zusammen. In den kommenden Wochen werden er und ehrenamtliche Hilfskräfte des Archäologischen Arbeitskreises Aachen (AAA) in Handarbeit mit kleinen Schaufeln und Werkzeugen etwa 1,50 Meter tief [&#8230;]</p>
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<h6 class="wp-block-heading">„Das ist wie eine Operation am offenen Herzen“, fasste Stadtarchäologe Andreas Schaub die Arbeiten auf dem Münsterplatz direkt neben dem Aachener Dom bei einem Pressetermin am Mittwoch, 25. Februar, zusammen. In den kommenden Wochen werden er und ehrenamtliche Hilfskräfte des Archäologischen Arbeitskreises Aachen (AAA) in Handarbeit mit kleinen Schaufeln und Werkzeugen etwa 1,50 Meter tief graben und Schicht für Schicht Funde aus dem Barock, dem Mittelalter und der römischen Zeit dokumentieren. Die Arbeiten finden in zwei Baumscheiben statt, die im Nachgang mit zwei Linden wieder bepflanzt werden.</h6>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein seltener archäologischer Einblick<br></strong>Nach einem Sturm mussten die beiden Linden 2023 entfernt werden. „In diesem Jahr soll das Baumensemble auf dem Münsterplatz mit zwei neuen Linden wieder so hergestellt werden, wie es vor dem Sturm war“, erklärt Sven Rachau vom Fachbereich Klima und Umwelt. Da die Baumscheiben zuerst präpariert werden müssen, bietet sich eine seltene Gelegenheit für die Archäologinnen und Archäologen: Der Münsterplatz befindet sich innerhalb der größten ehemaligen römischen Heilthermen Aachens, den Münsterthermen, und zwar in einem Abschnitt, der archäologisch weitgehend unerschlossen ist. Gebaut wird dort nur selten. Jeder Bodeneingriff an diesem historischen Ort wird archäologisch betreut und bietet interessante Funde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits nach zwei Tagen Grabungszeit gibt es erste Ergebnisse: Einen Zahn, bemalte Keramik und zwei barocke Tabakpfeifen aus Pfeifenton entdeckten die Fachleute bislang. Andreas Schaub und sein Team erhoffen sich tiefergehende Hinweise auf bis dato unbekannte Räume innerhalb der Thermen und auf die Nutzungsdauer der Gesamtanlage. In nachrömischer Zeit zählt das Areal zum engeren Pfalzbezirk. Ein unlängst in der Krämerstraße nachgewiesener Graben der Karolingerzeit könnte als östliche Begrenzung der Pfalz gedient haben. Sein Verlauf tangiert möglicherweise auch die Pflanzgruben. Außerdem war der Münsterkirchhof in früheren Jahrhunderten auch Friedhof, weshalb mit Gräbern gerechnet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufwändige Handarbeit für vollständige Dokumentation<br></strong>Aufgrund der außergewöhnlichen historischen Bedeutung des Platzes im Schatten des UNESCO-Weltkulturerbes Aachener Dom müssen die Pflanzgruben vollständig in Handarbeit abgetragen werden, um wirklich alle historischen Funde zu finden und dokumentieren zu können. „Archäologen agieren manchmal wie Forensiker im Tatort: Wir tragen Schicht für Schicht ab, bis wir auf einer Tiefe von 1,50 Meter sind. Dort können wir bereits den Übergang zur Römerzeit entdecken“, führt Andreas Schaub aus. Die aufwändige Dokumentation folgt festgelegten Vorgaben des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie lange die Grabung nun dauert, liegt zum einen an der Funddichte und zum anderen am Wetter. „Bei intensiven Regentagen können wir Archäologen nicht arbeiten“, erläutert Schaub. Derzeit geht der Stadtarchäologe davon aus, dass mit einer Grabungsdauer von drei Monaten zu rechnen ist. Die neuen Linden werden dann entweder noch direkt im Anschluss im späten Frühjahr gepflanzt – spätestens jedoch in der nächsten Pflanzperiode ab September. Damit die Bäume möglichst lange den Münsterplatz verschönern können, werden die Baumscheiben vor der Pflanzung mit Baumsubstrat versetzt. Ziel ist, den Bäumen eine Standdauer von 60 bis 80 Jahren zu ermöglichen, was für Stadtbäume eine sehr lange Lebenszeit ist.</p>
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		<title>Das Archivale des Monats Januar 2026…</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/das-archivale-des-monats-januar-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 07:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Archivale Januar 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrzonenausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Zollbeamter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… zeigt einen Sperrzonenausweis für einen Aachener Zollbeamten. Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Das Stück mit einem kurzen Begleittext wird in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Im Januar 2026 zeigt es einen Sperrzonenausweis für [&#8230;]</p>
