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	<title>archäologische Funde Archive - Euregio Aktuell</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten aus der Euregio Aachen</description>
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	<title>archäologische Funde Archive - Euregio Aktuell</title>
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		<title>Historische Schätze</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[archäologische Funde]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologischer Arbeitskreis Aachen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das ist wie eine Operation am offenen Herzen“, fasste Stadtarchäologe Andreas Schaub die Arbeiten auf dem Münsterplatz direkt neben dem Aachener Dom bei einem Pressetermin am Mittwoch, 25. Februar, zusammen. In den kommenden Wochen werden er und ehrenamtliche Hilfskräfte des Archäologischen Arbeitskreises Aachen (AAA) in Handarbeit mit kleinen Schaufeln und Werkzeugen etwa 1,50 Meter tief [&#8230;]</p>
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<h6 class="wp-block-heading">„Das ist wie eine Operation am offenen Herzen“, fasste Stadtarchäologe Andreas Schaub die Arbeiten auf dem Münsterplatz direkt neben dem Aachener Dom bei einem Pressetermin am Mittwoch, 25. Februar, zusammen. In den kommenden Wochen werden er und ehrenamtliche Hilfskräfte des Archäologischen Arbeitskreises Aachen (AAA) in Handarbeit mit kleinen Schaufeln und Werkzeugen etwa 1,50 Meter tief graben und Schicht für Schicht Funde aus dem Barock, dem Mittelalter und der römischen Zeit dokumentieren. Die Arbeiten finden in zwei Baumscheiben statt, die im Nachgang mit zwei Linden wieder bepflanzt werden.</h6>



<p><strong>Ein seltener archäologischer Einblick<br></strong>Nach einem Sturm mussten die beiden Linden 2023 entfernt werden. „In diesem Jahr soll das Baumensemble auf dem Münsterplatz mit zwei neuen Linden wieder so hergestellt werden, wie es vor dem Sturm war“, erklärt Sven Rachau vom Fachbereich Klima und Umwelt. Da die Baumscheiben zuerst präpariert werden müssen, bietet sich eine seltene Gelegenheit für die Archäologinnen und Archäologen: Der Münsterplatz befindet sich innerhalb der größten ehemaligen römischen Heilthermen Aachens, den Münsterthermen, und zwar in einem Abschnitt, der archäologisch weitgehend unerschlossen ist. Gebaut wird dort nur selten. Jeder Bodeneingriff an diesem historischen Ort wird archäologisch betreut und bietet interessante Funde.</p>



<p>Bereits nach zwei Tagen Grabungszeit gibt es erste Ergebnisse: Einen Zahn, bemalte Keramik und zwei barocke Tabakpfeifen aus Pfeifenton entdeckten die Fachleute bislang. Andreas Schaub und sein Team erhoffen sich tiefergehende Hinweise auf bis dato unbekannte Räume innerhalb der Thermen und auf die Nutzungsdauer der Gesamtanlage. In nachrömischer Zeit zählt das Areal zum engeren Pfalzbezirk. Ein unlängst in der Krämerstraße nachgewiesener Graben der Karolingerzeit könnte als östliche Begrenzung der Pfalz gedient haben. Sein Verlauf tangiert möglicherweise auch die Pflanzgruben. Außerdem war der Münsterkirchhof in früheren Jahrhunderten auch Friedhof, weshalb mit Gräbern gerechnet werden kann.</p>



<p><strong>Aufwändige Handarbeit für vollständige Dokumentation<br></strong>Aufgrund der außergewöhnlichen historischen Bedeutung des Platzes im Schatten des UNESCO-Weltkulturerbes Aachener Dom müssen die Pflanzgruben vollständig in Handarbeit abgetragen werden, um wirklich alle historischen Funde zu finden und dokumentieren zu können. „Archäologen agieren manchmal wie Forensiker im Tatort: Wir tragen Schicht für Schicht ab, bis wir auf einer Tiefe von 1,50 Meter sind. Dort können wir bereits den Übergang zur Römerzeit entdecken“, führt Andreas Schaub aus. Die aufwändige Dokumentation folgt festgelegten Vorgaben des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege.</p>