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<h6 class="wp-block-heading"><strong>… zeigt einen Sperrzonenausweis für einen Aachener Zollbeamten.</strong></h6>



<ul class="wp-block-list">
<li>1946 sperrte die britische Militärregierung neben der eigentlichen Staatsgrenze auch einen Gebietsstreifen von etwa einem Kilometer Breite auf der deutschen Seite der niederländischen und belgischen Grenze. 1949 wurde die Sperrzone noch einmal ausgeweitet und 1952 aufgehoben.</li>



<li>Wer in der Sperrzone arbeitete, jedoch außerhalb wohnte, erhielt eine „Zeitweise Arbeiter-Aufenthaltsgenehmigung für die Sperrzone“.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Aachener Stadtarchiv stellt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats vor. Das Stück mit einem kurzen Begleittext wird in einem Schaukasten im Foyer des Stadtarchivs am Reichsweg sowie digital auf der Homepage des Archivs präsentiert. Im Januar 2026 zeigt es einen Sperrzonenausweis für einen Aachener Zollbeamten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grenzschmuggel als notwendige Selbstversorgung und lukratives Geschäft<br></strong>Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Grenzen geschlossen. Gleichwohl passierten Menschen sie massenhaft und schmuggelten enorme Mengen von Verbrauchsgütern – teils zur Selbstversorgung angesichts materieller Not, teils als lukratives Geschäft im engeren sozialen Umfeld, teils aber auch als eine Form der organisierten Kriminalität im überregionalen Maßstab und mit enormen Gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang 1946 war die britische Frontier Control für die Überwachung der Grenze zuständig. Dabei arbeitete sie mit den deutschen Zollbehörden zusammen, die nach dem Ende des NS-Regimes zunächst aufgelöst worden waren und nun schrittweise wieder mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Proteste gegen ausgeweitete Sperrzone. Aufhebung im November 1952<br></strong>Am 29. Januar 1946 sperrte die britische Militärregierung neben der eigentlichen Staatsgrenze auch einen Gebietsstreifen von etwa einem Kilometer Breite auf der deutschen Seite der niederländischen und belgischen Grenze. Die Regelung trat zum Februar 1945 in Kraft und hatte zur Folge, dass mehrere Orte des heutigen Aachener Stadtgebiets, so etwa Lichtenbusch, Vaalserquartier und Horbach, in der Sperrzone lagen. Im Mai und September 1949 wurde die Sperrzone noch einmal ausgeweitet und umfasste zeitweise den Aachener Stadtwald. Wie auch andere Maßnahmen der Grenzschließung und Schmuggelbekämpfung rief dies Proteste hervor, auch weil der Stadtbevölkerung mit dem Stadtwald ein beliebtes Naherholungsgebiet genommen wurde. Nach einer Rücknahme dieser Maßnahme zum April 1950 wurde die Sperrzone schließlich am 20. November 1952 vollständig aufgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&nbsp;„Zeitweise Arbeiter-Aufenthaltsgenehmigung für die Sperrzone“<br></strong>Wer in der Sperrzone wohnte, benötigte zusätzlich zum Personalausweis einen neuen, zweisprachigen Ausweis, der zum Aufenthalt am Wohnort, nicht jedoch zum Grenzübertritt berechtigte, und konnte bei Verstößen entzogen werden. Auch wer in der Sperrzone arbeitete, jedoch außerhalb wohnte, erhielt einen Ausweis namens „Temporary Workers Entry Permit to the Prohibited Frontier Zone / Zeitweise Arbeiter-Aufenthaltsgenehmigung für die Sperrzone“. Der Ausweis erlaubte den Aufenthalt in der Sperrzone „von einer halben Stunde nach Sonnenaufgang bis eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang“ und verbot es, „sich innerhalb der Sperrzone an einem anderen Ort als seinem Arbeitsplatz aufzuhalten“. Damit verbunden war eine drastische Drohung: „Jeder, der diese Bedingungen verletzt, setzt sich der Gefahr aus, vom Zollgrenzschutz beschossen zu werden und seine Genehmigung zu verlieren. Jede Zuwiderhandlung wird von der Militärregierung geahndet und kann mit dem Tode bestraft werden.“ Die „Aachener Nachrichten“ sprachen am 3. Oktober 1947 unter Anspielung auf den beginnenden Kalten Krieg vom „Eisernen Vorhang im Westen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausweis des Aachener Zollfahnders Erich Sachtler<br></strong>Der hier abgebildete Ausweis wurde am 31. Dezember 1946 von der britischen Frontier Control für den Aachener Zollfahnder Erich Sachtler ausgestellt. Er galt für ein Jahr und gab als Arbeitsstätte den gesamten Regierungsbezirk Aachen an, sodass der Zöllner seinen Dienst entlang der belgischen Grenze mobil ausüben konnte. Sachtler selbst war damals 39 Jahre alt und wohnte in der Schenkendorfstraße im Frankenberger Viertel, also unweit seiner Dienststelle in der Roten Kaserne. Eine 1949 ausgestellte Mitgliedskarte der „Interessenvereinigung der Ostvertriebenen“ lässt darauf schließen, dass er am Ende des Zweiten Weltkriegs zur Migration gezwungen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weder die Sperrzone noch die Sanktionen und Drohungen verhinderten, dass die Grenze massenhaft überschritten wurde. Schmuggler und Zollbehörden professionalisierten ihre Methoden und griffen nicht selten zu Gewalt. Die Eskalation endete erst mit der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage, doch war dies nicht der alleinige Grund. Hinzu kam die Verminderung der Anreize für den Schmuggel, die Öffnung der Grenzen und die Einbindung des demokratischen Nachkriegs-Deutschland in die Vorläufer der heutigen Europäischen Union.</p>
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		<title>Gegen das Vergessen</title>
		<link>https://euregio-aktuell.eu/aachen/gegen-das-vergessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 06:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bardenberg]]></category>
		<category><![CDATA[gegen das Vergessen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Stolpersteine]]></category>
		<category><![CDATA[Würselen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stolpersteine sind ein fester Bestandteil der Gedenkkultur in Würselen. Im Gedenken an Selina Strauss und an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wird vor dem Wohnhaus in der Grindelstraße 20 in Bardenberg ein Stolperstein verlegt. Hierzu sind alle Interessierten am Sonntag, 7. Dezember, um 14 Uhr herzlich eingeladen. An diesem Nachmittag wird der Blick außerdem [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Stolpersteine sind ein fester Bestandteil der Gedenkkultur in Würselen. Im Gedenken an Selina Strauss und an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wird vor dem Wohnhaus in der Grindelstraße 20 in Bardenberg ein Stolperstein verlegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu sind alle Interessierten am Sonntag, 7. Dezember, um 14 Uhr herzlich eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Nachmittag wird der Blick außerdem auf Menschen gelenkt, für die in unmittelbarer Nachbarschaft bereits Stolpersteine gesetzt wurden: Leonhard Kessels (Grindelstraße 23) sowie Alexander, Juliane und Irmgard Kamp (Dorfstraße 46). Mit der Gedenkveranstaltung soll ihr Schicksal erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt und der lokale Bezug zur Geschichte sichtbar gemacht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veranstaltet wird die Stolpersteinverlegung von der Geschichtswerkstatt Würselen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Projektkurs ,,Erinnerungskultur – gegen das Vergessen“ des Heilig-Geist-Gymnasiums. Im Anschluss an den offiziellen Teil sind alle Interessierten herzlich zu einer Begegnung und einem offenen Austausch eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur Gedenkkultur und zu den Stolpersteinen in Würselen gibt es unter wuerselen.de/gedenkkultur.</p>
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		<title>Geschichte der Europäischen Union</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 07:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Euregio]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
		<category><![CDATA[VHS Rur-Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düren. Am Donnerstag, dem 20. November 2025, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Spannend wie ein Politthriller: Die Geschichte der Europäischen Union“ an. Die Veranstaltung findet von 18:30 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2 statt. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/euregio/geschichte-der-europaeischen-union/">Geschichte der Europäischen Union</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Düren. </strong>Am Donnerstag, dem 20. November 2025, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Spannend wie ein Politthriller: Die Geschichte der Europäischen Union“ an. Die Veranstaltung findet von 18:30 Uhr bis 20 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor des Buches „Griff nach den Sternen“, Christoph Driessen, präsentiert in seinem Vortrag die fesselnde Geschichte der Europäischen Union. Dabei entführt er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Reise durch die Zeit, bei der Politik lebendig und persönlich wird: Die EU wird durch die Augen bedeutender Persönlichkeiten, von Jean Monnet bis Angela Merkel, erkundet – ganz so, als wäre man selbst dabei und somit Teil der Geschichte gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entgelt für die Veranstaltung „Spannend wie ein Politthriller: Die Geschichte der Europäischen Union“ der VHS Rur-Eifel am 20. November beträgt 6 Euro. Anmeldungen werden unter <a href="http://www.vhs-rur-eifel.de">www.vhs-rur-eifel.de</a> entgegengenommen. Für Fragen steht die VHS Rur-Eifel telefonisch unter 02421 25-2577 oder per E-Mail an <a href="mailto:vhs-rur-eifel@dueren.de">vhs-rur-eifel@dueren.de</a> zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/euregio/geschichte-der-europaeischen-union/">Geschichte der Europäischen Union</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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		<title>&#8222;Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 06:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Düren]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[VHS Rur-Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düren. Am Dienstag, dem 18. November 2025, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls“ an. Die Veranstaltung findet von 19 Uhr bis 20:30 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2 statt. Im August 1938 und im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/dueren/hitlers-inspektionsfahrten-entlang-des-westwalls/">&#8222;Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Düren. </strong>Am Dienstag, dem 18. November 2025, bietet die VHS Rur-Eifel in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls“ an. Die Veranstaltung findet von 19 Uhr bis 20:30 Uhr in den Räumen der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 1938 und im Mai 1939 unternahm Hitler mit führenden Wehrmachtsoffizieren und hohen Parteimännern zwei Inspektionsfahrten entlang des Westwalls. Durchgeführt mit einem riesigen Aufgebot von Fahrzeugen und einem Sonderzug, lösten diese in der Eifel große Aufmerksamkeit aus. Im Vortrag geht es nicht um die Westwallanlage, sondern um die mittels Schaulust, Jubel, Gläubigkeit, Respekt oder Angst vermittelte Verstrickung der Eifeler Bevölkerung in die NS-Politik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entgelt für die Veranstaltung „Hitlers Inspektionsfahrten entlang des Westwalls“ der VHS Rur-Eifel am 18. November beträgt 6 Euro. Anmeldungen werden unter <a href="http://www.vhs-rur-eifel.de">www.vhs-rur-eifel.de</a> entgegengenommen. Für Fragen steht die VHS Rur-Eifel telefonisch unter 02421 25-2577 oder per E-Mail an <a href="mailto:vhs-rur-eifel@dueren.de">vhs-rur-eifel@dueren.de</a> zur Verfügung.</p>
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		<title>„Troststeine für die Zukunft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 13:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Euskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mechernich]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mechernich – Über 300 Jahre lang hatten die Familien Schwarz und Zimmermann in Mechernich und Kommern gelebt. Hergekommen waren sie auf der Flucht vor der spanischen Inquisition, hatten sich mit harter Arbeit ein ehrliches Leben aufgebaut und für ihr deutsches Kaiserreich teils sogar im ersten Weltkrieg gekämpft. Doch plötzlich war alles anders. Nur, weil sie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mechernich</strong> – Über 300 Jahre lang hatten die Familien Schwarz und Zimmermann in Mechernich und Kommern gelebt. Hergekommen waren sie auf der Flucht vor der spanischen Inquisition, hatten sich mit harter Arbeit ein ehrliches Leben aufgebaut und für ihr deutsches Kaiserreich teils sogar im ersten Weltkrieg gekämpft. Doch plötzlich war alles anders. Nur, weil sie Juden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So versammelten sich am Wochenende rund 60 Menschen in der Mechernicher Bahnstraße 53, um fünf Stolpersteine einzuweihen. Sie erinnern an Louis (geb. 1877) und Fanny Zimmermann (geb. 1876), deren Töchter Jetty Schwarz (geb. 1908) und Else Kahn (geb. 1910) sowie Sohn Adolf Zimmermann (geb. 1912). Die Familie war 1938 vor dem Nazi-Regime