<p>Wie lange die Grabung nun dauert, liegt zum einen an der Funddichte und zum anderen am Wetter. „Bei intensiven Regentagen können wir Archäologen nicht arbeiten“, erläutert Schaub. Derzeit geht der Stadtarchäologe davon aus, dass mit einer Grabungsdauer von drei Monaten zu rechnen ist. Die neuen Linden werden dann entweder noch direkt im Anschluss im späten Frühjahr gepflanzt – spätestens jedoch in der nächsten Pflanzperiode ab September. Damit die Bäume möglichst lange den Münsterplatz verschönern können, werden die Baumscheiben vor der Pflanzung mit Baumsubstrat versetzt. Ziel ist, den Bäumen eine Standdauer von 60 bis 80 Jahren zu ermöglichen, was für Stadtbäume eine sehr lange Lebenszeit ist.</p>
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		<title>Lothringerstraße: Unerwartete Funde auf der Baustelle entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 06:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[archäologische Funde]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Lothringerstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Premiumfußweg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt gestaltet die Lothringerstraße zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße in mehreren Bauphasen um. Die Bauarbeiten haben direkt nach Ostern (ab. 2./3. April) begonnen und dauern bis Herbst 2024. Auf dem Straßenabschnitt entstehen ein Premiumfußweg und ein weiteres Teilstück der Radvorrangroute Brand/Eilendorf. Die bisherigen Bauarbeiten zwischen der Friedrich- und Alfonsstraße haben bisher einige Besonderheiten zu Tage [&#8230;]</p>
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<p>Die Stadt gestaltet die Lothringerstraße zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße in mehreren Bauphasen um. Die Bauarbeiten haben direkt nach Ostern (ab. 2./3. April) begonnen und dauern bis Herbst 2024. Auf dem Straßenabschnitt entstehen ein Premiumfußweg und ein weiteres Teilstück der Radvorrangroute Brand/Eilendorf.</p>



<p>Die bisherigen Bauarbeiten zwischen der Friedrich- und Alfonsstraße haben bisher einige Besonderheiten zu Tage gefördert, mit denen die Fachleute der Stadt und des beauftragten Bauunternehmens so nicht gerechnet hatten. So sind Teile einer Wand aufgetaucht, die vermutlich mal zu einem Wohnhaus oder einem Keller gehörten. Der Fund wird zurzeit archäologisch untersucht.</p>



<p>Überdies stellte sich heraus, dass es unter dem bisherigen Plattenbelag zum einen die 10 bis 40 Zentimeter dicke Betonschicht gab, die bereits bei einer früheren Wurzelsuchschachtung entdeckt worden war. Zum anderen gibt es weitere Oberflächen, die niemals weggeräumt worden sind. Dazu gehören zum Beispiel eine gepflasterte Fahrbahndecke und darüber eine asphaltierte.</p>



<p>All diese Schichten machten es den im Februar 2024 gefällten Bäumen schwer, sich angemessen zu entwickeln. Ihre Wurzeln konnten sich nur unter dem bisherigen Plattenbelag, über der Betonplatte und zwischen dieser und den nächsten älteren und tieferliegenden Flächen ausbreiten. Alle Schichten wurden und werden mit schwerem Gerät und unter archäologischer Begleitung entfernt.</p>



<p>Nach Abschluss der aktuellen Bauarbeiten an der Lothringerstraße zwischen Friedrichstraße und werden voraussichtlich im Herbst insgesamt 16 neue Bäume im Umfeld des Platzes gepflanzt. Neun davon haben große, sechs kleine Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße.</p>



<p>Später sollen im gesamten Straßenverlauf der Lothringerstraße sieben weitere Bäume dazu kommen, vier zwischen Oppenhoffallee und Friedrichstraße und drei zwischen Alfonsstraße und Wilhelmstraße. Die Baumbilanz an der Lothringerstraße fällt unter dem Strich deutlich positiver als bisher aus. Die zukünftigen Baumbeete erhalten große Wurzelräume. Die Bäume bekommen damit einen Lebensraum, der auf das erwartete veränderte Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden vorbereitet ist.</p>



<p>Weitere Infos: <a href="http://www.aachen.de/lothringer_2ba">www.aachen.de/lothringer_2ba</a></p>
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