in die USA geflohen – und sich beim ersten Anblick der Freiheitsstatue weinend in die Arme gefallen. Sie hatten es geschafft – von Verwandten, die geblieben waren, hörten sie nie meist wieder etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet von andächtigen Musikpausen, die Nicole Besse (Geige) und Erik Arndt (Akkordeon) mit jüdischen Liedern wie „Shalom Chaverim“ gestalteten, entstand eine dichte Atmosphäre aus Trauer, Dankbarkeit und Hoffnung. Unter den Gästen: Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der stellvertretende Landrat Leo Wolter und Dezernent Ralf Claßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bewegend war die Anwesenheit der direkten Nachfahrin Jaqueline „Jacky“ Schwarz, Tochter von Jetty und Josef Schwarz. Angereist war sie mit ihrem Mann Jim Vacca und ihren beiden Kindern Emma und Daniel aus Colordo in den USA. Als Kind hatte Jacky noch mit ihren Eltern und Großeltern in einem Haus in New York zusammengewohnt. Mit stockender Stimme, aber in sehr gutem Deutsch sagte sie: „Hier zu sein ist sehr emotional für mich, mein Herz ist sehr voll&#8230; Ich habe mich heute öfter so gefühlt, als würde ich gleich losweinen. Ich bin sehr dankbar – meine Mutter und mein Vater wären es ebenso.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Deutsche, „die zufällig jüdisch waren“</u></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Schwarz war dieser Moment wie ein Stück Heilung: „Hier zu sitzen, am Zuhause meiner Vorfahren, ist für mich ein Stück innerer Frieden. Oft haben sie von ihrer Zeit hier erzählt, in schönen Erinnerungen geschwelgt.“ Kurzum: „Äußerlich lebten meine Eltern in New York, innerlich aber in Mechernich und Kommern.“ Für sie sei umso klarer, auch in Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, einem Angriffskrieg auf europäischem Boden und der Präsidentschaft Donald Trumps in ihrem Heimatland: „Hass hat noch nie ein Land großartig gemacht.“ Umso glücklicher sei sie über die kleinen glänzenden Denkmäler zu Ehren ihrer Familie: „Für mich sind Stolpersteine auch Troststeine für die Zukunft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ihre Tochter Emma sprach über die besonderen Eindrücke ihres ersten Deutschlandbesuchs: „Die alten Gebäude zu sehen, hier zu stehen, wo meine Familie über Generationen gelebt hat, ist sehr emotional – und macht alles so viel echter.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Familie reicht weit zurück: Rund 300 Jahre lang lebten die Zimmermanns und Schwarzens in Mechernich und Kommern. Sie betrieben Vieh- und Pferdehandel, führten Geschäfte in der Stadt, nahmen aktiv am gesellschaftlichen Leben teil, feierten Kirmes und sangen deutsche Volkslieder. Sie verstanden sich selbstverständlich als Deutsche – „die zufällig jüdisch waren“. Doch dann kam die Entrechtung, der Terror, die Flucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein befreundeter Schreiner warnte sie im Jahr 1937, dass ihre Leben nicht mehr sicher seien. Danach half er ihnen bis zu ihrer Flucht so gut er konnte und überlegte sogar, einen geheimen Raum zu bauen, um die Familie darin vor den Schergen des NS-Regimes zu verstecken. „Ich bin ihm bis heute dankbar“, so Schwarz: „und einige seiner liebevoll gefertigten Möbel stehen bis heute in meinem Haus!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wurde es richtig brenzlig. 1938, kurz vor der Flucht, wurde Josef Schwarz von einer Gruppe Nazis angehalten und, da er blond und blauäugig war, nach dem „Wohnhaus des Juden Josef Schwarz“ gefragt. Er deutete nur mit dem Kopf nach hinten. Über seinen Bruder Ernst, der eine Facharztausbildung zum Psychiater bei Siegmund Freud gemacht hatte, konnte er schließlich die benötigten Visa besorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>„Wir sind alle nur Menschen!“</u></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gisela Freier von der Arbeitsgruppe „Forschen – Gedenken – Handeln“, die mit ihrem Mann Wolfgang, Rainer Schulz und Elke Höver Aufklärungsarbeit betreibt, erinnerte daran, wie alles mit einer E-Mail aus den USA begann: „My Jewish mother and grandparents lived in Mechernich“, schrieb Jacky Schwarz an Bürgermeister Dr. Schick: „Für uns war diese Nachricht ein Anlass zu großer Freude, denn sie zeigt, dass die NS-Diktatur ihr Ziel nicht erreicht hat“, sagte Freier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hatten nicht alle so viel „Glück“. So verwies sie beispielsweise auf Dokumente im Stadtarchiv, in denen sogar das Kinderbett der kleinen Hanna Eiffeler akribisch aufgelistet und versteigert wurde, um jede Spur jüdischen Lebens zu tilgen: „Jeder Stolperstein ist eine Mahnung, nicht wegzuschauen, wenn Demokratie verunglimpft und Menschenwürde beleidigt wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Rainer Schulz dankte für die große Anteilnahme: „Sie zeigen heute, dass Sie mit uns ein Zeichen setzen wollen – gegen Fremdenfeindlichkeit, Menschenverachtung und das Gedankengut der ewig Gestrigen.“ Besonders dankte er auch jenen, die die wichtige Arbeit der Arbeitsgruppe finanziell unterstützen, und lud zugleich zum nächsten Gedenkgang am Montag, 10. November, ein, der an der Stelle der ehemaligen Synagoge beginnen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erinnerte in seiner Ansprache an die besondere Bedeutung der Stolpersteine: „Heute stehe ich vor Namen von Menschen, die fliehen konnten. Die meisten, an die wir mit Stolpersteinen erinnern, mussten ihr Leben im Konzentrationslager lassen.“ Er fragte, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass einstige Freunde und Nachbarn zu Feinden wurden, von Hass zerfressen. „Denkmäler wie diese sollen uns davor bewahren, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Denn: Es gibt keine Unterschiede. Wir sind alle nur Menschen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">So verband sich an diesem besonderen Tag Geschichte mit Gegenwart: Worte, Musik und glänzende Messingplatten machten spürbar, was Erinnerung leisten kann – sie mahnt, gibt Opfern ihre Namen zurück, stiftet Verbundenheit und schenkt den Nachkommen ein Stück inneren Frieden.</p>
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		<title>Tag des offenen Denkmals 2025</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 16:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Offenen Denkmäler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dom und Rathaus: Das sind wohl die bekanntesten Denkmäler der Stadt Aachen. Aber was ist mit den kleineren, verborgenen Schätzen unter Denkmalschutz wie etwa dem Archiv der Burtscheider Heimatfreunde oder dem Kerstenschen Pavillon? Um auch die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen oder weniger bekannten Denkmäler im großen Rampenlicht zu präsentieren, beteiligt sich Aachen in [&#8230;]</p>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Dom und Rathaus: Das sind wohl die bekanntesten Denkmäler der Stadt Aachen. Aber was ist mit den kleineren, verborgenen Schätzen unter Denkmalschutz wie etwa dem Archiv der Burtscheider Heimatfreunde oder dem Kerstenschen Pavillon? Um auch die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen oder weniger bekannten Denkmäler im großen Rampenlicht zu präsentieren, beteiligt sich Aachen in diesem Jahr zum 33. Mal am „Tag des offenen Denkmals“. Am Sonntag, 14. September, öffnen eine Vielzahl Aachener Denkmäler. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ wurde ein abwechslungsreiches Programm in Aachen und Umgebung erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind Denkmäler wert?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Beim diesjährigen Motto geht es nicht um den monetären Wert, sondern um Werte wie Authentizität, Identität und unsere Geschichte“, erklärt Stadtkonservatorin Monika Krücken, Leiterin der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Aachen, bei einem Pressetermin in der ehemaligen Kirche St. Paul. „Das Gebäude St. Paul zeigt, wie der unersetzliche Wert eines Denkmals erhalten bleiben kann.“ Das Motto zielt auf den Erhalt der Denkmäler ab, auf die Arbeit von vielen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Händen, die die Denkmäler pflegen und für jetzige und kommende Generationen erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kirche St. Paul</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kirchengebäude St. Paul war bis 2009 Pfarrkirche, seit 2018 beherbergt es einen autarken Betonkubus im Mittelschiff, der als Bischöfliches Diözesanarchiv dient. Das Gebäude zeigt, wie Denkmäler mit den sich wandelnden Werten einer Gesellschaft umgestaltet werden können. Dr. Beate Sophie Fleck, Archivdirektorin des Bischöflichen Diözesanarchivs, berichtet hierzu: „Es ging bei diesem Gebäude darum, der Kirche eine neue Funktion zu geben und zugleich wichtige Objekte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Deshalb wird in den Seitenschiffen das „Historische Gedächtnis“ des Bistums in einer noch wachsenden Präsentation zur Geschichte des kirchlichen Lebens im heutigen Bistumsgebiet gezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich von den Schätzen im Archiv überzeugen lassen möchte, kann das bei einer Führung am 14. September um 15.45 Uhr tun. Im Mittelpunkt des Tags des offenen Denkmals stehen jedoch die Gebäude selbst. Interessierte können an mehreren Führungen durch das Kirchengebäude (14.30, 15.30, 16.30 und 17.15 Uhr) oder an der Präsentation zur Bistumsgeschichte (14.45 und 16.45 Uhr) teilnehmen. Aber auch ohne Führungen lassen sich viele Denkmäler erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein abwechslungsreiches Programm</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt können am Tag des offenen Denkmals 47 Denkmäler besucht werden. Die meisten von ihnen bieten spannende Führungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Ein persönliches Highlight von Stadtkonservatorin Monika Krücken sind zum Beispiel die Führungen durch Aachens futuristischstes Denkmal, der Uniklinik Aachen. Die damals bis heute wegweisende Architektur ist für viele Menschen schwer verständlich. Die Führungen (um 11, 13 und 15 Uhr, nur mit Anmeldung unter <a href="mailto:denkmal@synthese-web.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">denkmal@synthese-web.de</a>) nähern sich der Bauidee des Gebäudes und heben die konstruktiven sowie gestalterischen Besonderheiten hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres „wert-volles“ Denkmal können die Besuchenden im Zollmuseum im alten Zollamt Horbach erleben. Dort findet um 11 Uhr eine Führung zur grenzüberschreitenden Geschichte und Heimatkunde durch das Haus statt. Um 16 Uhr folgt ein unterhaltsamer Themenvortrag mit Kurzführung, der Grenzbetrachtungen zu Glück, Sprache, Kultur, Moral, absonderlichen Landesgrenzen und vielem mehr bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programmheft online und analog</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Broschüre zum „Tag des offenen Denkmals“ in Aachen liegt in zahlreichen Verwaltungsstellen und an weiteren öffentlichen Orten aus. Zudem ist das Programm mit allen Infos zu Öffnungszeiten, Anmeldungen, aktuellen Programmergänzungen etc. im Internet unter <a href="http://www.aachen.de/tagdesdenkmals2025" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.aachen.de/tagdesdenkmals2025</a> zu finden.</p>
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		<title>Gedenken und Erinnerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 06:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer des Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>StädteRegion Aachen.„Ich habe in der letzten Zeit immer wieder das Gefühl, dass einige Menschen in Deutschland nicht so viel aus unserer Geschichte gelernt haben. Genau deshalb ist ein Tag wie der heutige mit der Stolpersteinverlegung so wichtig.“ Was Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier bei der Zeremonie zur Verlegung der beiden Stolpersteine für Elly und Hugo Kaufmann [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>StädteRegion Aachen.</strong>„Ich habe in der letzten Zeit immer wieder das Gefühl, dass einige Menschen in Deutschland nicht so viel aus unserer Geschichte gelernt haben. Genau deshalb ist ein Tag wie der heutige mit der Stolpersteinverlegung so wichtig.“ Was Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier bei der Zeremonie zur Verlegung der beiden Stolpersteine für Elly und Hugo Kaufmann sagte, macht die Bedeutung des Erinnerns an dieses dunkle Kapitel klar. Das Ehepaar Kaufmann wohnte bis 1939 in der Zollernstraße 24 – Teil des heutigen Hauses der StädteRegion Aachen. Das jüdische Ehepaar – Teilhaber einer Aachener Tuchfabrik &#8211; musste nach einer Verhaftung durch die Nationalsozialisten Anfang 1939 nach Belgien fliehen und durfte dabei weder Wertgegenstände noch Geld mitnehmen. Nach der Besetzung Belgiens wurden sie erneut verhaftet und letztlich im Sommer 1943 in Auschwitz ermordet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Volkshochschule Aachen koordiniert im Rahmen des Projektes &#8222;Wege gegen das Vergessen&#8220; die Verlegungen der Stolpersteine. In Aachen liegen zwischenzeitlich annähernd 150 dieser kleinen Messing-Erinnerungssteine an die Opfer des Nationalsozialismus. Die beiden Steine an der Zollernstraße hat die Stolperstein-AG des Einhard-Gymnasiums gemeinsam mit der Klasse 10d betreut. „Bis zur Recherche der Stolperstein-AG war uns diese Geschichte des Hauses nicht bekannt. Es ist auch für die Kolleginnen und Kollegen bedeutsam, etwas über die Geschichte der Räume zu erfahren, in denen sie täglich arbeiten,“ so Dr. Grüttemeier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der kurzen Erinnerungszeremonie wurden neben Texten und Gedichten auch Musikstücke aufgeführt und zum Schluss weiße Rosen – unter anderem von Dr. Grüttemeier und der Aachener Bürgermeisterin Hilde Scheidt &#8211; an den neuen Stolpersteinen niedergelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stolpersteine sind als dezentrales Mahnmal gedacht und erinnern an die NS-Opfer. Sie zeigen ihre letzten selbstgewählten Wohnorte und begegnen uns dadurch in unserer alltäglichen Nachbarschaft: auf dem Schulweg, dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Sportverein. Dieser Lokalbezug macht uns bewusst, dass sich die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht nur weit weg in Berlin, sondern auch direkt nebenan &#8211; in diesem Fall mitten in Aachen &#8211; ereignet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Verwaltung unterstützt die StädteRegion Aachen mit ihrem Fachbereich „Historisch-politische Bildung, Demokratiebildung und Erinnerungskultur“ im Bildungsbüro aktiv das Engagement für Demokratie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erinnerung an das Leid der jüdischen Bevölkerung in Aachen, die Diskriminierung, Vertreibung, Gewalt und Ermordung erfahren hat. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Andenken vergessen ist“. Was eine Schülerin bei der Zeremonie sagte, macht eines klar: Elly und Hugo Kaufmann werden in Aachen nicht vergessen.</p>
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		<title>Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 06:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsende]]></category>
		<category><![CDATA[Städteregion Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Würselen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in jedem Jahr wird am 8. Mai in ganz Europa dem Kriegsende gedacht. Auch in Würselen hat das städtische Gymnasium wieder eine Gedenkstunde geplant, zu der alle Würselener herzlich eingeladen sind. Der 8. Mai ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur in Würselen und wird auch in den städtischen Schulen über mehrere Wochen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie in jedem Jahr wird am 8. Mai in ganz Europa dem Kriegsende gedacht. Auch in Würselen hat das städtische Gymnasium wieder eine Gedenkstunde geplant, zu der alle Würselener herzlich eingeladen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 8. Mai ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur in Würselen und wird auch in den städtischen Schulen über mehrere Wochen vorbereitet. In diesem Jahr jährt sich das Kriegsende zum 80. Mal. Da Bürgermeister Roger Nießen zeitgleich die Gedenkveranstaltung in der Partnerstadt Morlaix besucht, vertritt ihn Würselenes stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Schüppen-Büttgen. „Es gibt immer weniger Zeitzeugen. Anders als meine Generation hat die heutige kaum noch Berührungspunkte mit dem Thema“, sagt Schüppen-Büttgen. „Aber gerade jetzt sollten die Lehren aus der Vergangenheit und das Gedenken nicht in Vergessenheit geraten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieses Gedenken auch zeitlos und kreativ interpretiert werden kann, zeigt das städtische Gymnasium. Hier haben Schüler:innen verschiedenste Formate gewählt, um sich mit dem Thema zu beschäftigen: Mit dabei sind Plakate, Vorträge und Kurzgeschichten. Insgesamt haben sich drei 10. Klassen mit verschiedenen Themen befasst: Widerstand, Morlaix und Kriegsende. Die Ergebnisse möchten die Schülerinnen und Schüler gern teilen und laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger zur gemeinsamen Veranstaltung am VVN-Mahnmal an der Ecke Bahnhofstraße/Nordstraße ab 18 Uhr ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Veranstaltung werden am 8. Mai Teilstücke der Bahnhofstraße auf Höhe Nordstraße von 17:30 bis 19:30 Uhr gesperrt. Die Stadt Würselen bittet um Verständnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://euregio-aktuell.eu/aachen/gedenkveranstaltung-zum-tag-der-befreiung/">Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung</a> erschien zuerst auf <a href="https://euregio-aktuell.eu">Euregio Aktuell</a>.</p>
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